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05 Feb. 2011 16:27
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Harry,

ich wollte natürlich WB nicht ins schlechte Licht stellen.
Man hält sich garantiert an die Hygienevorschriften,wenn ich aber lese wie die Besucher reinschneien dann sehe ich eine Gefahr für den Patienten die man schon minimieren könnte und auch sollte!

Nochmals alles Gute



05 Feb. 2011 15:29
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
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Hallo,

ich bin da fast der gleichen Meinung wie Karsten,
soetwas DARF einfach nicht passieren.Kann ja im schlimmsten Fall
mit dem Leben bezahlt werden,wenn der Patient höchst anfällig ist.
Also würde das meiner Mutti passieren,ich würde auf die Barikade
gehen.Trotzdem Harry,Dir alles alles Gute.

LG
Jeanny

05 Feb. 2011 15:16
  • Harry
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Karsten,
also Dein Angriff auf Würzburg ist jetzt aber fehl am Platz.
Der Noro-Virus kann jeden überall treffen. Die Hygiene wird hier eingehalten. Und die medizinische Versorgung ist sehr gut, es gibt in jeder Klinik mal was zu meckern und ich war schon in einigen. Und den neuen Patienten eine Klinik madig machen - ich denke das sollte man nicht.

Gruß Harry

05 Feb. 2011 14:00
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo,

sicherlich kann man nicht 100%ig ausschließen das man etwas ins Zimmer eingeschleppt bekommt,oder vielleicht selbst produziert.
Aber wie es in WB abläuft erinnert schon eher an einen Klinikaufenthalt in Sonstwo aber nicht in der Vorzeigklinik der deutschen Myelombehandlung.(Entschuldigt bitte den Ausdruck,aber dieser Eindruck wird hier den neuen Patienten gern rübergebracht)

Wie kann es denn sein das die Besucher einen frisch transplantierten mit ihren Strassensachen und eine der größten Keimschleuder der Handtasche im Zimmer aufsuchen?
Das schreit ja schon nach Keimalarm.

In Leipzig müssen sich ALLE,egal ob Pflegepersonal oder Besucher,in der sogenannten Schleuse komplett umziehen die Hände bis über die Ellenbogen desinfizieren einen Mundschutz Kopfbedeckung und Handschuhe tragen.
Mitgebrachte Dinge werden vom Personal desinfiziert und nachgereicht.
Zeitungen und Bücher kommen in die Sterilreinigung und werden später eingeschweisst bis zur Tür gebracht erst dann aus der Folie genommen.
Patientenwäsche(Krankenhauseigentum) wird 2x täglich neu gebracht,d.h.man darf nichts eigenes mit reinnehmen.
Nur eigene Elektronik in Form von Laptop,Mp-3 Player und Handy ect. wird akzeptiert und natürlich vorher desinfiziert.

In WB kommt der Patient mit nem Koffer und was er vergessen hat,kein Problem kann ja der Besuch in der Alditüte mitbringen.

Und dann noch die Behandlungsmethode wenn was unvorhergeschehenes wie bei Harry passiert.
Im Urwald hätten es die Medizinmänner warscheinlich ähnlich gemacht.

Also sorry Leute ich bin geheilt wenn ich Würzburg höre.

Allen die da Momentan behandelt werden wünsche ich alles Gute



05 Feb. 2011 09:58
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,
vieleicht ist es nicht die Frage ob Einzelzimmer oder Doppelzimmer, es ist mehr die Frage ob auch in der Klinik konsequent die Hygienevorschriften und das ganze notwendige Prozedere für Transplantationen eingehalten wird.
Ein Einzelzimmer kann mehr infiziert sein als ein Doppelzimmer wenn es gerade mal "blöd" läuft. Es ist auch immer ein bißchen Glückssache.
Aber Harry war ja auf einem Einzelzimmer und da hat er sich gleich 2 KH-Viren/Keime eingefangen - das ist ja das Schlimme. Das dürfte eigentlich bei Allo nicht oft passieren - sonst stimmt was nicht.

Es gibt auch keine 100% Vorgehensweisen. Selbst in einem KH wird es schon von Station zu Station unterschiedlich gehandhabt.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

05 Feb. 2011 00:10
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Harry,

kann es sein, dass wegen der so frischen Allo eine Vollnarkose zu riskant gewesen wäre? Die Geschichte lässt einem ja das Blut in den Adern gefrieren ...!!!

rudi schrieb: Aber Allo muß auf jeden Fall auf Isolotionszimmer stattfinden.


das mit den Doppelzimmern bei der Allo ist ja eher neu. Uns wurde gesagt, man habe damit gute Erfahrungen gemacht, was wir für uns auch bestätigen können. Sicher, wenns blöd läuft ...
Aber der psychologische Effekt, wenn die Patienten sich gegenseitig aufbauen können, ist absolut nicht wegzudiskutieren. Als uns damals die Station gezeigt wurde, wurde sogar gesagt, in nordischen Ländern (bin mir nicht sicher, Schweden?) werde sogar bereits ambulant allogen transplantiert. Das wär mir auch nicht geheuer gewesen, vorher weiß man ja nie wie's läuft und was auf einen zukommt.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~