Hallo,
wenn man die Ergebnisse der ASH-Tagung betrachtet und ansonsten verfolgt, was sich neues tut, dann ist das für die Mehrzahl von uns sehr ermutigend.
Nehmen wir das Beispiel Revlimid-Therapie. Zuerst gab es Thalidomid mit sehr vielen Nebenwirkungen (Neurophatien usw.). Jetzt gibt es Revlimid (Lenalidomid) mit einem geringeren Nebenwirkungsspektrum. In 1-2 Jahre kommt Pomalidomid mit noch weniger Nebenwirkungen.
Bei Bortezomib (Velcade) ist es ähnlich. Der Nachfolger Carfilzomib steht schon fest und hat deutlich weniger Nebenwirkungen, vor allem bei den Neurophatien.
Wir können vielleicht davon ausgehen, dass in Kürze Medikamente vorliegen, die , wie bei anderen Erkrankungen, in minimaler Dosis zum Dauergebrauch geeignet sind. Das würde für viele von uns bedeuten, dass wir über Jahre hinaus "gerettet" sind.
Daraus ergibt sich auch die Frage, ob in Zukunft die autologe und besonders die allogene Transplantation mit doch erheblichen Nebenwirkungen und Risiken noch den Stellenwert haben werden,
den sie heute noch besitzen.
Fazit: The future is ours!!!!
Gruß
bernd