- christine
11 September 2026
Schlapp nach Bestrahlung kenne ich sehr gut! Das setzte bei mir ein, zwei Wochen nach letzter Sitzung erst ein (7.7.) Mein Hb sinkt dann sehr weit (aktuell 9,5 ) und es dauert immer eine Weile, bis ich dann auf Epo komme, 30 Micro 1 Mal die Woche. Da man da ja nur bis zu einem HB von 12 wegen Trombosengefahr kommen sollte, ist das auch mit Vorsicht zu genießen.
Viel Glück!
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- miregal
17 Mai 2019
- Beiträge: 1025
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- Rudolfo
- Autor
11 September 2026
nach einiger Zeit eine weitere Meldung meiner Therapie zur Diskussion mit gleich Betroffenen. Das Revlimid nehme ich wegen der Nebenwirkungen (Magenprobleme) und der unbefriedigenden Blutwerte nicht mehr. Z.Zt. besteht die Therapie aus Daratumumab 14 täglich, Dexamethason 20+20 mg 14tgl. bzw. 20 mg dazwischen 1x, Zometa alle 4 Wochen. Das Daratumumab hat meine Leichtketten stark heruntergebracht, mein Onkologe ist froh, dass die Therapie auch ohne Revlimid gut anschlägt. Es scheint wohl einige Patienten zu geben, bei denen Revlimid nicht das Erhaltungsmittel der Wahl ist, aber es gibt offensichtlich Alternativen, die dann wirken. Sorgen machen meine schlechten Blutwerte immer am unteren Rande der Skala, dazu ein bisher unerklärlicher auftretender Mangel an Kalium, da bekomme ich zwischendurch jetzt auch Infusionen, da ich das Mittel Kalidor garnicht vertrage und mehr Ernährungsmäßig den Mangel ausgleichen will (Bananen, Bananen.....). Der Onkologe ist der Meinung, dass ich auch zuwenige "gute" Stammzellen produziere. Vielleicht kennt das noch jemand von Euch, diese ungünstigen Blutwerte. HB 9,1; Leukos 2.0 (x103); Thrombos 52 (x103) . Fühle mich deswegen und wegen der gerade beendeten Bestrahlungen LWK und Becken auch noch ziemlich schlapp. Bin deswegen fast ausschließlich zu Hause und bin deshalb sowieso in Quasi-Quarantäne. Gott sei Dank hilft meine Frau mir sehr.
Euch alles Gute
Rudolfo
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- Rudolfo
- Autor
11 September 2026
ich habe wohl meinem Onkologen nicht richtig zugehört. Dexamethason 20 mg 1x vor der Therapie und am Tag danach. Revlimid erst 25 mg, jetzt kurz pausiert wegen geringer Thrombo- und Leukozyten. Bei Besserung neue Bewertungsdosis Revlimid. Also genau die Therapie, die viele machen. Beim ersten Mal leichte Atemnot zwischendurch, aber sonst, bis auf die Dauer von 8 Std incl. Vorbereitung, ganz okay. Das Dexa macht mir nur als Diabetiker II beim Blutzucker Probleme, da ich durch die gefährdeten Rückenwirbel keinen Sport oder viel Bewegung habe. Habe aber von meinem Diabetologen zusätzlich noch ein 24 Std Insulin als Basis bekommen. Die Therapie finde ich jetzt nach der zweiten Infusion aber durchaus machbar, da kann ich jedem nur Hoffnung machen, dass sie denn anschlägt, wenn man auch viel Geduld haben muss. Die Coronapandemie macht es uns besonders auch nicht leichter, aber Kopf hoch, das schaffen wir alle auch.
In diesem Sinne, Rudolfo
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- Rudolfo
- Autor
11 September 2026
da mein Onkologe bei der Therapiebesprechung kein Dexa o.ä. erwähnt hat, bin ich davon ausgegangen, dass es auch ohne geht. In der erwähnten Pollux-Studie wird eine Vorgehensweise mit Glukokortikoiden und ohne beschrieben. Die Studie wurde m.W. auch deshalb gemacht, da außer der Revlimid Therapie mit Dexa o.ä. nun auch Daratumumab zur Verfügung stand und die Erfolge beeindruckend waren. Wohlgemerkt, ich gebe hier nur mein laienhaftes Verständnis wieder. Natürlich werde ich meinen Onkologen, dem ich vertraue und der in einer Gemeinschaftspraxis über langjährige Erfahrungen verfügt und mit der Uni-Klinik hier in Kontakt steht, daraufhin noch einmal ansprechen. Aus meiner Historie hatte ich nur gehofft, dass ich ohne Dexa, nächtliche Unruhe und Schlaf auf der Wohnzimmercouch auskommen würde. Dank euch für die Tipps.
Bleibt Coronafrei
Rudolfo
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- rob
16 August 2016
- Beiträge: 7
Karsten schrieb: Hallo Rudolfo,
Ich frage nur, weil deine Therpaie ohne Dexa gemacht werden soll und das wundert mich schon, da ich gerade diese Dauertherapie mache und Dexa steht mit auf dem Plan, den ich vom Myelomzentrum Heidelberg bekommen habe.
Hallo Rudolfo, Hallo Karsten,
auch mein DRd-Rezidivtherapieplan von Heidelberg sieht Dexamethason (40 mg) an einem Tag pro Woche vor. Mit meinem Onkologen vor Ort habe ich aber vereinbart nur 50 mg Prednisolon zu nehmen (entspricht etwa 8 mg Dexa). Bis jetzt bin ich sehr gut damit gefahren, wie bereits in meinem Beitrag vom 12.03.2020 erwähnt.
Auf der einen Seite sind 40 mg Dexa pro Woche mit all den Nebenwirkungen, als Dauermedikation ganz schön happig. Aber die Standard- Therapie soll ja bei allen Patienten helfen. Ich persönlich vermute deshalb das man bei Standard-Therapieplänen, um auf Nummer sicher zu gehen erstmals höhere Kortison-Dosen festlegt als für den einzelnen vielleicht erforderlich.
Auf der anderen Seite ist es aber auch fraglich ob Daratumumab und Revlimid ganz ohne Kortison überhaupt ausreichend wirkt?
Die Kortisonfrage solltest du (Rudolfo) auf jeden Fall nochmals mit deinem Onkologen abklären.
Viele Grüße
Robert
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