Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich zu Jahresbeginn völlig verzweifelt war mit meiner Diagnose
und den dramatisch zerstörten Knochen,der kaputten Halswirbelsäule und
der drohenden Querschnittslähmung - geht es mir inzwischen besser.
Ich bin nach HD und SZT in CR, gelte nicht mehr als "einsturzgefährdet"
und versuche, jeden Tag zu genießen. Das Halsstützkorsett muss ich nur
noch beim Auto fahren tragen und das andere gar nicht mehr. Der gebrochene
Wirbel hat sich sogar verknöchert und stellt keine Gefahr mehr dar.
Ich habe zwar Neuropathien in den Füßen und ein Chemo-Brain vom Feinsten,
aber damit kann ich leben - auch wenn es nicht mehr das"alte"Leben ist.
Auch das Leben jetzt ist mein Leben und genauso lebenswert wie vorher.
Erst jetzt weiß ich, wie vielen Menschen in meinem Umfeld ich wichtig bin und
sehr viele Leute unterstützen mich.
Sehr hilfreich ist neben meiner Familie die örtliche Selbsthilfegruppe.
Wer weiß? Vielleicht kann ich sogar nochmal wieder arbeiten?
Wir werden sehen...
Liebe Grüße
Nicole