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  • yoshi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Als Dialysepatient bitte nicht mehr viel trinken! Da versagende Niere kann die Flüssigkeit nicht mehr aus dem Körper schaffen, da drohen Herzprobleme, Atemnot und Überwässerumg. Bitte die Ärzte fragen!
Der Verwirrungszustand kann bereits durch die Vergiftung kommen. Es sollte ihr nach einigen Dialysesitzungen besser gehen.
Ich lebe seit neun Jahren mit MM und Dialyse. Hier braucht es immer Info aus beiden Fachbereichen!
Alles Gute!.

  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Lotta,
Erst einmal herzlich willkommen im Forum. Sei doch so lieb und Fülle dein Profil einmal aus ( von deiner Mutter), so dass wir uns ein genaueres Bild machen können. Gab es schon eine Vorerkrankung mit der Niere? Richtig ist, dass eine dauerhaft hohe Konzentration der Leichtketten die Nieren regelrecht "zuschmieren" können. Allerdings ist das als Erstbefund eher seltener, häufiger sind eher zunächst die negativen Auswirkungen der entarteten Plasmazellen auf den Knochenstoffwechsel. Dass deine Mama viel trinken sollte, ist euch ja sicher auch gesagt worden. Ob 2 oder drei l pro Tag ist auch typbedingt. Wenn der Urin nicht mehr blaß gelb sondern tief gelb ist, wäre eine größere Trinkmenge zu empfehlen. Richtig ist auch, dass Flüssigkeitsmangel zur Verwirrtheit führen kann. Als Nebenwirkung der Induktiontherapie ist mir diese Nebenwirkung bisher nicht bekannt. Die anderen Nebenwirkungen speziell vom Cyclophospamid sind hingegen bekannt. LG Jo

06 Feb. 2020 13:08
  • Lottag
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Forumsmitglieder,
Ich bin neu hier und möchte mich gerne vorstellen. Ich heiße Lotta und bin die Tochter einer 65Jährigen Mutter, die mit akuter Niereninsuffizienz ins KH kam und jetzt die Diagnose MM bekommen hat.
Da die Krankheit und auch die Behandlung für uns sehr neu ist, freue ich mich über Tipps und Erfahrungsautausch und möchte kurz alles schildern, was ich weiß.

Diagnose ist Multiples Myelom, der Befall ist schon weit fortgeschritten bei Erstdiagnose, das Knochenmark ist zu 70/80 % durchdrungen. Die Nieren sind stark angegriffen, aktuell ist meine Mutter an der Dialyse und es ist nicht absehbar, ob sich das wieder ändert. Die Knochen sind nicht betroffen.

Sie bekommt jetzt die VCD Therapie im ersten Schritt (4 Zyklen a 3 Wochen), danach eine autologe Stammzellentransplantation.

Jetzt nach Zyklus 1 sagen die Ärzte, dass die Therapie wohl gut greift, da der LDH-Wert hochgegangen ist und sich jetzt wieder normalisiert. Ist das ein guter Indikator, kennt sich da jemand aus? Bei google finde ich da nichts hilfreiches.
Meine Mutter hat /hatte folgende Nebnwirkungen: Fieber, eine Infektion, die antibiotisch behandelt wurde, juckende Pusteln auf dem Rücken, Durchfall (sie ist momentan Stuhlinkontinent, kann das also auch nicht kontrollieren), und vor allem ist sie sehr wesensverändert: Wenig aufmerksamkeitsspanne, verwirrt und einfach anders vom Wesen.

Da sie in der Onkologie und in der Nephrologie (Dialyse) behandelt wird, kommen Arztinformationen von 2 Seiten, was es für uns schwer macht.

Meine Fragen: Sind diese Nebenwirkungen bekannt? Macht Dialyse verwirrt? Oder ist das der VCD Therapie zuzuordnen? An welche Trinkmenge soll sich meine Mutter halten? Führt nicht zu wenig trinken eher zu verwirrtheit? Bin ich zu ungeduldig, weil mich das so wahnsinnig macht? Gibt es hier vielleicht Patienten mit ähnlicher Geschichte und schon mehr Erfahrungen?

Ich danke im Voraus sehr herzlich. Viele Grüße, Lotta