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Bisphosphonat-Therapie Beendigung nach 2 Jahren

Betreff: Bisphosphonat-Therapie Beendigung nach 2 Jahren 12 Okt 2017 12:53Uhr
  • hinrich
  • hinrichs Avatar
  • Beiträge: 1
  • Registriert seit:
    17. Jul 2016

Guten Tag an ALLE Forum-Teilnehmer,
hier meldet sich ein Neuer (77 J.) mit seiner Kurzgeschichte und einer anschließenden Frage:
Feb. 2015 Diagnose MM Stadium III A, Strahlentherapie, Chemotherapie, Hochdosis-Chemoth. autologe Stammzellentranspl. (ASZT), 10 Monate komplette Remission danach Anstieg des Paraproteins und Beginn Therapie 3 Zyklen mit Lenalidomid 5mg/Tag (Revlimid / sehr gut vertragen !!) seitdem stabile Erkrankungssituation. Seit ASZT vierwöchentliche Bisphosphonat-Therapie (Zometa) über 2 Jahre, die nun um sind . Beim CT waren diverse sehr poröse Knochen / Halswirbel festgestellt worden . Länger als 2 Jahre darf / soll die Zometa Therapie zur Knochenstabilisierung / -Stärkung nicht durchgeführt werden. Eine Nachfolge-Therapie ist ärztlicherseits nicht vorgesehen.
Frage : Kann jemand von Euch etwas zu einer möglichen Nachfolge-Therapie sagen ? Es geht mir seit Monaten sehr gut und ich möchte gerne noch "etwas" für meine Knochen tun aber nichts mit negativen Folgen (Kolatteralschäden) bei Nieren, Magen, Darm und Co.
Ich grüße Euch,
Hinrich

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Antwort auf: Bisphosphonat-Therapie Beendigung nach 2 Jahren 12 Okt 2017 14:47Uhr
  • lisa_kotschi
  • lisa_kotschis Avatar Moderator
  • Beiträge: 765
  • Registriert seit:
    26. Okt 2009

Lieber Hinrich,

erst einmal willkommen im Forum. Die Bisphosphonat-Therapie ist immer wieder Thema in unserem Forum, z.B. auch in nachfolgendem Thema:

www.myelom.org/forum/therapien/3430-wie-...herapie?limitstart=0

Die Gesamtdauer wird recht unterschiedlich gehandhabt. Aufgrund der früher häufig auftretenden Kieferosteonekrosen als Begleiterkrankung (mittlerweile durch gute Mundpflege und zahnärztliche Überwachung stark reduziert) gab es die Empfehlung, Bifis auf die Dauer von zwei Jahren zu beschränken, wenn man in Remission ist und es keine weiteren Knochenauffälligkeiten gibt.

Oft wird auch der Intervall auf 3 Monate und z.T. mehr verlängert.

Nun in Deinem Fall würde ich vor allem darauf achten, dass Du ausreichend Vitamin D hast, wenn möglich Sonne an Gesicht und Hände für ca. 30-45 Minuten/Tag und evtl ein gezieltes Muskeltraining, das Dein Skelett stützt, aber nicht in einer Mukkibude, sondern in einer physiotherapeutisch gut betreuten Einrichtung (evtl. nach Rücksprache bei Kieser?). Dein Knochenstatus sollte dann halt immer wieder untersucht werden.

Hoffe, dass noch andere ein paar gute Vorschläge für Dich haben.

Gruß Lisa

Letzte Änderung: 12 Okt 2017 14:49 von lisa_kotschi.

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Antwort auf: Bisphosphonat-Therapie Beendigung nach 2 Jahren 12 Okt 2017 21:28Uhr
  • joseph
  • josephs Avatar Moderator
  • Beiträge: 3620
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Hallo Hinrich

Bin jetzt 12,5 Jahre Patient und nehme regelmässig Bisphosphonate zu mir, schwankend, anfangs 4 Wochentakt .... danach hoch auf 3 Monate ,...... dann zurück auf 10 Wochentakt, seit dem Rezediv auf 4-5 Wochentakt, je nach meiner Verfügbarkeit.

Aktuel wieder im 4 Wochentakt mit Bondronat 6 mg

Willkommen im Forum

Joseph


Befürworter karibischer Pflanzenheilkunde

Gegner der Allogenen Transplantation

Neue Serumauswertung vom 24.08.2017
Kappas von 95.0 mg / L auf 107,0 mg / L
Lamda von 12,6 mg auf 12,3 mg / L
( Quotient von 7.55 auf 8.69)

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