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06 Juni 2018 19:33
  • Adele1
  • Autor
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    11 September 2026
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Hallo Chrisly,

Danke für Deine Worte!

Ich habe das schon einmal vor längerer Zeit angesprochen, eventuell eine Zweitmeinung einzuholen, aber das wollen beide nicht.

Weißt Du, ich bin ja nicht "betroffen" und ich bin nicht seine Frau, ja von beiden die Freundin und Du hast Recht, ich stehe mit abgezogener Handbremse da....

Vielleicht hilft eine Mütze Schlaf

06 Juni 2018 19:05
  • CLE084
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    11 September 2026
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Adele1 schrieb: (...) Manchmal möchte ich sagen "Schaut doch mal in ein Krebsforum, vielleicht gibt es dort Ansätze in einem anderen KH", aber ich traue mich nicht, diese "Grenzüberschreitung" zu wagen, (...)


Hi Adele,

wieso denn nicht? Genau das ist es doch wofür Freunde da sind (oder zumindest da sein sollten): eine neue Perspektive, einen neuen Weg aufzeigen.
Wovor hast du Angst? Dass man es dir verübelt und dir die Freundschaft aufkündigt? Dann wäre diese Freundschaft sowieso ziemlich einseitig gewesen, nicht war.
Und dass du nur daneben stehst und dich mit runterziehen lässt, na das kann's ja nun wirklich nicht sein, oder?

Also Kopf hoch, Brust raus, Pobacken zusammenkneifen und dann ruhige, einfühlsame aber trotzdem klare Worte wählen. Wenn Du's wirklich ernst meinst und es eine echte Freundschaft ist, die Dich mit diesen Menschen verbindet, dann werden Deine Worte und Deine Botschaft ankommen. Ob sie deine Hilfe annehmen das liegt dann natürlich nicht (mehr) bei Dir, denn Du bietest ihnen ja nur ein Geschenk, aber Du hast dann zumindest den Druck weg helfen zu wollen aber mit angezogener Handbremse bei Vollgas nur 'rumzustehen.

Das ist meine Ansicht zu deinem Dilemma.

Chrisly

06 Juni 2018 18:50
  • Adele1
  • Autor
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    11 September 2026
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Hallo,

war gerade bei meinem Freund und seiner Familie....

Heute ist der dritte Tag der Strahlentherapie und alle sind psychisch und damit auch physisch auf dem Nullpunkt... Es ist so schwer, das zu sehen und nichts tun zu können...
Sie kann "einfach" nicht mehr, die Kinder ziehen sich zurück und er versucht, "Haltung" zu bewahren...
Manchmal möchte ich sagen "Schaut doch mal in ein Krebsforum, vielleicht gibt es dort Ansätze in einem anderen KH", aber ich traue mich nicht, diese "Grenzüberschreitung" zu wagen, habe das Gefühl, alle haben ihren Kopf in den Sand gesteckt und vertrauen den Ärzten, ich weiß echt nicht weiter, es tut mir sooooo leid!

Manchmal möchte ich den Kopf auch in den Sand stecken, Augen und Ohren zu - nichts hören - nichts sehen - nichts sagen....

Wie würdet Ihr damit "umgehen"?

Verzweifelte Grüße

04 Juni 2018 21:15
  • Dorothee
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    11 September 2026
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Oi jaaa, Manuela - das könnte natürlich auch gut sein, dass im Liquor oft oder immer die Monoklonalen nachweisbar sind. Seufz. Weiß ich leider nicht. Bin mal gespannt, ob bei sonst noch jemandem hier Liquor-Untersuchungen gemacht wurden - und wenn ja mit welchem Ergebnis.

Und Adele: Für jemanden da zu sein, ist NIE wenig. Sondern alles. Aber die Hilflosigkeit (ich kann nicht helfen, nix tun, nix aufhalten), die ist schrecklich. Zugucken und aushalten müssen.

Ich hoffe ganz viel, dass die Bestrahlung gut hilft und ihr noch was richtig schön Verrücktes unternehmen könnt. :)
LG Dorothee

04 Juni 2018 20:37
  • Manu73
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Dorothee schrieb: Hallo Adele,
ich vermute mal, Du meinst mit "Nervenwasser" das Ergebnis der Lumbalpunktion. Kenn ich von meiner Freundin (bin auch Freundin und nicht richtig Angehörige - trotzdem find ich gut, dass wir hier als "Angehörige" gesehen werden).
Wenn eine Lumbalpunktion (Entnahme von Liquor = Nervenwasser aus dem Rückenmarkkanal) durchgeführt wird, bedeutet das wahrscheinlich, dass auch Dein Freund diese seltene Form des Tumors im Zentralen Nervensystem hat.
Kannst Du das bestätigen? Willst du mehr darüber hier berichten?

Falls es so ist, wie ich oben geschrieben habe - dann ist die Bestrahlung nach meinem Wissen wirklich die Therapie der 1. Wahl.
Um den Tumor "aus der Welt" zu schaffen.
Bei meiner Freundin wurde ein Tumor im Kopf operativ entfernt, weil man nicht wußte, dass es sich um eine Plasmozytom (Multiples Myelom) handelte. Das hat man erst bei der Gewebeuntersuchung nachträglich festgestellt. Hätte man es vorher gewusst, dann hätte man wohl bestrahlt, anstatt zu operieren.

Ich drücke alle Daumen, dass die Bestrahlung erfolgreich verläuft.
LG Dorothee


Hallo,

also bei mir wurde das Myelom auch durch eine Lumbalpunktion festgestellt. Ich hatte Entzündungsherde (hab ich immer noch) im Gehirn. Aber ich habe trotzdem nicht die seltene Form des Tumors, trotz der monoklonalen Zellen im Nervenwasser. In Tübingen sagte man mir, dass wahrscheinlich alle Patienten die Zellen im Nervenwasser haben, man das aber nicht feststellt, weil normaler Weise das Nervenwasser für eine Diagnose nicht getestet wird. Oder habt Ihr da andere Erfahrungen?

LG Manuela

04 Juni 2018 19:27 - 04 Juni 2018 19:54
  • Adele1
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    11 September 2026
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...und das "Medikament", was sie ihm bisher bei einer Erhöhung der Krebszellen in das Rückenmark gespritzt haben und geholfen hat wird nicht mehr hergestellt... :sick: :sick:
Letzte Änderung: 04 Juni 2018 19:54 von Adele1.