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Johannes1956 antwortete auf Wohlbefinden nach HD und autologer Tansplantation
26 Nov. 2023 11:52
- Johannes1956
-
205 Beiträge seit
29 April 2023
29 April 2023
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Danke für eure Berichte. Ich blicke mit etwas gemischten Gefühlen auf die nächsten Wochen. Morgen werde ich im Spital aufgenommen und gleich am ersten Tag bekomme ich die HD komplett. Dann geht es am Mittwoch mit der Stammzellen-Reinfusuon los, das ist der Tag Null. Ich frage mich, wie überleben meine transfundierten Stammzellen die giftige Umgebung? Während die einen sterben, müssen sich die anderen bis zum Knochenmark durchkämpfen und dann ihren Job beginnen, wie funktioniert das eigentlich? Appetitlosigkeit, Geschmacksverlust und Übelkeit kenne ich ja schon von den Induktionsszyklen, da habe ich mich fast ausschließlich von Joghurt ernährt. Schmerzende Mundschleinmaut ist sicher übel, aber eventuell mit Schmerzmittel vor dem Essen und Trinken bewältigbar. Mich macht die Aussicht auf tumorfreie Zeit danach, wie ihr es beschreibt, motiviert, das alles durchzustehen. Zu Weihnachten sollte ich wieder zuhause sein. Ich werde euch berichten, wie es mir gegangen ist.
Johannes
Johannes
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Wyoming antwortete auf Wohlbefinden nach HD und autologer Tansplantation
26 Nov. 2023 11:25
- Wyoming
48 Beiträge seit
04 Dezember 2020
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Hallo Isa,
Ich habe 3 SZT hinter mir und jedesmal hatte ich Kopfschmerzen dass ich gedacht habe mir platzt der Kopf. Obwohl ich sonst fast nie Kopfschmerzen habe. Übelkeit war auch so schlimm, habe beim erstmal 14 kg abgenommen und das bei 58 kg. Aber auch das gehtvorbei. Alles Gute und Kopf hoch.
LG Wyoming
Ich habe 3 SZT hinter mir und jedesmal hatte ich Kopfschmerzen dass ich gedacht habe mir platzt der Kopf. Obwohl ich sonst fast nie Kopfschmerzen habe. Übelkeit war auch so schlimm, habe beim erstmal 14 kg abgenommen und das bei 58 kg. Aber auch das gehtvorbei. Alles Gute und Kopf hoch.
LG Wyoming
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Callosum62 antwortete auf Wohlbefinden nach HD und autologer Tansplantation
26 Nov. 2023 07:14
- Callosum62
255 Beiträge seit
18 September 2023
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- Beiträge: 255
Hallo, Isa2112,
obwohl meine autologe Stammzelltransplantation bereits im September 2019 war, sind mir die 17 Tage stationären Aufenthaltes in Erlangen noch sehr gut in Erinnerung. Allerdings in keiner schönen. Mein Hals fühlte sich beim Schlucken 10 Tage lang so an, als hätte ich mit Rasierklingen gegurgelt - dann wurde es langsam besser. Essen konnte ich lediglich ganz wenig zum Frühstück, meistens nur ein halbes Nutella-Brötchen, und mithilfe eines kleinen Fruchtjoghurts habe ich die Riesenbrummer an Tabletten heruntergewürgt. Ansonsten hat mir schon das Klappern der Essenwagen zum Mittag Brechreiz verursacht, und mein Geschmackssinn war nicht nur weg, sondern qualitativ verändert - vieles schmeckte nach fauligem Laub, leider auch der Kaffee. Ich habe mich dann hauptsächlich von Fresubin ernährt, 2-3 Flaschen täglich, Süßes ging noch einigermaßen, schön gekühlt und mir auf Station von meinem Lieblingspfleger Alexander für umme immer wieder aufmerksam serviert. Aber ich konnte dennoch zusehen, wie meine Muskelmasse abgebaut wurde. Ja, und die Zeit, die wurde lang. Ich war meistens im Hirn so gaga, dass ich für die ganze mitgebrachte Literatur und die Hörbücher keinen Kopf hatte. Es gingen eigentlich nur kurze Youtube-Filmchen, gerne EPIC-Fails, also irgendwas Sinnfreies, wo ich nicht nachdenken musste. Ohne WLAN wäre ich wohl ganz bekloppt geblieben. Tja.
Allerdings kann ich bei dem ganzen Scheiß nur sagen: für mich hat sich diese Rosskur wirklich gelohnt, und ich würde das jederzeit wieder machen. Denn die bis jetzt 4 Jahre Remission haben mir ein fast normales Leben ermöglicht, in denen ich tageweise gar nicht über mein MM nachdenken muss. Und mit der Erhaltungstherapie habe ich mich auch irgendwann arrangiert. Also: Halte weiter durch, denn wenn Du durch die AST eine MRD-Negativität erreichen kannst, sind Deine Aussichten für die nächsten Jahre prima...
