Zum Hauptinhalt springen
christine antwortete auf SCHILDDRÜSE – MORBUS BASEDOW
11 Mai 2017 20:41 - 11 Mai 2017 20:42
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
ich nehme 125mg Levaxin und meine SD Werte sind damit am oberen Ende. Damit war ich eigentlich zufrieden.
Es ist aber auch so (mehr oder weniger Zufall, nix genaues weiss man) dass mein monoklonales Protein seit Einahme von 0,3 auf 1 g/l gestiegen ist. Niemand wird je sagen können, ob das auch ohne SD Hormone so gekommen wäre. Sicher ist aber dass ich ohne Levaxin heute wohl zu platt zum Atmen gewesen wäre, weil zu müde. Ich hatte keine Muskelspannkraft mehr - konnte z.B nicht kurz mal schnell auf den Bus laufen und nur schwer ein Fahrrad fahren.

Es ist ein wenig wie mit einem Fahrradschlauch mit 3 Löchern. Man hält 2 davon zu und die Luft kommt doch aus dem dritten.....:(

C
Letzte Änderung: 11 Mai 2017 20:42 von christine.

gex antwortete auf SCHILDDRÜSE – MORBUS BASEDOW
10 Mai 2017 22:32
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
Mehr
Hallo Rüdiger,
was genau ist nun bei 175? Nimmst Du 175 µg L-Thyroxin?
Und wo ist nun dein fT3/T4?

Hallo Roland,
Mein Rasen schreit auch danach gemäht zu werden, aber ich lieg flach mit Infekt. Der heutige Mittwoch war zum Vergessen.

Um nochmal genauer zu werden: Die in den vorigen Beiträgen genannten Studien und Beobachtungen besagen nicht, dass Schilddrüsenhormone ein MM verursachen, sondern erstmal nur, dass sie mit dem MM auffällig oft assoziiert sind, und schon vorhandene Myelomzellen im Wachstum fördern können.
Insofern heisst das gar nicht, dass alle Schilddrüsenkranken ein MM bekommen, sondern eher umgekehrt, dass ein asu welchen Gründen auch immer entstandenes MGUS/SMM sich bei gleichzeitiger SD-Erkrankung womöglich schneller zum MM weiterentwickelt.
Selbst wenn unter SD-Erkrankten das MM-Risiko um das 10-fache höher wäre als beim Durchschnitt, würden immer noch nur an die 5% der SD-Erkrankten in ihrem ganzen Leben ein MM bekommen. Also, wenn Du 20 SD-Kranke kennst, wäre das auch nur einer davon. Und dennoch wäre das 10-fach erhöhte Risiko für das Verständnis des MMs ein immens wichtiger Baustein.

Hallo Kirsten,
entsprechend würde ich keinen Zusammenhang zwischen SD-Problemen und -Medikamenten von vor 40 Jahren und heutigem MM herstellen. Eher interessant wäre es gewesen, wo deine SD-Hormone die letzten 20 Jahre lagen, als es bei dir mit dem MGUS begann.
LG Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

Roli68 antwortete auf SCHILDDRÜSE – MORBUS BASEDOW
10 Mai 2017 09:39
  • Roli68
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo Gex,

klar ist das ein Problem, sehe ich genauso. Bei mir in der Verwandtschaft und auch im Bekanntenkreis haben sehr viele mit der Schilddrüse zu tun, aber keiner hat bis jetzt auch nur ein Anzeichen von MM. Ich denke, es hat mich eben getroffen und ich muss und "kann" damit leben und das mit allen Hoch´s und Tief´s.

In diesem Sinne einen schönen Mittwoch. Habe heute noch 8 ar Rasen zu mähen. B) B) B) B)

LG
Roland

Ado antwortete auf SCHILDDRÜSE – MORBUS BASEDOW
09 Mai 2017 23:42
  • Ado
  • 62 Beiträge seit
    21 August 2016
Mehr
Hallo,
wie bereits erwähnt, litt ich anfänglich mit rund 18-20 an einem süddeutschen (Jodmangel)Kropf. Die Substitution erfolgte die ersten 8-10 Jahre mit Euthyrox. Dann setzte der Internist die Hormongabe ab und erklärte die Einnahme von Jod in höheren Dosen zum Königsweg. Ob das spätere Auftreten der Hashimoto mit der hohen Jodgabe zusammenhängt, sei hier mal dahingestellt.
Jedenfalls war ich immer der Meinung, dass bei einer optimalen Substitution des Hormonmangels der Unterfunktion ja alles im "grünen Bereich" sein muss und man die ganze Geschichte unter der Rubrik "Bagatelle" verbuchen kann. Und hier scheiden sich nun die ärztlichen Geister. Ein Endokrinologe vertrat die Auffassung, dass die autoimmune Reaktion die ganze Zeit für den Körper eine permanente Entzündungsreaktion darstellen würde. Die Reaktion könnte man am Vorliegen der entsprechenden Antikörper sehen. Allerdings ist es geteilte Meinung, dass die Höhe der Antikörpermesswerte nicht geeignet ist, den Verlauf einer autoimmunen SD-Erkrankung zu verfolgen.
Also, wie so oft: Die unterschiedlichsten Meinungen und Hypothesen. Denkbar ist für mich Laien sicherlich auch, dass die genannte Abwehrreaktion in einem inhaltlichen Zusammenhang mit Plasmazellenerkrankungen stehen kann.

Es ist auf jeden Fall nicht falsch, wenn man die Werte TSH basal und T3/T4 immer wieder überprüfen lässt. Bedenkt man die Auswirkungen von Über- und Unterfunktionen der SD, sollte eine angegriffene Gesundheit nicht durch hormonelle Fehlfunktionen zusätzlich belastet werden.

Mit einem Gruß in die Runde
Klaus

Tetti1958 antwortete auf SCHILDDRÜSE – MORBUS BASEDOW
09 Mai 2017 20:51
  • Tetti1958
  • 335 Beiträge seit
    27 Dezember 2015
Mehr
Ich hatte als junges Mädchen eine Schilddrüsenunterfunktion und bekam damals Euthyrox. Wie lange und in welcher Dosierung weiß ich nicht mehr. Und dann ca. 40 Jahre später MM....Zufall?

Euch allen alles Gute! Kirsten

Et häät noch immer joot jejangen

Schwabe antwortete auf SCHILDDRÜSE – MORBUS BASEDOW
09 Mai 2017 20:13
  • Schwabe
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo ,

bei mir wurde die L-Thyroxin Behandlung mit sehr geringen Dosen begonnen und alle zwei Wochen nach Blutbild erhöht. Momentan bin ich bei 175 uns es scheint sich zu stabilisieren.

Gruß
Rüdiger