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01 Apr. 2018 13:13
  • UndineD.
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    11 September 2026
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Frohe Ostern, Chrisly!
Meine Krankenhauserfahrungen decken sich mit deinen- das Fazit daraus ebenso. Allein mit meinen fürchterlichen Erfahrungen aus dem letzten halben Jahr könnte man einige Kapitel füllen. Ich überlege noch, ob ich diese hier allgemein zur Verfügung stellen soll, kann z. Z. aber kaum schreiben wegen Lymphödem im rechten Arm.
Was die Bifis betrifft- ich habe Zometa bekommen. Immer 1-2 Tage danach Schmerzen gehabt, so wie Muskelkater im ganzen Körper. Allerdings sind diese für mich tollerierbar. Das, was du da beschreibst ist ja eine andere Größenordnung! Verständlich, dass du dies nicht mehr erleben willst. Bist du denn sicher, dass es Folgen/Nebenwirkungen der Bifis sind? Ich meine, es gibt Zusammenhang und zufälliges Zusammentreffen. Hier in meinem Umfeld sind in den letzten Wochen viele krank, richtige Grippe, Blasenentzündungen, sogar Lungenentzündung- und das alles ohne Bifis. Ob sich das im Nachhinein feststellen lässt, was es bei dir genau war? Nun, wichtig ist, dass es dir nun besser geht und du nach Ostern einen Arzt dienes Vertrauens aufsuchst.
Weiterhin gute Besserung!
L.G. Undine

01 Apr. 2018 11:34
  • CLE084
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    11 September 2026
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Hi Leute, frohe Ostern und dicke Eier! :P

Heute ist der zwote Tag an dem meine Fieberkurve um die 38° pendelt und so fühle ich mich nun wieder fit genug mein übliches Tagwerk - zumindest eingeschränkt - zu bestreiten. Nachdem die Bestrahlung des Plasmozytoms in meinem Becken abgeschlossen und keine nennenswerten Kollateralschäden zu verzeichnen waren, hatte sich mein Allgemeinzustand insgesamt recht gut verbessert und ich war frohen Mutes die Remissionsphase in Absprache mit den Ärzten zwar nicht mit der angebotenen Erhaltungstherapie (Revlimid plus Dexa) aber doch zumindest mit einer vierteljährlichen Zometa Gabe zu unterstützen. Da das Zeug den Metabolismus der Knochen insgesamt verbessert dachte ich mir, wäre das mal eine sinnvolle Ergänzung zur meiner sonstigen "Chemo-Null-Diät". Und obendrein konnte die Infusion in der Praxis meiner Hausärztin gemacht werden - also alles chick. Tja, wie man sich doch täuschen kann...

Freitag vor 14 Tagen lief die Infusion, Samstag/Sonntag etwas Benommenheit und leicht erhöhtes Schlafbedürfnis doch schon am Montag keinerlei Anzeichen von irgendwelchen Nebenwirkungen mehr.
Daher am mittags (war schönes Wetter) leichte körperliche Gartenarbeit mit viel frischer Luft.

Doch bereits Abends merkte ich, das etwas nicht stimmte; ich tat es zunächst als muskuläre Verspannung / Muskelkater ab, doch dann kam die Nacht mit Hitzwallungen, Unruhe heftigen Hopfschmerzen und einer zunehmenden Mattigkeit.

Dienstags blieb ich also erstmal im Bett und fühlte mich elend, zudem mein Rücken höllisch weh tat. Jedoch konnte ich mich wieder aufrappeln und mich meiner Lieblingbechäftigung, dem Kochen, widmen.

Mittwoch bis (Kar)Freitag hingegen waren die Hölle: Fieberschübe bis in den 41er Bereich, Schmerzen ohne Ende besonders im Rücken, Schüttelfrost, Taubheit in den Händen und Füßen und sogar meine Beine versagten mir erneut: Es ging mir besch....

Meine Rettung war (wie schon so oft) mein Schatz, die am Feiertag Urin Teststreifen besorgte und noch ein paar fiebersenkende Medikamente und im Anschluss meinen Urin untersuchte.

Das Resultat war ein hinreichender Verdacht auf eine massive Nierenbeckenentzündung.
Glücklicherweise hatten wir noch genügend passende Antibiotika im Haus, so dass es mir nun heute, am Sonntag bereits wesentlich besser geht.

Natürlich mag der ein oder die andere nun einwenden, dass ich mich doch einfach ins KH hätte begeben können/müssen. Aber wart ihr schonmal über (beliebige) Feiertage dort? Nur die Notbesetzung, angehende Ärzte ohne Erfahrung machen die Diagnostik und man kann schon froh sein wenn der Onkel Doktor einigermaßen geradeaus Deutsch reden kann (so zumindest meine persönlichen Erfahrungen).

Hier Zuhause im Schutzkreis meiner Liebsten hatte und bekam ich alles was ich an Fürsorge, Aufmerksamkeit und kompetenter Soforthilfe brauchte. Und Übermorgen, am Dienstag, gehe ich dann natürlich noch zu einem richtigen Arzt und lasse mich durchchecken.

Tja, damit sind Bisphosphonate für mich erst mal gestorben.
Solche Nebenwirkungen (von eventuellen irreversiblen Nierenschäden ganz zu schweigen) brauche ich nun wirklich nicht!

Schöne Ostern allerseits!
Chrisly