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12 Jan. 2016 19:33
  • UndineD.
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Vielen Dank Margret u. Angela.
Ich werde, glaube ich, dann erst mal davon absehen noch etwas zusätzlich anzufangen. Etwas, das mir möglicherweise noch schadet, brauche ich wirklich nicht.
Bin zwar viele Jahre mit Natur u. leichten Mitteln u. wenig Chemie gut gefahren- aber es sind jetzt andere Voraussetzungen da, die erfordern wohl andere Maßnahmen, so schwer es mir fällt.
Ich lese mich durch die Literatur u. das Forum, zeitweise raucht mein Kopf. Eine direkte Antwort von euch ist für mich sehr hilfreich. Viele Ärzte haben mich beraten, das Fazit war wohl immer, selbst bei Naturmediziner u. Heilpraktiker: Ohne Standardmedizin geht hier nichts! Nur mit den Zusatztherapien gingen die Meinungen halt sehr auseinander. Undine

12 Jan. 2016 14:32
  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Liebe Undine,
Systemische Therapien sind kontraproduktiv, aber ich könnte mir vorstellen, dass Tiefenwärme oder Sauerstofftherapie oder TCM eventuell was bringt.
Ich trage mich mit dem Gedanken in diese Klinik zu gehen und parallel vom dort niedergelassenen Onkologen behandeln zu lassen.
www.vita-natura-klinik.de

Da dürfte dann eigentlich nichts schief gehen. Nur die Kasse muß es noch genehmigen.

Alles Liebe
Angela

12 Jan. 2016 13:01
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Liebe Undine, dieses Thema ist auch hier natürlich stark umstritten.

Bedenken solltest du bitte, dass es sich beim MM um eine systemische(!) Krebserkrankung handelt. Eine Anregung des Immunsystems, wie es beispielsweise eine Misteltherpie macht, wäre daher konktraproduktiv, weil damit genau das angeregt würde, was bösartig verändert ist. Manche Mediziner kennen sich mit den Besonderheiten des MM leider nicht aus und geben Ratschläge, die unzutreffend sind.

Grundsätzlich gilt, dass man während laufender Therapien von Zusatzstoffen absehen sollte - wir wissen heute, dass sogar harmlose Dinge, Grüner Tee, Grapefruitsaft etc. die Wirkung von Therapien verändern oder gar zunichte machen können. Daher bitte während akuter Therapien auf alles andere verzichten. Medikamente immer nur mit Wasser einnehmen und auf die Anweisungen im Beipackzettel achten.

Ich hatte seinerzeit hoffnungsvoll Kontakt zur "Gesellschaft für biologische Krebsabwehr" aufgenommen, selbst dort sagte man mir klar, dass sich bei systemischen Krebserkrankungen kaum etwas durch alternative/komplementäre Medizin machen lässt.

Schau aktuell erst mal nach deiner Nierenfunktion - 2 Liter Wasser täglich sind mindestens Pflicht! Bitte versuche alles, um nicht dialysepflichtig zu werden!

Ergänzend kann ich nur immer wieder die Literaturliste empfehlen (links) - klick dich druch. Du findest zu allen Themen Antworten.

Alles Gute und liebe Grüße,
Margret








Zusatztherapien sinnvoll oder schädlich? wurde erstellt von UndineD.
12 Jan. 2016 12:46
  • UndineD.
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Könnt ihr mir raten, ob Zusatztherapien mit Mitteln aus der Naturmedizin sinnvoll sind oder sogar schaden könneten?
Da habe ich bei meinen Beratungsgesprächen in versch. Kliniken die gegensätzlichsten Meinungen gehört. Ein Arzt riet mir, zusätzlich zur erforderlichen PAD eine Misteltherapie zu machen- zeitgleich, und Enzyme wurden empfohlen. Da ich nun wegen meiner schlechten Nierenwerte sofort mit einer Therapie beginnen musste, hatte ich dazu keine Möglichkeit (der "alternative" Arzt ist weiter entfernt in einer anderen Stadt). Mein Onko hat nur milde gelchelt, er hält nichts davon. Habe auch schon gehört, gerade bei MM könnte so etwas sogar schaden. Ich bin verunsichert, wer hat Erfahrung damit gemacht?
Undine