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13 Feb. 2014 13:45
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Sohn,

mit akuter Bruchgefahr ist nicht zu spaßen. Die Strahlentherapie hilft hierbei auch gegen das MM, allerdings nur an der Stelle, was aber richtig und wichtig sein kann, damit es nicht zum Bruch kommt.
Zoledronsäure = Zometa hilft eigentlich nur zum Knochenstärken, davon können die Blutwerte normalerweise nicht besser werden.
Wenn HD so nah ist, würde ich sehen, dass ich schnell einen Termin bekomme, das MM ist immer noch eine recht seltene Erkrankung und Voraussetzung für eine gute Behandlung Erfahrung auf dem Gebiet.
Wenn Du Kontaktdaten brauchst, kannst Du mir eine PM schicken.

Herzliche Grüße auch an Deinen Vater

Caro

12 Feb. 2014 23:23
  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo!

Ob ich wirklich Rat geben kann weiß ich nicht. Akute Bruchgefahr ist sicher ernst und es sollte bald etwas unternommen werden. Trotzdem würde ich bei den Bedenken, die Ihr habt auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Vielleicht geht das ja auch telefonisch. Die Befunde könnten ja per Mail nach Heidelberg geschickt werden.
Alles Gute für Deinen Vater.

LG
Ma

12 Feb. 2014 23:00
  • Sohn
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo zusammen,

mein Vater 71 Jahre wurde vor 2 Wochen mit Lungenentzündung und Verdacht auf Lungenembolie ins Krankenhaus eingeliefert. Es war zum Glück keine Lungenembolie. - Nachdem er vor 9 Tagen schon fast entlassen war, wurden noch weitere Untersuchungen durchgeführt, die ergaben, dass es eine starken Verdacht auf MM gibt. - Auslöser waren fleckige Stellen bei allen Wirbelkörpern beim CT, das wegen der Lungenentzündung gemacvht wurde. Alle Blutwerte sprechen dafür. Er bekam zwei Mal Zoledronsäure, was die Blutwerte wohl schon etwas verbessert haben.- Vorgerstern wurde eine Biopsie im Beckenkamm gemacht, die Ergebnisse dauern natürlich 10 Tage.
Ein Ganzkörper CT vom vergengenen Freitag hat ergeben (Anruf heute), dass bei der linken Hüftpfanne akute Bruchgefahr durch Osteolyse besteht. Morgen hat er einen Termin beim Unfallchirurgen, der dann entscheiden soll, ob eine OP in Betracht kommt oder eine Strahlentherapie. Für die mögliche Strahlentherapie hätte er schon übermorgen einen Termin.
Nach dem ersten Schock der wahrscheinlichen Prognose überrascht uns jetzt die große Eile - zumal das Krankenhaus nicht den besten Ruf genießt. - Falls sich die Prognose bestätigt (wovon ich nach allem was ich hier gelesen habe ausgehe) wollten wir auf alle Fälle nach Heidelberg, um eine zweite Meinung einzuholen und eventuell auch dort die Therapie machen zu lassen. (HD ist nur 1 h weg).
Meine Fragen - Ist das schnelle Handeln notwendig? Wäre eine Strahlentherapie schon ein Therapie gegen den Krebs oder dient das nur dem Knochenerhalt?? Sollten wir dafür auch schon besser nach HD??? Mein Vater ist Privatpatient, und da kommt es einem manchmal schon so vor, dass das Krankenhaus ihn gerne als Kunden binden möchte...

Vielen Dank allen die mir in meiner etwas überforderten Situation Rat geben können.