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08 März 2021 09:53
  • Silvi511
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Ulli ...

es gibt ja noch die neuere Version das Carfilzomib bei Rezidiv. Es gibt aber auch noch verschiedene Antikörper wie Isatuximab was auch neu zugelassen ist für Rezidivtherapie. Ansonsten würde ich einfach mal direkt den Onkologen fragen ob Dein Ex Mann für ne Studie in Frage kommt? Oder Du schaust mal auf der Seite der Uni Heidelberg welche Studien aktuell für MM laufen? Wo ist er denn in Behandlung im Essen Werden? Es gibt in Essen Werden eine Klinik für Integrative Onkologie die ist auch an die Klinik Werden angebunden. Dort kann man sich begleitend behandeln lassen, vielleicht wäre das ja eine zusätzliche Möglichkeit.

Liebe Grüße und gute Besserung Silvi

  • Urmel
  • 25 Beiträge seit
    21 November 2017
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Wenn Lenalidomid nicht mehr geht wegen der Thrombozyten-Werte, bleibt doch noch Bortezomib. Nach einem Monat Erholungs-Pause war Bortezomib - bei mir nur 1 mal wöchentlich - meine "letzte" Möglichkeit. Das habe ich 2,33 Jahre gemacht und dann 3 Jahre gar nichts genommen bis heute. Die Kappa Werte sind durchgehend während der Therapieen gefallen und immer noch fast im Normalbereich. Allerdings habe ich immer noch das langsam wachsende Leichtketten-Problem. ASZT hätte mir auch nicht mehr geholfen, nehme ich an.

viel Erfolg
Urmel

23 Feb. 2021 00:16
  • Ulli.60
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Guten Abend, ich bin neu hier im Forum und wende mich nun mit einer Frage an die therapieerfahrenen Patienten und Angehörigen.
Bei dem Vater meines Sohnes ist im Juni 2019 ein MM vom kappa-Typ diagnostiziert worden. Nach einer Initialtherapie mit Bortezumib, Lenalidomid und Dexamethason erfolgte 12/2019 eine ASZT und daran anschließend eine auf 36 Monate geplante Erhaltungstherapie mit Lenalidomid. Wegen einer therapierefraktären Thrombozyopenie, z.T. <10.000 konnte das Lenalidomid nur mit einem Drittel der eigentlich lat. Studienprotokoll vorgeschriebenen Dosis appliziert werden. In der letzten Laborkontolle sind nun die Kappa-Werte wieder massiv angestiegen und die Schmersymptomatik hat ebenfalls wieder die Ausmaße wie vor der Diagnosestellung angenommen. Es gibt zwar noch 2 Portionen eingelagerte Stammzellen, aber lat. Hämatologen kommt eine 2. ASZT nicht in Frage, da das Rezidiv innerhalb von 2 Jahren aufgetreten ist. Bis jetzt lief das ganze übrigens als vollständige Remission.
Welche Therapieoptionen gibt es, bzw. wer hat vergleichbare Erfahrungen gemacht? Wir sind übrigens alle Mediziner, aber keine Hämato-Onkologen, und die Thematik ist so vielschichtig und komplex, dass ich mich hier so hilflos wie ein medizinischer Laie fühle. Mein Ex-Mann wird übrigens in Essen in einem zertifizierten Zentrum mit Studienanbindung an die Uniklinik Heidelberg behandelt.
Für Infos, Erfahrungsberichte oder ernstzunehmende Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
Ulrike G.