Zum Hauptinhalt springen
Sunny antwortete auf Mobilisierungstherapie zur SZT
04 Feb. 2025 19:09
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
Mehr
Hallo Muckel,
ich kann dir gerade inhaltlich teilweise nicht folgen. ASS ist doch zur Blutverdünnung da und nicht zur Blutgerinnung, was bedeutet, dass das ASS bei Blutungen dazu führen würde, dass es noch schlimmer blutet und noch weniger gerinnt. Wenn das ASS abgesetzt wird, wird das Blut also wieder dicker, deswegen rät der Kardiologe mit dem Hintergrund des Hinterwandinfarkt deines Mannes auch davon ab. Weil sein Blut dünn bleiben soll.

Wenn du also Bedenken wegen der Blutung an der Einstichstelle hast, dann doch eher mit ASS. Im übrigen ist die Nadel sehr dünn und mein Mann hat trotz Blutverdünner nie mehr geblutet, als wenn man sich in den Finger piekst.

Zum eigentlichen Thema. Mein Mann bekam viele Jahre lang Blutverdünner und wir können uns nicht erinnern, dass er sie während der Stammzellenmobilisierung absetzen musste. Allerdings ist das schon mehrere Jahre her und vielleicht gibt es neue Erkenntnisse. Jedenfalls denke ich nicht, dass ein Kardiologe sich mit dem Myelom und der Stammzellenmobilisierung auskennt und daher auch schlecht Risiko und Nutzen abwägen kann.

Ich würde an deiner Stelle zusehen, dass sich Klinik und Kardiologe in Verbindung setzen und das miteinander klären.

LG Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Mobilisierungstherapie zur SZT wurde erstellt von Muckel
04 Feb. 2025 16:09
  • Muckel
  • Autor
  • 27 Beiträge seit
    22 September 2024
Mehr
Hallo, mein Ehemann hatte ja letztes Jahr im Februar einen Hinterwandinfarkt und nimmt jetzt ASS 100 als Dauertherapie. Er fängt am 26.02. mit der Mobilisierungstherapie für SZT an und soll dann ASS absetzen (Kardiologe gab kein o.k.) weil „angeblich“ die Thrombozyten nach dieser Chemo auf null gehen (hohe Blutungsgefahr). Ich kann mir das nicht vorstellen, denn so kann man einen Patienten nicht nach drei Tagen entlassen. Es sollen doch auch zu Hause die Wachstumsfaktoren gespritzt werden und ohne Blutgerinnung blutet die Einstichstelle ja wie verrückt. Wie hoch waren bei euch die Thrombozyten nach dieser Kurz-Chemo? Gab es irgendwelche Probleme mit der Blutgerinnung zu Hause? Selbst ich als ehemalige Krankenschwester habe diese Assistenzärztin mehrmals gefragt aber sie blieb bei ihrer Meinung, dass nach dieser Chemo die Thrombos gleich null sind. Die Apherese soll dann am 11.03. stattfinden.