christine antwortete auf Schutz der Eierstöcke vor der Chemo?
02 Nov. 2016 18:22 - 02 Nov. 2016 22:30
- christine
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Ich fände das schon eine nähere Untersuchung wert! Ich will hier aber nicht auf die sehr wohl anhaltenden, ja wachsenden Nebenwirkungen eingehen (es gibt ja durchaus einiges außer den offensichtlichen wie Hitzewallungen und Schlafstörungen).
Empfängnisverhütung scheint mir auch kein Argument, ..... aber ein "Mittel" zusätzlich, das "wer weiß was" mit dem MM macht, das ist zu überlegen! Ich würde zu einer Gynäkologin gehen und dann mit dem Onkologen sprechen.
Viel Glück
Empfängnisverhütung scheint mir auch kein Argument, ..... aber ein "Mittel" zusätzlich, das "wer weiß was" mit dem MM macht, das ist zu überlegen! Ich würde zu einer Gynäkologin gehen und dann mit dem Onkologen sprechen.
Viel Glück
Letzte Änderung: 02 Nov. 2016 22:30 von christine.
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Margret antwortete auf Schutz der Eierstöcke vor der Chemo?
02 Nov. 2016 16:57 - 02 Nov. 2016 17:04
- Margret
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Ich habe dazu im www dies hier gefunden:
(Zitat) Mit welchen Verfahren können heute die Eierstöcke vor den Zellgiften der Zytostatika geschützt werden? Worauf beruht die schützende Eigenschaft dieser Verfahren?
Prof. Jonat: Es handelt sich dabei um Verfahren, die in den Hormonhaushalt der Patientin eingreifen, damit die Eierstöcke während der Chemotherapie durch die Zytostatika nicht zerstört werden. Das wird erreicht, indem die Eierstöcke in ihrer Aktivität gebremst werden. Man versetzt sie vorübergehend in einen Ruhezustand und geht davon aus, dass diese „Fabrik Eierstöcke“ nach Abschluss der Chemotherapie wieder anfängt zu arbeiten. Es ist also ein „Eierstocksschutz“, den wir heute mit Medikamenten, den so genannten GnRH-Agonisten wie Goserelin, vorübergehend herbeiführen können, um so die Eierstöcke mitsamt den darin noch ungereiften Eizellen gegen den Angriff der Chemotherapie abschotten. Man spricht auch von „Wechseljahren auf Zeit“. GnRH-Agonisten blockieren die Ausschüttung bestimmter Hormonvorstufen. Die Hormonvorstufen sind nötig, um in den Eierstöcken das Hormon Östrogen zu bilden und den Eisprung anzuregen. Demnach wirken GnRH-Agonisten, als ob ein Schalter umgelegt wird, so dass die Eierstöcke nicht mehr arbeiten. Ihnen fehlen dafür die nötigen Bausteine. (Zitatende)
Quelle: Chemotherapie/Ovarien
Ob das "Anspringen" der Ovarien nach Abschluss der Chemo sicher funktioniert und welche unerwünschten Wirkungen/Folgen mit diesem Verfahren verbunden sind, geht aus dem Artikel nicht hervor. Bei (späteren) Erhaltungs- oder Rezidivtherapien zB. mit Revlimid muss aber die Möglichkeit einer Empfängnis mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen sein, weil diese Medikamente eine stark fruchtschädigende Wirkung haben. Ob einer Frau, die sich für den Schutz der Eierstöcke entschieden hat, also später Revlimid gegeben würde, kann ich nicht sagen, halte es aber für fraglich.
Generell würde ich(!) mich gegen zusätzliche Substanzen und weitere massive Eingriffe in den Körper entscheiden - die Wechseljahre sind keine Krankheit und auch die gelegentlich unangenehmen Begleiterscheinungen gehen ja nach einiger Zeit folgenlos vorüber. Meine größere Sorge würde der Wirksamkeit der Chemo und meiner zu erwartenden Gesamtüberlebenszeit und meiner Lebensqualität gelten.
(Zitat) Mit welchen Verfahren können heute die Eierstöcke vor den Zellgiften der Zytostatika geschützt werden? Worauf beruht die schützende Eigenschaft dieser Verfahren?
Prof. Jonat: Es handelt sich dabei um Verfahren, die in den Hormonhaushalt der Patientin eingreifen, damit die Eierstöcke während der Chemotherapie durch die Zytostatika nicht zerstört werden. Das wird erreicht, indem die Eierstöcke in ihrer Aktivität gebremst werden. Man versetzt sie vorübergehend in einen Ruhezustand und geht davon aus, dass diese „Fabrik Eierstöcke“ nach Abschluss der Chemotherapie wieder anfängt zu arbeiten. Es ist also ein „Eierstocksschutz“, den wir heute mit Medikamenten, den so genannten GnRH-Agonisten wie Goserelin, vorübergehend herbeiführen können, um so die Eierstöcke mitsamt den darin noch ungereiften Eizellen gegen den Angriff der Chemotherapie abschotten. Man spricht auch von „Wechseljahren auf Zeit“. GnRH-Agonisten blockieren die Ausschüttung bestimmter Hormonvorstufen. Die Hormonvorstufen sind nötig, um in den Eierstöcken das Hormon Östrogen zu bilden und den Eisprung anzuregen. Demnach wirken GnRH-Agonisten, als ob ein Schalter umgelegt wird, so dass die Eierstöcke nicht mehr arbeiten. Ihnen fehlen dafür die nötigen Bausteine. (Zitatende)
Quelle: Chemotherapie/Ovarien
Ob das "Anspringen" der Ovarien nach Abschluss der Chemo sicher funktioniert und welche unerwünschten Wirkungen/Folgen mit diesem Verfahren verbunden sind, geht aus dem Artikel nicht hervor. Bei (späteren) Erhaltungs- oder Rezidivtherapien zB. mit Revlimid muss aber die Möglichkeit einer Empfängnis mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen sein, weil diese Medikamente eine stark fruchtschädigende Wirkung haben. Ob einer Frau, die sich für den Schutz der Eierstöcke entschieden hat, also später Revlimid gegeben würde, kann ich nicht sagen, halte es aber für fraglich.
Generell würde ich(!) mich gegen zusätzliche Substanzen und weitere massive Eingriffe in den Körper entscheiden - die Wechseljahre sind keine Krankheit und auch die gelegentlich unangenehmen Begleiterscheinungen gehen ja nach einiger Zeit folgenlos vorüber. Meine größere Sorge würde der Wirksamkeit der Chemo und meiner zu erwartenden Gesamtüberlebenszeit und meiner Lebensqualität gelten.
Letzte Änderung: 02 Nov. 2016 17:04 von Margret.
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Schutz der Eierstöcke vor der Chemo? wurde erstellt von MyelomaTrier
02 Nov. 2016 16:16
- MyelomaTrier
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Heute habe ich eine Frage an meine Mitpatientinnen: Habt Ihr Erfahrung mit der Möglichkeit, die Eierstöcke vor der Behandlung medikamentös zu schützen? Mir geht es nicht um den Erhalt der Fertilität, sondern um das Hinauszögern der chemotherapeutisch verursachten Wechseljahre. Ich habe z.B. von dem Medikament "Enantone" gehört. Weiß jemand genauer bescheid?
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