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Chemotherapie und Augenprobleme wurde erstellt von ganymed
11 Okt. 2018 10:15
- ganymed
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14 Beiträge seit
17 Juli 2017
17 Juli 2017
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Hallo,
nachdem bei mir die Erhaltungstherapie (mit Revlimid 10 mg) nicht funktioniert hat, bekomme ich seit etwas mehr als drei Wochen eine Chemotherapie aus Daratumumab (1x wöchentlich), Revlimid (25 mg) und Dexa (20 mg). Zum Glück vertrage ich die Therapie ziemlich gut. Allerdings machen die Augen Probleme. Ich sehe nicht mehr so gut, sehe teilweise verschwommen, es fühlt sich so an, als ob meine Augen um eine Dioptrin schlechter geworden wären. Bei angestrengtem Sehen kommt ein Druckgefühl hinzu (Augeninnendruck).
Nun ist ja bekannt, dass Cortison dies alles hervorrufen kann. Ich habe auch schon einen Termin bei meinem Augenarzt. Allerdings erst am Ende des Monats. Augenarzt-Termine zu bekommen, ist eine reine Katastrophe (Wartezeit mind. 6 Monate)! Die haben mich jetzt reingequetscht. Vermutlich haben schon einige hier ähnliche Erfahrungen gemacht. Vielleicht hat''s ja auch was mit dem Antikörper zu tun? Bei meiner Einleitungschemo vor einem Jahr (Velcade, Thali, Dexa) hatte ich die Augenprobleme in der Form nicht. Denke aber, es hängt eher mit Dexa bzw. der Kombi Dexa und Revlimid zusammen, weil Dara normalerweise andere Nebenwirkungen hervorruft.
Ich würde mich über ein Feedback zum Thema freuen. Ansonsten bin ich offen für alle Tipps rund um Cortison und Augenprobleme. Generell versuche ich momentan, möglichst Kaffee und Stress zu vermeiden (weniger lesen, weniger Compi), viel Gemüse und Obst zu essen (mache ich sowieso). Wenn die Augen zu sehr brennen, nehme ich zwischendurch Augentropfen. Aber es gibt bestimmt noch andere schlaue Dinge, die man tun kann...
Schon einmal vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Der Ganymed
PS Falls jemand sich hier mit mir über seine Erfahrungen rund um Daratumumab austauschen möchte, dann kann er mich gerne ansprechen. Geteilter Antikörper ist ja bekanntlich halber Antikörper oder so
nachdem bei mir die Erhaltungstherapie (mit Revlimid 10 mg) nicht funktioniert hat, bekomme ich seit etwas mehr als drei Wochen eine Chemotherapie aus Daratumumab (1x wöchentlich), Revlimid (25 mg) und Dexa (20 mg). Zum Glück vertrage ich die Therapie ziemlich gut. Allerdings machen die Augen Probleme. Ich sehe nicht mehr so gut, sehe teilweise verschwommen, es fühlt sich so an, als ob meine Augen um eine Dioptrin schlechter geworden wären. Bei angestrengtem Sehen kommt ein Druckgefühl hinzu (Augeninnendruck).
Nun ist ja bekannt, dass Cortison dies alles hervorrufen kann. Ich habe auch schon einen Termin bei meinem Augenarzt. Allerdings erst am Ende des Monats. Augenarzt-Termine zu bekommen, ist eine reine Katastrophe (Wartezeit mind. 6 Monate)! Die haben mich jetzt reingequetscht. Vermutlich haben schon einige hier ähnliche Erfahrungen gemacht. Vielleicht hat''s ja auch was mit dem Antikörper zu tun? Bei meiner Einleitungschemo vor einem Jahr (Velcade, Thali, Dexa) hatte ich die Augenprobleme in der Form nicht. Denke aber, es hängt eher mit Dexa bzw. der Kombi Dexa und Revlimid zusammen, weil Dara normalerweise andere Nebenwirkungen hervorruft.
Ich würde mich über ein Feedback zum Thema freuen. Ansonsten bin ich offen für alle Tipps rund um Cortison und Augenprobleme. Generell versuche ich momentan, möglichst Kaffee und Stress zu vermeiden (weniger lesen, weniger Compi), viel Gemüse und Obst zu essen (mache ich sowieso). Wenn die Augen zu sehr brennen, nehme ich zwischendurch Augentropfen. Aber es gibt bestimmt noch andere schlaue Dinge, die man tun kann...
Schon einmal vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Der Ganymed
PS Falls jemand sich hier mit mir über seine Erfahrungen rund um Daratumumab austauschen möchte, dann kann er mich gerne ansprechen. Geteilter Antikörper ist ja bekanntlich halber Antikörper oder so
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