Mutmacher/ Skiurlaub wurde erstellt von sandra.l
19 Jan. 2010 20:14
- sandra.l
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11 September 2026
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Hallo liebe Forummitglieder!
Endlich hat es geklappt mit meiner Anmeldung und ich kann mich ganz offiziell hier anmelden und nicht so anonym als "gast".
Ihr erinnert euch?
Mein Mann hat im Dezember 2008 die HD mit ST nach Diagnose MM im III. Stadium (5 Wirbelbrüche) in der Uniklinik Köln beendet.
Es kam vor der HD noch eine fette Thrombose hinzu und mit Depressionen hatte er auch eine zeitlang arg zu kämpfen.
Mir hat das Forum in der Zeit sehr viel Mut gemacht und ich möchte einfach mal etwas "Schönes" schreiben und vielleicht auch anderen ein bisschen "Mut" machen, die vielleicht gerade am Anfang der Behandlung stehen und die der Mut vielleicht genau so verlassen hat wie uns Ende 2008/ Anfang 2009.
Wir mussten unseren letzten gebuchten Skiurlaub ja leider aufgrund der HD absagen (Dezember 2008), so dass wir die Chance aber diesen Monat ergriffen haben.
Wir waren im Skiurlaub und mein Mann ist sogar die schwarzen Pisten mit den Brettern runtergefahren. Er war in diesem Moment "fast" wieder der Alte und es war toll wieder "Lebensfreude" in seinem Gesicht zu sehen. Der Rücken tat ihm danach natürlich weh, auch wg. dem aktuellen Bandscheibenvorfall und seine Ladung Valoron musste er natürlich auch abends nehmen, aber er hatte zwei Tage auf den Brettern gestanden und es hat ihm Freude gemacht. Er bereut keinen einzigen Tag davon. Wer hätte gedacht, dass das überhaupt noch funktioniert.
Ich finde das toll.
Im Sommer 2009 hat er eine 3 tägige Motorrad-Tour mit seinem Kumpel gemacht und das war genau so toll, obwohl er anfangs Zweifel hatte, ob das nicht doch zu anstrengend für ihn ist. Ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht, wenns nicht klappt ruf mich einfach an, egal wo du gerade bist und ich hole dich mitsamt dem Motorrad mit dem Bulli ab, aber versuch es wenigstens, sonst weißt du nie ob es zu anstrengend ist.
Ich weiß, dass einige hier einen Rückfall hatten, was mich sehr betroffen macht und auch ich habe Angst vor dem Rezidiv, welches ja auch früher oder später kommen wird.
Ich wollte mit diesem Bericht auch nur denen ein wenig Mut zusprechen, die vielleicht genau wie wir damals Angst haben, dass nun auf einmal alles an Lebensqualität vorbei ist.
Ich wusste erst nicht recht ob ich das überhaupt schreiben soll, da ich aufgrund von 2 Rezidiven hier im Forum, deren Frauen mir sehr nahe stehen, sehr betroffen bin und niemandem auf die Füße treten möchte.
Alles Gute!
Sandra
Endlich hat es geklappt mit meiner Anmeldung und ich kann mich ganz offiziell hier anmelden und nicht so anonym als "gast".
Ihr erinnert euch?
Mein Mann hat im Dezember 2008 die HD mit ST nach Diagnose MM im III. Stadium (5 Wirbelbrüche) in der Uniklinik Köln beendet.
Es kam vor der HD noch eine fette Thrombose hinzu und mit Depressionen hatte er auch eine zeitlang arg zu kämpfen.
Mir hat das Forum in der Zeit sehr viel Mut gemacht und ich möchte einfach mal etwas "Schönes" schreiben und vielleicht auch anderen ein bisschen "Mut" machen, die vielleicht gerade am Anfang der Behandlung stehen und die der Mut vielleicht genau so verlassen hat wie uns Ende 2008/ Anfang 2009.
Wir mussten unseren letzten gebuchten Skiurlaub ja leider aufgrund der HD absagen (Dezember 2008), so dass wir die Chance aber diesen Monat ergriffen haben.
Wir waren im Skiurlaub und mein Mann ist sogar die schwarzen Pisten mit den Brettern runtergefahren. Er war in diesem Moment "fast" wieder der Alte und es war toll wieder "Lebensfreude" in seinem Gesicht zu sehen. Der Rücken tat ihm danach natürlich weh, auch wg. dem aktuellen Bandscheibenvorfall und seine Ladung Valoron musste er natürlich auch abends nehmen, aber er hatte zwei Tage auf den Brettern gestanden und es hat ihm Freude gemacht. Er bereut keinen einzigen Tag davon. Wer hätte gedacht, dass das überhaupt noch funktioniert.
Ich finde das toll.
Im Sommer 2009 hat er eine 3 tägige Motorrad-Tour mit seinem Kumpel gemacht und das war genau so toll, obwohl er anfangs Zweifel hatte, ob das nicht doch zu anstrengend für ihn ist. Ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht, wenns nicht klappt ruf mich einfach an, egal wo du gerade bist und ich hole dich mitsamt dem Motorrad mit dem Bulli ab, aber versuch es wenigstens, sonst weißt du nie ob es zu anstrengend ist.
Ich weiß, dass einige hier einen Rückfall hatten, was mich sehr betroffen macht und auch ich habe Angst vor dem Rezidiv, welches ja auch früher oder später kommen wird.
Ich wollte mit diesem Bericht auch nur denen ein wenig Mut zusprechen, die vielleicht genau wie wir damals Angst haben, dass nun auf einmal alles an Lebensqualität vorbei ist.
Ich wusste erst nicht recht ob ich das überhaupt schreiben soll, da ich aufgrund von 2 Rezidiven hier im Forum, deren Frauen mir sehr nahe stehen, sehr betroffen bin und niemandem auf die Füße treten möchte.
Alles Gute!
Sandra
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