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Margret antwortete auf Eiweißanheftungen
28 März 2015 12:42
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo Lynnburry,

ich kann nur zum Nierenthema etwas sagen: Die langen Eiweissketten lagern sich in den feinen Kapillargefäßen der Nieren ab und verstopfen sie. Es gibt nach heutigem Kenntnisstand keine Möglichkeit, diese Verstopfungen wieder zu lösen.

In einem sehr frühen Stadium kann man die Eiweissketten noch mittels eines speziellen Dialysefilters aus dem Blut filtern, so dass die weitere(!) Verstopfung verhindert oder gebremst wird. In einem späteren Stadium der Schädigung nützt das nichts mehr.

Hersteller des Spezialfilters ist die Firma GAMBRO, der Filter heisst "high-cut-off". In vielen Fällen sind nur wenige Dialysen notwendig, um zu helfen. Hier ist aber Schnelligkeit gefragt.


"Neu ab 2015! ZE 2015-109 für die High Cut-Off Dialyse / Regelhaftes Zusatzentgelt ZE 2015-109 für die High Cut-Off Dialyse bei Patienten mit myelombedingter CAST-Nephropathie. Mit dem neuen Fallpauschalenkatalog 2015 ist die Therapie mit der High Cut-Off-Dialysemembran (Theralite® / HCO 1100) im Krankenhaus als ‚regelhaftes‘ Zusatzentgelt mit einem krankenhausindividuellen Entgelt (nach §6 Abs. 1 Satz 1 KHEntgG) vergütet und verhandelbar. Lesen Sie mehr zur HCO Dialyse » www.gambro.com/en/Germany/Therapien/Beha...ng_Multiplem_Myelom/


Ich kann immer nur gebetsmühlenartig seit Jahren in diesem Forum wiederholen, wie sehr es nötig ist, dass Patienten und Angehörige ihren nachlässigen Nephrologen Feuer unterm Hintern machen! Bitte kümmere dich um das Thema mit Nachdruck! Mit einem Myelom kann man sich einen untätigen Nephrologen einfach nicht leisten - vor allem nicht, wenn das Leben schon an einer Spenderniere hängt.

Du kannst duch auch direkt an die Firma Gambro wenden, die sind sehr nett und hilfsbereit. Und du kannst hie rim Forum unter der Suchfunktion GAMBRO eingeben und dir alle Artikel ansehen.

Alles Gute für euch,
Margret

Eiweißanheftungen wurde erstellt von Lynburry
28 März 2015 10:41
  • Lynburry
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Mich beschäftigt grad eine Frage und ich weiß nicht, wonach ich da eigentlich suchen muss. Aber vielleicht weiß hier einer die Antwort.
Es gibt ja die Möglichkeit, dass die Paraproteine sich an Herz und Niere festsetzen und so zu Beeinträchtigungen führen. Wenn das der Fall ist und der Patient wird behandelt, bauen sich dann diese Anhaftungen auch wieder ab? Der Nephrologe hatte uns nämlich gesagt, wenn die Nierenbeeindträchtigung etwas mit den Paraproteinen zu tun hätte, müsste mein Mann behandelt werden und auf die Frage, was das mit der Spenderniere macht, meinte er, dass die Nierenfunktion dadurch wieder besser werden würde.