Moin zusammen,
ich schreibe hier als Angehöriger und erhoffe mir hier einen Rat oder ob es alternativen zu diesem Problem gibt. Ich habe den ausführlichen Krankheitsverlauf und Therapie meiner Frau in meinem Profil beschrieben.
Im letzten Jahr ist die Erstbehandlung unproblematisch und ohne große Nebenwirkungen verlaufen. Nun bekommt meine Frau seit dem 22.01.2024 zur Erhaltung das Medikament Lenalidomid sowie zur Begleitung Ass.
Nun passiert das, womit wir nicht gerechnet haben. Die Nebenwirkungen sind sehr stark und schränken die gesamte Lebensqualität von meiner Frau und uns als Familie sehr ein. Sie hat stark mit Infekten zu kämpfen, hustet sehr viel, Nasennebenhöhlen sitzen zu, ständig das Gefühl eines grippalen Infekt sowie die kleinen Bronchien sind sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Hinzu kommen noch Muskelschmerzen in den Beinen, schmerzen in den Knochen der Händen sowie auch Wesensänderungen und Gewichtsabnahme.
Nach Rücksprache mit dem Onkologen wurde die Dosis nach Absetzen von 10 mg auf 5 mg reduziert. Während des Absetzens haben sich alle(!) Nebenwirkungen reduziert bzw. waren weg. Nach Beginn der Einnahme von 5 mg Lena (auch anderer Hersteller) sind alle Nebenwirkungen wieder da. Der IGG-Wert ist auch auf 462 mg/dl gesunken was die Infektanfälligkeit unter der Erhaltung erklären würde.
Hat jemand von euch ähnliches erlebt? Habt ihr Tipps oder gibt es evt. zur Erhaltung mittlerweile eine Alternative (auch in Studie)? Danke und LG!