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archiv antwortete auf autolog-allogene Transplantation
22 Feb. 2009 17:30
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Andreas Raj." am 22. Februar 2009 um 17:30 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "chris" geschrieben am 22. Februar 2009 um 15:12 Uhr.


Liebe Christiane,

ich hatte ja schon gesagt, dass ich heute der allo kritisch gegenüber stehe, weil ich zu oft erlebt habe, dass Mitpatienten an der allogenen Transplantation gestorben sind oder zumindest durch GvH viel Lebensqualität eingebüßt haben. Aber es gibt natürlich auch positive Verläufe, ganz ohne Frage.

Damals - vor sieben Jahren - hatte ich noch nicht besonders viel Wissen und Erfahrungen bezüglich MM und habe mich ehrlich gesagt ziemlich blauäugig auf die mini-allo eingelassen.

Die Zellen meiner Schwester, die ich bekam, passten offensichtlich sehr gut zu mir. Daher hatte und habe ich kaum GvH-Probleme. Andererseits gab es eben auch keinen wirklichen Effekt gegen das MM. Habe ich nun Glück oder Pech gehabt? Ich weiß es nicht. Wo würde ich ohne mini-allo jetzt stehen (oder schon unter der Erde liegen)?

Die Prozedur damals war jedenfalls für mich gut zu ertragen, leichter noch als die autologe Transplantation. Aber ich war eben körperlich noch gut drauf und psychoonkologisch sehr gut vorbereitet worden, was ich für einen wesentlichen Faktor halte.

Wenn Du die auto-allo-Tandemtransplantation in Erwägung ziehst, würde ich mich in Hamburg sehr genau informieren, mir auch Statistiken zeigen lassen und Kontakt zu "Absolventen" dieser Therapie suchen. Und dann musst Du Deinem Bauchgefühl vertrauen.

Viele Grüße aus Berlin, wo es heute regnet und die dicke Schneedecke zusammensackt,

Andreas

archiv antwortete auf autolog-allogene Transplantation
20 Feb. 2009 19:41
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Petra" am 20. Februar 2009 um 19:41 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Leopoldi" geschrieben am 17. Februar 2009 um 20:51 Uhr.

Hallo Leopoldi,
bitte gebe mir die email Adresse, damit ich dich direkt ansprechen kann.
Viele Grüße
Petra

archiv antwortete auf autolog-allogene Transplantation
18 Feb. 2009 21:01
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Andreas Raj." am 18. Februar 2009 um 21:01 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Chris" geschrieben am 17. Februar 2009 um 14:40 Uhr.

Hallo Chris,

ich habe die autologe und die (mini-)allogene SZT 2002 im Abstand von 10 Wochen gemacht und das Ganze gut überstanden. Allerdings war ich damals noch sehr wenig vorbehandelt. Außerdem war ich zu der Zeit krankgeschrieben und konnte mich in den Wochen zwischen den Therapien völlig auf die Wiederherstellung der körperlichen Fitness konzentrieren.

Die mini-allo hat mir keine CR gebracht und heute stehe ich der allogenen Transplantation ziemlich kritisch gegenüber. Aber ich persönlich denke schon, dass man - wenn man die allo denn machen will - diese relativ früh einplanen sollte, wenn der Körper noch nicht so vorgeschädigt ist, und nicht erst, wenn alle anderen Therapien durch sind und die allo der letzte Strohhalm ist.

Gruß

Andreas

archiv antwortete auf autolog-allogene Transplantation
17 Feb. 2009 20:54
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 17. Februar 2009 um 20:54 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Leopoldi" geschrieben am 17. Februar 2009 um 20:51 Uhr.

Hallo Petra,

entschuldigung, ich meinte natürlich im November 08 hat er eine autologe erhalten.

Grüße,
Leopoldi

archiv antwortete auf autolog-allogene Transplantation
17 Feb. 2009 20:51
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 17. Februar 2009 um 20:51 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Petra" geschrieben am 17. Februar 2009 um 19:09 Uhr.

Hallo Petra,

bei meinem Mann (45) wurde im Juni 2008 MM III A auch mit Translokation 4;14 diagnostiziert. Er hatte nach einer Studie mit Velcade/Dexametason/Cyclophosphamid eine CR erreicht und daraufhin im November 07 eine autologe SZT erhalten. Uns wurde heute nochmal dringend geraten - gerade wegen der 4;14 - an einer Erhaltungsstudie mit Velcade teilzunehmen. Ich habe bisher in diesem Forum von niemandem gelesen, der diesen Defekt 4;14 hat und würde gerne mehr über die Behandlung Deines Mannes erfahren. Vielleicht magst Du mich mal direkt anmailen?
Liebe Grüße,
Leopoldi

archiv antwortete auf autolog-allogene Transplantation
17 Feb. 2009 19:09
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Petra" am 17. Februar 2009 um 19:09 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Chris" geschrieben am 17. Februar 2009 um 14:40 Uhr.




Hallo Chris,
mein Mann ist an der Universitätsklinik Münster in Behandlung. Nachdem man im Juni 2007 MM III A
mit Chromosom 4;14 diagnostiziert hat, bekam er im November 2007 seine 1. autologe Transplantation. Er hat alles ziemlich gut überstanden. Am 2.April 2008 wurde er allogen transplantiert(Fremdspender). Man hat uns ebenso gesagt, dass man anders therapiert wird, wenn man eine allogene Transplantation bekommen soll.
Mein Mann die die Allo gut überstanden und sich anschließend gut erholt. Er arbeitet seit dem 01. Dezember 2008 wieder ganztägig in seinem Beruf. Seine Werte sind im Moment gut und er muß keine Medikamente mehr nehmen. Wir haben uns ganz auf die Aussage der Ärzte verlassen und sind sehr gut dabei gefahren.
Weiterhin viel Glück.
Petra