- Beiträge: 512
Martin.Q antwortete auf Studienteilnahme - Therapieentscheidung
24 Feb. 2011 18:10
- Martin.Q
512 Beiträge seit
18 August 2009
18 August 2009
Weniger
Mehr
Hallo,
hier im Forum wird dir keiner eine fundierte Entscheidung geben können, da keiner den Zustand deines Vaters einschätzen kann.
Ich kann nur sagen, dass die autologe HD grundsätzlich ein wichtiges Element in der Therapie ist und im Alter angepasst werden kann / angepasst wird.
@ Jeanny: In meinen Augen ist es nicht so einfach eureTherapie auf andere Patienten zu übertragen. Auch ist eine Einschätzung über den Erfolg bei der Mutti in meinen Augen etwas früh.
VLG
hier im Forum wird dir keiner eine fundierte Entscheidung geben können, da keiner den Zustand deines Vaters einschätzen kann.
Ich kann nur sagen, dass die autologe HD grundsätzlich ein wichtiges Element in der Therapie ist und im Alter angepasst werden kann / angepasst wird.
@ Jeanny: In meinen Augen ist es nicht so einfach eureTherapie auf andere Patienten zu übertragen. Auch ist eine Einschätzung über den Erfolg bei der Mutti in meinen Augen etwas früh.
VLG
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Jeanny150765 antwortete auf Studienteilnahme - Therapieentscheidung
24 Feb. 2011 16:58
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1161
Hallo,
ich würde die erste Therapie wählen.(Ich weiß,jeder Patient hat andere Ausgangswerte,man kann es nicht vergleichen)Meine Mutti ist 66 und macht diese Therapie gerade.Werte sind im Normbereich und ausser
einer Neurophatie durch Velcade(wurde ab 5.Zyklus abgesetzt)geht es Ihr gut bzw.hat Sie es gut toleriert.Einige Nebenwirkungen sind normal und nicht zu verhindern(Schwäche).
Ich finde man sollte auch das Alter berücksichtigen.
Alles Gute
LG
Jeanny
ich würde die erste Therapie wählen.(Ich weiß,jeder Patient hat andere Ausgangswerte,man kann es nicht vergleichen)Meine Mutti ist 66 und macht diese Therapie gerade.Werte sind im Normbereich und ausser
einer Neurophatie durch Velcade(wurde ab 5.Zyklus abgesetzt)geht es Ihr gut bzw.hat Sie es gut toleriert.Einige Nebenwirkungen sind normal und nicht zu verhindern(Schwäche).
Ich finde man sollte auch das Alter berücksichtigen.
Alles Gute
LG
Jeanny
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Studienteilnahme - Therapieentscheidung wurde erstellt von gast
24 Feb. 2011 15:00
- gast
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Hallo an alle,
mein Vater (75) hat seit langer Zeit ein Multiples Myelom im Stadium I. Nun haben sich 2 Nierenwerte verschlechtert, und die Ärzte der Uniklinik Würzburg raten nun mit einer Therapie zu beginnen.
Mein Vater befindet sich in einem guten körperlichen Zustand, hat keine Symptome außer schäumenden Urin.
Therapievorschläge:
1. konventionelle Therapie:
Erfolgt durch Chemo „Melvan, Velcade und Cortison“ = Standardtherapie
Erfolgt teilstationär, d.h. wird in Uni verabreicht
Grundsätzlich 9 Einheiten, falls vorher Werte gut sind, erfolgt vorher Abbruch
Therapiefreie Zeit: 1 – 3 Jahre, danach kann Therapie mit Studienmedikament in Tablettenform durchgeführt werden, da DSMM XIII für 2. Therapie bereits zugelassen ist.
Häufige Nebenwirkung: Taube Finger od. Zehen
2. konventionelle Therapie (mit Stammzellentherapie):
Erfolgt durch Chemo + Stammzellentherapie
Erfolgt teilstationär
Therapiefreie Zeit: 2 – 5 Jahre
Für ältere Patienten belastender als Möglichkeit 1
3. Studienteilnahme DSMM XIII:
„Zweiarmige Studie“ (Dauer: 5 Jahre)
Am Beginn der Studie entscheidet das Los:
Zunächst bei beiden „Armen“ 3 Monate medikamentöse Therapie.
1. Variante: medikamentöse Studie läuft weiter
2. Variante: es werden Stammzellen im Körper gezüchtet (mit Hormontherapie), wenn diese gereift sind, werden diese ausgeschält und im Blut freigesetzt. Wirkt wie Blutwäsche.
Um feststellen zu können, ob man überhaupt für Studie geeignet ist, müssen umfangreiche Untersuchungen durchgeführt werden.
Nun ist die Frage, für welche Therapie man sich entscheidet.- Ist eine Studienteilnahme empfehlenswert? - Da, falls man in den
2. Arm fällt, eine Stammzellentherapie durchgeführt würde, die in dem Alter wohl sehr belastend sein kann.
Wie sind Eure Meinungen, Erfahrungen ???
Danke für Eure Antworten!
mein Vater (75) hat seit langer Zeit ein Multiples Myelom im Stadium I. Nun haben sich 2 Nierenwerte verschlechtert, und die Ärzte der Uniklinik Würzburg raten nun mit einer Therapie zu beginnen.
Mein Vater befindet sich in einem guten körperlichen Zustand, hat keine Symptome außer schäumenden Urin.
Therapievorschläge:
1. konventionelle Therapie:
Erfolgt durch Chemo „Melvan, Velcade und Cortison“ = Standardtherapie
Erfolgt teilstationär, d.h. wird in Uni verabreicht
Grundsätzlich 9 Einheiten, falls vorher Werte gut sind, erfolgt vorher Abbruch
Therapiefreie Zeit: 1 – 3 Jahre, danach kann Therapie mit Studienmedikament in Tablettenform durchgeführt werden, da DSMM XIII für 2. Therapie bereits zugelassen ist.
Häufige Nebenwirkung: Taube Finger od. Zehen
2. konventionelle Therapie (mit Stammzellentherapie):
Erfolgt durch Chemo + Stammzellentherapie
Erfolgt teilstationär
Therapiefreie Zeit: 2 – 5 Jahre
Für ältere Patienten belastender als Möglichkeit 1
3. Studienteilnahme DSMM XIII:
„Zweiarmige Studie“ (Dauer: 5 Jahre)
Am Beginn der Studie entscheidet das Los:
Zunächst bei beiden „Armen“ 3 Monate medikamentöse Therapie.
1. Variante: medikamentöse Studie läuft weiter
2. Variante: es werden Stammzellen im Körper gezüchtet (mit Hormontherapie), wenn diese gereift sind, werden diese ausgeschält und im Blut freigesetzt. Wirkt wie Blutwäsche.
Um feststellen zu können, ob man überhaupt für Studie geeignet ist, müssen umfangreiche Untersuchungen durchgeführt werden.
Nun ist die Frage, für welche Therapie man sich entscheidet.- Ist eine Studienteilnahme empfehlenswert? - Da, falls man in den
2. Arm fällt, eine Stammzellentherapie durchgeführt würde, die in dem Alter wohl sehr belastend sein kann.
Wie sind Eure Meinungen, Erfahrungen ???
Danke für Eure Antworten!
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.