obwohl meine autologe Stammzelltransplantation bereits im September 2019 war, sind mir die 17 Tage stationären Aufenthaltes in Erlangen noch sehr gut in Erinnerung. Allerdings in keiner schönen. Mein Hals fühlte sich beim Schlucken 10 Tage lang so an, als hätte ich mit Rasierklingen gegurgelt - dann wurde es langsam besser. Essen konnte ich lediglich ganz wenig zum Frühstück, meistens nur ein halbes Nutella-Brötchen, und mithilfe eines kleinen Fruchtjoghurts habe ich die Riesenbrummer an Tabletten heruntergewürgt. Ansonsten hat mir schon das Klappern der Essenwagen zum Mittag Brechreiz verursacht, und mein Geschmackssinn war nicht nur weg, sondern qualitativ verändert - vieles schmeckte nach fauligem Laub, leider auch der Kaffee. Ich habe mich dann hauptsächlich von Fresubin ernährt, 2-3 Flaschen täglich, Süßes ging noch einigermaßen, schön gekühlt und mir auf Station von meinem Lieblingspfleger Alexander für umme immer wieder aufmerksam serviert. Aber ich konnte dennoch zusehen, wie meine Muskelmasse abgebaut wurde. Ja, und die Zeit, die wurde lang. Ich war meistens im Hirn so gaga, dass ich für die ganze mitgebrachte Literatur und die Hörbücher keinen Kopf hatte. Es gingen eigentlich nur kurze Youtube-Filmchen, gerne EPIC-Fails, also irgendwas Sinnfreies, wo ich nicht nachdenken musste. Ohne WLAN wäre ich wohl ganz bekloppt geblieben. Tja.
Allerdings kann ich bei dem ganzen Scheiß nur sagen: für mich hat sich diese Rosskur wirklich gelohnt, und ich würde das jederzeit wieder machen. Denn die bis jetzt 4 Jahre Remission haben mir ein fast normales Leben ermöglicht, in denen ich tageweise gar nicht über mein MM nachdenken muss. Und mit der Erhaltungstherapie habe ich mich auch irgendwann arrangiert. Also: Halte weiter durch, denn wenn Du durch die AST eine MRD-Negativität erreichen kannst, sind Deine Aussichten für die nächsten Jahre prima...
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)
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Isa2112 antwortete auf Wohlbefinden nach HD und autologer Tansplantation
25 Nov. 2023 21:19
- Isa2112
- Autor
16 Beiträge seit
15 Mai 2023
15 Mai 2023
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- Beiträge: 16
Vielen Dank für die lieben Antworten.
Hattet ihr auch Probleme mit einem schmerzenden Schlund und Mundtrockenheit? Getränke gehen nicht mehr runter.
Ab welchem Tag ging es bei euch wieder bergauf? Morgen ist erst Tag 6. Die Zeit scheint aktuell überhaupt nicht rum zu gehen…
Hattet ihr auch Probleme mit einem schmerzenden Schlund und Mundtrockenheit? Getränke gehen nicht mehr runter.
Ab welchem Tag ging es bei euch wieder bergauf? Morgen ist erst Tag 6. Die Zeit scheint aktuell überhaupt nicht rum zu gehen…
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Angelika52 antwortete auf Wohlbefinden nach HD und autologer Tansplantation
23 Nov. 2023 07:20
- Angelika52
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Isa
Zur Zeit liege ich auch hier in Würzburg...bin aber noch in der Induktionstherapie...Stammzellen und HD im nächsten Jahr...Meine Zimmernachbarin ist in der gleichen Phase wie Deine Mutter, sie klagt auch über starke Übelkeit, bekommt dagegen einen Tropf versucht aber zwischendurch auch etwas zu essen, Kopfschmerzen hat sie keine ...sie trinkt viel und bekommt zwischendurch einen Wässerungstropf .
Alles Gute
Angelika
Zur Zeit liege ich auch hier in Würzburg...bin aber noch in der Induktionstherapie...Stammzellen und HD im nächsten Jahr...Meine Zimmernachbarin ist in der gleichen Phase wie Deine Mutter, sie klagt auch über starke Übelkeit, bekommt dagegen einen Tropf versucht aber zwischendurch auch etwas zu essen, Kopfschmerzen hat sie keine ...sie trinkt viel und bekommt zwischendurch einen Wässerungstropf .
Alles Gute
Angelika
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GieW antwortete auf Wohlbefinden nach HD und autologer Tansplantation
22 Nov. 2023 17:38
- GieW
12 Beiträge seit
26 September 2023
26 September 2023
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- Beiträge: 12
Hallo Isa
Letztes Jahr im Dezember hab ich eine HD Chemotherapie und Stammzelltransplantation bekommen. Zwei Tage nach den Chemo hatte ich Übelkeit (aber keine Kopfschmerzen) und ich konnte den Geruch von warmen Speisen nicht ertragen. Übelkeit und Schlappheit haben ungefähr eine Wochen gedauert, aber ich habe immer von selbst ein wenig Essen zu mir genommen (Banane, Yoghurt).
Und wie Mapoli es sagt: viel trinken.
Alles Gute für Deine Mutter.
Letztes Jahr im Dezember hab ich eine HD Chemotherapie und Stammzelltransplantation bekommen. Zwei Tage nach den Chemo hatte ich Übelkeit (aber keine Kopfschmerzen) und ich konnte den Geruch von warmen Speisen nicht ertragen. Übelkeit und Schlappheit haben ungefähr eine Wochen gedauert, aber ich habe immer von selbst ein wenig Essen zu mir genommen (Banane, Yoghurt).
Und wie Mapoli es sagt: viel trinken.
Alles Gute für Deine Mutter.
Gie
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