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  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Bei den ersten Anzeichen eines Rezidivs nach einer Allogenen SZT kann man Spenderlymphozyten geben, falls diese zur Verfügung stehen.
Dann eventuell noch Antikörper-Therapie.
Wenn das nicht hilft, dann muß eine andere Therapie mit geeigneten und noch wirkenden Medikamenten (Revlimid, Velcade, Cortison - einzeln oder in Kombination) gegeben werden. Ab 2011 werden dann wohl noch mehr neue Substanzen zur Verfügung stehen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Andrea,
ist ja nicht schön zu lesen das die Allo nur so kurz gewirkt hat.
Ich habe gerade die erste autologe hinter mir eine 2.autologe ist in 3-5 Monaten geplant.
Was mich interessiert,wie geht es weiter wenn man ein Rezidiv nach einer allogenen bekommt? Was hat man dir für Behandlungsmethoden vorgeschlagen?

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg

Liebe Grüße

Karsten

  • carina
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Jeanny,
ich hatte auch gehofft, daß meine allo länger als ein Jahr hält. Und als ich meinem Doc sagte, dann ist ja alles für die Katz gewesen meinte er nur - ich sollte das mal so sehen, ich hatte ein Jahr ohne Therapie bei eigentlich guter Lebensqualität......................... So kann man sich das natürlich auch schön reden. Obwohl ich nicht jammern will, ich habe die allo wirklich super überstanden und mir gings wirklich gut. Mein Prof hatte bei dem Aufklärungsgespräch immer wieder betont, daß man in der Allo nur eine "Heilungschance" sehen darf und man sie in jüngerem Lebensalter gut überstehen kann. Außerdem kommt es glaub ich auch die Prognose an. Ich hatte eine korrigierte (von ungünstig auf schlecht), da blieb mir wohl sowieso keine andere Wahl.
LG Andrea.

  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hat die Hochdosistherapie überhaupt noch einen Platz?

Die medizinische Gemeinschaft bewertet gegenwärtig Stammzellentransplantationen neu. Es gab beim Internationalen Myelom-Workshop eine Vielzahl von Präsentationen, die sich darauf konzentrierten, Stammzellentransplantationen, einmalige versus doppelt-autologe Transplantationen, allogene Transplantationen, die Analyse von Prognosefaktoren sowie die post-transplantären Strategien nach dem Allograft zu optimieren. Auch auf dem Programm stand eine Debatte zwischen Bart Barlogie (Myelom-Institut für Forschung und Therapie, Littles Rock, Arkansas) und Jean-Paul Fermand (Krankenhaus Saint-Louis, Paris, Frankreich) darüber, ob die autologe Transplantation Bestandteil der initialen Therapie des Myeloms sein sollte. Hier sprach sich Dr. Barlogie dafür, Dr. Ferman dagegen aus. Vor kurzem hatte Dr. Fermand Ergebnisse seiner großen, randomisierten Studie gezeigt, die initiale Transplantationen mit späteren Transplantationen bei Rückfall verglich, wobei er keinen Unterschied im Überlebensvorteil bei beiden Gruppen gesehen hatte.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
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Jeanny150765 schrieb: Hallo alle miteinander,

was mich immer wieder wundert ist,das auch nach HD mitunter Rezidive bereits nach 1 Jahr wiederkehren.Ich frage mich also,warum
eine HD mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen und den sehr langen Erholungsphasen durchleben?????Ich lese z.B.das bei konvent.Chemo z.B.mit dem altbewährten Melphalan + Prednison+Velcade gegenüber der HD einen Vorteil von nur 2% bringt????
Man "kann" mit dieser Therapie gute Erfolge erreichen so z.B. mediane
progressfreie Zeiten von 38,7 Monate.Das sind im Durchschnitt ja auch ca.3 Jahre.Kann sein!!!!!Und dann denke ich,das das eigentlich nicht schlecht ist und in dieser Zeit,vielleicht wieder neue Therapiemöglichkeiten vorhanden sind.
Meiner Mutter (65 J.) wurde eine HD vorgeschlagen.Sie hat Sie abgelehnt.Das war für die Ärztin dann auch in Ordnung,also keine Überredungskünste,diese doch zu machen.Ich glaube,das bei Fällen von MM,die Krankheit kommt ja nicht so oft vor,die Ärzte sehr gerne für Studienzwecken sehr gerne HD machen,in der Hoffnung,endlich den Durchbruch zu erreichen,das der eine oder andere Patient eine Heilung erziehlt.Ich meine das wäre sehr schön,ist aber noch nicht erreicht.Ich sehe es so HD Therapie geht schneller,ist härter,konv.Chemo dauert über Monate,aber im Enddefekt nimmt sich hinsichtlich der behandlungsfreien Zeiten nicht viel.
Wenn ich die Therapie von Rudi verfolge,denke ich das ist so toll,wie schnell er in eine Remission gelangt ist,sollte man hier nicht diese Remission erhalten?Aber vielleicht hat er das große Glück,nach HD es nie wieder zu bekommen.Ja das ist es wohl,man macht die HD,in der Hoffnung,das es endlich klappt.
Was meint Ihr?

LG Jeanny


  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
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Hallo alle miteinander,

was mich immer wieder wundert ist,das auch nach HD mitunter Rezidive bereits nach 1 Jahr wiederkehren.Ich frage mich also,warum
eine HD mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen und den sehr langen Erholungsphasen durchleben?????Ich lese z.B.das bei konvent.Chemo z.B.mit dem altbewährten Melphalan + Prednison+Velcade gegenüber der HD einen Vorteil von nur 2% bringt????
Man "kann" mit dieser Therapie gute Erfolge erreichen so z.B. mediane
progressfreie Zeiten von 38,7 Monate.Das sind im Durchschnitt ja auch ca.3 Jahre.Kann sein!!!!!Und dann denke ich,das das eigentlich nicht schlecht ist und in dieser Zeit,vielleicht wieder neue Therapiemöglichkeiten vorhanden sind.
Meiner Mutter (65 J.) wurde eine HD vorgeschlagen.Sie hat Sie abgelehnt.Das war für die Ärztin dann auch in Ordnung,also keine Überredungskünste,diese doch zu machen.Ich glaube,das bei Fällen von MM,die Krankheit kommt ja nicht so oft vor,die Ärzte sehr gerne für Studienzwecken sehr gerne HD machen,in der Hoffnung,endlich den Durchbruch zu erreichen,das der eine oder andere Patient eine Heilung erziehlt.Ich meine das wäre sehr schön,ist aber noch nicht erreicht.Ich sehe es so HD Therapie geht schneller,ist härter,konv.Chemo dauert über Monate,aber im Enddefekt nimmt sich hinsichtlich der behandlungsfreien Zeiten nicht viel.
Was meint Ihr?

LG Jeanny