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  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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Hallo Sunny

Mit dem Halbwissen meinte ich besonders die Aussage hinsichtlich Resistenzen. Aber das hat hier schon jemand klargestellt, wie es sich damit verhält.

Und das mit dem Unbekannten hast Du doch genau so geschrieben?

"Ich verstehe meinen Mann gut, dass er sagt, er riskiert lieber das Ungewisse anstatt an dem, was auf jeden Fall passiert zugrunde zu gehen und jede Lebensqualität zu verlieren."

Egal - vielleicht versteh ich einfach die Frage nicht, wenn Du sagst, dass Ihr ganz genau wisst, was Ihr tut.

Alles Gute mit dem Entscheid.

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

  • Sunny
  • Autor
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
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Hallo Jockel,
mein Mann hat sich bisher auch immer strikt an die Empfehlungen und Medikamentation gehalten, vor Lungenentzündungen und anderen Infektionen hat ihn das aber auch nicht bewahrt. Es funktioniert halt leider nicht bei jedem so gut.
LG Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

  • Sunny
  • Autor
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
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Hallo Diddlmaus,
was bitte hat das mit Halbwissen zu tun? Mein Mann weiß genau wofür die beiden Medikamente sind und hat sich bewusst dagegen entschieden. Seine Entscheidung hat auch überhaupt nichts damit zu tun, dass er sich auf etwas Unbekanntes einlassen will. Es ist die rationale Abwägung von einer Prophylaxe für schlimme Infektionen, die eventuell nie kommen werden gegenüber schweren Problemen, die auf jeden Fall auf ihn zukommen werden, wenn er sie nimmt.

Wir leben nun schon seit 5 Jahren mit dieser Krankheit, das ist jetzt der 4. Behandlungstrang (wenn man die Hochdosistherapie nicht mitrechnet) und jedesmal wurde es mit den Darmgeschichten immer schlimmer, bis er am Anfang dieses Jahres wegen seinem extrem schlechten Zustand sogar für 10 Tage ins Krankenhaus musste.

Wir schätzen unseren Onkologen sehr, dem wir im übrigen wirklich vertrauen, auch dafür, dass er klar sagt was Sache ist, aber weder den Teufel an die Wand malt noch etwas beschönigt. Und wir schätzen ihn dafür, dass er uns nach fünf Jahren gemeinsamem Weg gut kennt und weiß, dass mein Mann nicht blöd ist und sich nicht einfach „leichtfertig“ über seine Empfehlung hinwegsetzt.

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

  • Jockel258
  • 379 Beiträge seit
    22 September 2022
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Ich habe mich in den letzten zwei Jahren immer an die Empfehlungen meiner Ärzte was Antibiotika, Virustatika und andere vorbeugende Maßnahmen angeht gehalten und muss sagen, dass ich von heftigen Infektionen weitgehend verschont geblieben bin.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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Hallo allerseits

Ich muss miregal auf ganzer Linie zustimmen!

Ich lese hier, dass man glaubt, genau zu wissen was man tut, gleichzeitig lese ich viel Halbwissen, woran man genau erkennt, dass die Expertise klar fehlt.
Das ist auch keinesfalls ein Angriff. Als Experten haben wir ja unsere Myelom-Ärzte als Ansprechpartner. Dass man nun aber deren Empfehlung in den Wind schlagen will und "sich lieber auf das Unbekannte" einlassen will?

Wieso sollte der Arzt einen Patienten überreden? Det denkt sich halt seinen Teil, spricht die Empfehlung nochmal aus und gut ist.

So eine Therapie ist keine Rosinenklauberei. Der Arzt weiss ja um die Situation des Patienten, dass er geschwächt ist etc. Gerade DESHALB die Prophylaxe umso dringender!

Alles Gute!

"Sometimes gifts come in strange packages"

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  • Sunny
  • Autor
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
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Miregal, ich war ehrlich gesagt im ersten Moment sauer über den etwas rüden Ton, aber nachdem ich deine Antwort etwas länger sacken ließ, konnte ich dich verstehen. Da macht jemand etwas, von dem man weiß, dass es sehr risikobehaftet ist und man möchte ihn eindringlich davor warnen und bewahren. Und das ist auch okay, denn so kann man jemanden wachrütteln, der vielleicht nicht genau weiß, was er da tut.

Jedenfalls hab ich all eure Beiträge bedacht, heute nochmal mit meinem Mann intensiv darüber geredet und alle Argumente in die Waagschale geworfen. Sein fester Entschluss ist nun ins Wanken geraten und er wird darüber nachdenken.

LG, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.