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allogene Stammzellentherapie

Betreff: allogene Stammzellentherapie 02 Jan 2019 18:44Uhr
  • Grabis
  • Grabiss Avatar
  • Beiträge: 1
  • Registriert seit:
    02. Jan 2019

Moin aus Hamburg,
im Februar möchte ich mich einer allogenen Stammzellentherapie unterziehen. Das Krankenhaus sucht mittlerweile geeignete Spender.
Was sollte ein Spender für Voraussetzungen/Mindestwerte mitbringen? Meine Schwester hatte nur 50% der vorgegebenen Werte.
Welche Erfahrungen mit dieser Therapieform gibt es aus diesem Forum? Die Ärzte scheinen unterschiedliche Auffassung zu dieser Therapie haben.
Welche Empfehlungen würden Sie mir geben wollen für die Therapie?
Was könnte mich motivieren, um die Therapie durch zu ziehen?
Welche Empfehlungen für Reha-Maßnahmen gibt es nach der Therapie?

Danke für die Unterstützung.

GLG aus Hamburg
Volker

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Antwort auf: allogene Stammzellentherapie 02 Jan 2019 19:37Uhr
  • joseph
  • josephs Avatar Moderator
  • Beiträge: 4212
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Hi Volker

Willkommen im Forum

Bei der Allo ......... kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber es gibt sicherlich einige die Infos haben

Joseph


Befürworter karibischer Pflanzenheilkunde

Gegner der Allogenen Transplantation

11ten Januar 2019

Kappa-Leichtketten 19.4 mg/L ( 3.3 - 19.4 )
Lambda-Leichtketten 8.4 mg/L ( 5.7 - 26.3 )

Leider Quotient noch nicht im Normbereich mit 2.32 ( 0.26 - 1,65 )

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Antwort auf: allogene Stammzellentherapie 03 Jan 2019 12:01Uhr
  • PMF2SZT
  • PMF2SZTs Avatar
  • Beiträge: 11
  • Registriert seit:
    25. Sep 2018

Moin, Moin, Volker,

Für eine alloSZT bei MM ist m.W. der beste Spender ein 100% HLA übereinstimmender Fremdspender. Ein Familienspender ist immer entweder 50% oder 100% übereinstimmend. Der Familienspender hat zwar den Vorteil, daß es weniger Probleme mit GvHDs (Spender-gegen-Empfänger-Reaktion) gibt, aber leider auch weniger GvL (Zellen des Fremdspenders beseitigen die kranken Stammzellen des Empfängers), was bei einer MM besonders wichtig ist. Falls absolut kein geeigneter Fremdspender gefunden wird, kann man notfalls auch einen 50% HLA Familienspender nehmen (haploidente SZT), aber das ist bei Erwachsenen noch sehr in der Entwicklung und damit haben nur wenige Kliniken größere Erfahrung.

Da bei alloSZTs von MM-Patienten immer eine Rückfallgefahr besteht, ist es besonders wichtig, eine Klinik mit viel Erfahrung damit auszuwählen, aber da hast Du ja in Hamburg mit dem UKE und Prof. Krögers Team keine Probleme. Wegen der Rückfallgefahr sind lebenslang regelmäßige Kontrollen notwendig, weshalb man eine kompetente Ambulanz benötigt (ist im UKE vorhanden), die alles gut im Blick behält und rechtzeitig bei Rückfällen reagiert.

Nach der SZT würde ich Dir auf jeden Fall eine AHB (REHA) empfehlen. Ich habe das auch jeweils nach meinen beiden SZTs gemacht und es hat mir sehr geholfen.

Ich kann Dir für weitergehende Fragen das LENAforum.de empfehlen, ein Internetforum speziell für die allogene SZT. Dort sind jetzt über 400 Patienten und Angehörige angemeldet, davon 86 vom UKE und 33 mit MM. Mein Kollege, der mit mir dieses Forum betreut, ist in 2013 auch im UKE wegen MM allogen transplantiert worden und seit diesem Zeitpunkt in Remission. Er wohnt auch in Hamburg und ich kann Dir sicherlich den Kontakt zu ihm herstellen, wenn du das wünschst.

Hast Du schon mal alternativ über die Therapie mit CAR-T Zellen nachgedacht? Also ehrlich - ehe ich mich einer alloSZT unterziehen würde, würde ich mich mal im Rahmen einer Zweitmeinung nach Würzburg zu Prof. Einsele bewegen und schauen, ob das was für mich wäre.

Alles Gute für Dich!


Joachim
(2x alloSZT Uniklinik Ulm 2010 + 2012 wegen PMF)
www.LENAforum.de - DAS Forum für allogene Stammzelltransplantation von Erwachsenen
Letzte Änderung: 03 Jan 2019 16:25 von PMF2SZT. Begründung: Ergänzung

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