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21 Apr. 2016 11:55
  • DieSusie
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Liebe Ano,

hoffentlich hat Ihr Mann alles soweit gut überstanden. Ich bin erst jetzt auf Ihren Beitrag gestoßen, da ich auch noch nicht allzu lange Mitglied in dem Forum bin.
Trotzdem würde mich der Verlauf der Therapie interessieren und natürlich hoffe ich, dass alles gut verlaufen ist!.
Ganz lieben Gruß! :)
Susie

03 Apr. 2016 12:53
  • Anomalia
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo ihr Lieben,

danke für die hilfreichen Antworten. Ich fand es von der Ärztin auch nicht gut. Ich werde sie fragen, ob sie speziell meinen Mann meinte. Das mit den 2% klingt doch sehr vielversprechend finde ich.

Danke auch für den Link. Der hilft, alles besser zu verstehen.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag wünscht euch
Ano

03 Apr. 2016 11:34
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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03 Apr. 2016 11:30
  • Lucy
  • 408 Beiträge seit
    12 Dezember 2012
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Liebe Ano,

die autologe Stammzelltransplantation (Hochdosis mit anschließender Rückgabe der eigenen Stammzellen) gehört mittlerweile zu den Standardtherapien und sehr viele hier im Forum haben sie erfolgreich absolviert. Statistisch wird (laut meinen Ärzten) eine Sterblichkeitsrate von ca. 2% angegeben, also sehr überschaubar. Aber klar, Du kannst an allem sterben und wenn Du zu den 2% gehörst, nutzt es Dir nichts, dass es 98% gut überstehen. Aber diese Therapie ist bei entsprechendem Gesundheitszustand absolut machbar und ich denke ohne sie wäre auch ich nicht mehr hier. Die Zeit, wo man sich im Zelltief befindet und wegen erhöhtem Infektionsrisiko relativ isoliert liegt, ist ebenfalls sehr begrenzt. Bei mir waren es 3,5 Wochen. Und es ist ja auch nicht so, dass man niemanden sehen darf. Ich hatte immer Besuch, aber halt mit Mundschutz und nach gründlicher Händedesinfektion. Und rumgelaufen bin ich auch viel, ebenfalls mit Mundschutz.

Zu Deiner Info: Bei der allogenen Stammzelltransplantation (mit Fremdspender) beträgt die rein statistische Sterblichkeitsrate ca. 20%.

Also für mich persönlich wäre es gar keine Frage gewesen, ob ich mich auf diese Therapie einlassen soll oder nicht. Sie hat mir viele schöne Jahre geschenkt. In Eurem Fall würde ich nochmals abklären, ob die Ärztin auf das rein theoretische Risiko von 2% hinweisen wollte oder ob sie im Fall Deines Mannes noch irgendeinen spezifischen Risikofaktor gesehen hat, der sie zu dieser Aussage bewogen hat.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Lucy


03 Apr. 2016 11:14
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo Ano

Gefährlich, kommt immer auf den Gesamt-Zustand des Patienten an.

Die Ärztin..........hat schon Recht, es """"können""" Patienten eine HD mit SZT nicht überstehen und daran sterben, kommt immer auf den Ausgangszustand an.

Ich zbs., habe meine HD mit SZT ambulant gemacht, ok, bin einer der wenigen hier im Forum, die das so gemacht haben, nur mein Gesundheitszustand war top, somit konnte dieses ambulant durchgezogen werden.

Wieder andere kauen 4-5 Wochen daran in der Klinik, abgeschottet von Allem

Sehr schwehr zu differieren, was richtig und falsch ist

Sicher ist, sollte ich mich zu einer zweiten HD ende 2016 (Oktober) entscheiden, werd ich sie wieder ambulant machen, soweit es mein Körper zulässt.

LG

Joseph


03 Apr. 2016 08:54
  • yoshi
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo,
die Aussage der Ärztin finde ich ehrlich gesagt selten dämlich. Man kann an allem sterben, klar. Jede Therapie hat Risiken, die Krankheit aber doch auch! Ohne die SZT - bei mir schwierig genug, ich bin niereninsuffizient - wäre ich nicht mehr am Leben, das ist Fakt.
Ich würde eine Therapie immer versuchen, denn die Alternative führt in jedem Fall zum Tod.
Alles Gute
Heike