Jo antwortete auf VRd oder VCd
26 Nov. 2019 20:02 - 26 Nov. 2019 20:03
- Jo
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Hallo Dave, ich würde das Teufelszeug Cyclophospamid nie wieder nehmen. Bei mir hat es noch nicht einmal zu einem Rückgang von M-Protein oder der Leichtketten geführt. Aber das gilt natürlich nicht für alle Patienten.
Pauschal will und kann ich natürlich deshalb nicht jedem Patienten davon abraten, weil es auch bösartige Zellen zerstören kann. Cyclophosphamid ist, daß sollte man aber immer bedenken, eine ziemlich heftige chemische Keule, häufig mit schweren Nebenwirkungen und Kollateralschäden für viele gesunde Zellen. Wenn eine Alternative dazu angeboten wird, ist das echt prima. Es freut mich, dass das auch in Würzburg empfohlen wird. Wenn eine Therapie mit dem Immunmodulator Revlimid ebenso funktioniert, ist das sicher schonender für unseren Körper. Daumen hoch und liebe Grüße von Jo
Pauschal will und kann ich natürlich deshalb nicht jedem Patienten davon abraten, weil es auch bösartige Zellen zerstören kann. Cyclophosphamid ist, daß sollte man aber immer bedenken, eine ziemlich heftige chemische Keule, häufig mit schweren Nebenwirkungen und Kollateralschäden für viele gesunde Zellen. Wenn eine Alternative dazu angeboten wird, ist das echt prima. Es freut mich, dass das auch in Würzburg empfohlen wird. Wenn eine Therapie mit dem Immunmodulator Revlimid ebenso funktioniert, ist das sicher schonender für unseren Körper. Daumen hoch und liebe Grüße von Jo
Letzte Änderung: 26 Nov. 2019 20:03 von Jo.
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MyelomaTrier antwortete auf VRd oder VCd
26 Nov. 2019 18:47
- MyelomaTrier
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Hallo Dave,
VCD und VRD sind meines Wissens zwei verschiedene Varianten der Induktionschemotherapie, die auf die eigentliche Stammzellsammlung keinen Einfluss haben dürfte. Nach der Induktion folgt eine weitere Therapie zur Mobilisierung der Stammzellen, wenn eine Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation in Betracht gezogen wird. Mit über 70 Jahren ist diese Behandlung nicht ohne Risiken, wobei sie immer öfter auch in diesem Alter erfolgreich durchgeführt wird. Kommt auf die Gesamtkonstitution an (Herz?).
VRD ist der VCD-Kombi in Studien etwas überlegen, beides kann aber eine gute Wirkung erzielen. In jedem Fall seid Ihr in Würzburg in einer Klinik, die über viel Erfahrung bei der Myelombehandlung verfügt.
VCD und VRD sind meines Wissens zwei verschiedene Varianten der Induktionschemotherapie, die auf die eigentliche Stammzellsammlung keinen Einfluss haben dürfte. Nach der Induktion folgt eine weitere Therapie zur Mobilisierung der Stammzellen, wenn eine Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation in Betracht gezogen wird. Mit über 70 Jahren ist diese Behandlung nicht ohne Risiken, wobei sie immer öfter auch in diesem Alter erfolgreich durchgeführt wird. Kommt auf die Gesamtkonstitution an (Herz?).
VRD ist der VCD-Kombi in Studien etwas überlegen, beides kann aber eine gute Wirkung erzielen. In jedem Fall seid Ihr in Würzburg in einer Klinik, die über viel Erfahrung bei der Myelombehandlung verfügt.
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VRd oder VCd wurde erstellt von Dave64
26 Nov. 2019 13:56
- Dave64
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24 Oktober 2019
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- Beiträge: 2
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bin Angehöriger eines Myelom-Patienten und wollte mich an euch bezüglich der Behandlung von meinem Vater wenden. Nähere Details zu seiner Erkrankung könnt Ihr meinem Profil entnehmen.
Da das nicht der einzige Fall mit einer hämatologischen Erkrankung in der Familie ist, kenn ich mit den Mitteln einigermaßen aus, da auch einige Medikamente in der CLL (chronisch lymphatische Leukämie) Anwendung finden.
Bezüglich seiner Behandlung waren wir bisher in 2 Kliniken um eine Entscheidung zu treffen.
An der Uniklinik Würzburg hat man uns zu dem Schema VRD 4xZyklen danach Reevaluation eines Hochdosiskonzepts geraten.
Auf Nachfrage warum nicht VCD, sagte man uns einfach, man würde VRD vorziehen.
Die 2. Klinik(bei uns gleich um die Ecke) riet uns zu VCD mit ähnlichem Verlauf.
Auf die Gegenfrage warum nicht VRD, hieß es man befürchte nicht mehr soviel Stammzellen mobilisieren zu können.
Eine Studienteilnahme ist aufgrund des fortgeschrittenen Alters nicht möglich. Äußerlich ist mein Vater fit aber ohne die Schmerzmittel leidet er sehr. Die Kriterien für eine Behandlung erfüllt er.
Welches Schema wäre die geeignetere Wahl und was haltet ihr von den Einwänden?
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
Euer Dave
ich bin Angehöriger eines Myelom-Patienten und wollte mich an euch bezüglich der Behandlung von meinem Vater wenden. Nähere Details zu seiner Erkrankung könnt Ihr meinem Profil entnehmen.
Da das nicht der einzige Fall mit einer hämatologischen Erkrankung in der Familie ist, kenn ich mit den Mitteln einigermaßen aus, da auch einige Medikamente in der CLL (chronisch lymphatische Leukämie) Anwendung finden.
Bezüglich seiner Behandlung waren wir bisher in 2 Kliniken um eine Entscheidung zu treffen.
An der Uniklinik Würzburg hat man uns zu dem Schema VRD 4xZyklen danach Reevaluation eines Hochdosiskonzepts geraten.
Auf Nachfrage warum nicht VCD, sagte man uns einfach, man würde VRD vorziehen.
Die 2. Klinik(bei uns gleich um die Ecke) riet uns zu VCD mit ähnlichem Verlauf.
Auf die Gegenfrage warum nicht VRD, hieß es man befürchte nicht mehr soviel Stammzellen mobilisieren zu können.
Eine Studienteilnahme ist aufgrund des fortgeschrittenen Alters nicht möglich. Äußerlich ist mein Vater fit aber ohne die Schmerzmittel leidet er sehr. Die Kriterien für eine Behandlung erfüllt er.
Welches Schema wäre die geeignetere Wahl und was haltet ihr von den Einwänden?
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
Euer Dave
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