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jürgenk antwortete auf Auch Zweitlinientherapie versagt
18 Aug. 2013 14:41
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
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Hallo Fefi
Deinem LG geht es gut, Glückwunsch dazu.
Um den Darm solle sich allerdings jemand kümmern. Joghurt löffelt wer wohl nach dem Essen.
Gegen die Neuropathien lässt sich auch was machen, schau mal links am Rand, da findest Du gute Hinweise zur Linderung.
Nun zum Vorschlag Deiner Ärztin.
Sie verfolgt möglicherweise ein neues Ziel. Jetzt sind alle Myelomzellen vernichtet, aber da gibt es Nieschen und Schuppen in denen noch Reste hausen. Angeschlagen von der letzen HD sammeln sie ihre Kräfte und planen schon, wie sie wieder als Plasmazelle ihren Platz im Knochenmark finden. Genau das will Deine Ärztin vielleicht verhindern. Ob das klappt kann Dir keiner sagen. Das Myelom ist noch nicht heilbar. Aber genau von der Allogenen und da besonders von der doppelten SZT verspricht man sich Heilung.
Ich kann Dir alles versprechen, muss ja nichts mehr halten.
Aber hoffen dürft ihr.
Wenn es nicht klappt? Dann ist es auch fast egal, es gibt so viele neue Medikamente die sehr wirksam sind. Die bringen euch viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte.
Liebe Grüße
Jürgen
Deinem LG geht es gut, Glückwunsch dazu.
Um den Darm solle sich allerdings jemand kümmern. Joghurt löffelt wer wohl nach dem Essen.
Gegen die Neuropathien lässt sich auch was machen, schau mal links am Rand, da findest Du gute Hinweise zur Linderung.
Nun zum Vorschlag Deiner Ärztin.
Sie verfolgt möglicherweise ein neues Ziel. Jetzt sind alle Myelomzellen vernichtet, aber da gibt es Nieschen und Schuppen in denen noch Reste hausen. Angeschlagen von der letzen HD sammeln sie ihre Kräfte und planen schon, wie sie wieder als Plasmazelle ihren Platz im Knochenmark finden. Genau das will Deine Ärztin vielleicht verhindern. Ob das klappt kann Dir keiner sagen. Das Myelom ist noch nicht heilbar. Aber genau von der Allogenen und da besonders von der doppelten SZT verspricht man sich Heilung.
Ich kann Dir alles versprechen, muss ja nichts mehr halten.
Aber hoffen dürft ihr.
Wenn es nicht klappt? Dann ist es auch fast egal, es gibt so viele neue Medikamente die sehr wirksam sind. Die bringen euch viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte.
Liebe Grüße
Jürgen
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Auch Zweitlinientherapie versagt wurde erstellt von Fefi82
18 Aug. 2013 13:41
- Fefi82
- Autor
0 Beiträge seit
12 September 2026
12 September 2026
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Hallo,
mein Lebensgefährte hat ja ein aggressives Myelom, also kein schwelendes. Nach 4 Zyklen Revlimid, Dexa und Velcade wurde erstmals im Knochenmark nachgeschaut, da die Blutwerte sehr vielversprechend waren (erhöhte Eiweißwerte waren nur noch bei der genauen Blutuntersuchung feststellbar). Nach der 1. HD mit autologer SZT hatte er noch 7-8 % Plasmazellen, jetzt ist er durch die 4 Zyklen auf gerade mal 5 % gefallen, obwohl die Blutwerte sehr vielversprechend waren, d.h. es ist noch immer zu viel da, jedoch produzieren sie weniger Eiweiß. Es ist dennoch geplant, dass er die vorher geplanten 6 Zyklen noch fertig macht, d.h. er hat noch 2 Zyklen vor sich. In der Chemopause ist er jedoch mit starken neuropathien geplagt (die nach dem 4 zyklus wirklich schlimm waren, er fürchtet sich schon vor der nächsten Pause). Ausserdem ist der Darm mittlerweile sehr beleidigt, es ist immer blutig.
Nach unserem letzten Gespräch schlug unsere Ärztin vor, im Anschluss die 2. HD mit autologer SZT zu machen (das wären dann die letzten eigenen Stammzellen). Wir sind jedoch sehr vorsichtig dem gegenüber. wir stellen uns doch einige Fragen: Verschießt er sein letztes Pulver? Nützt die 2. autologe überhaupt etwas, wenn bei der letzten die Zellen auch nur von 10 auf 7-8 % zurückgegangen sind? Was dann, wenn wieder nicht alles weg ist, was wir befürchten? Lt. unserer Ärztin sind die neuen Mittel auch noch nicht zugelassen. Welche Möglichkeiten gibt es noch?? Ging es jemanden von euch vielleicht so ähnlich oder hat irgendwelche Tipps oder Ratschläge???
Langsam zerrt schon alles und die Hoffnung schwindet mit jedem Rückschlag bei meinem Lebensgefährten ;-(
Ich denke mir jedoch, sind 5 % nicht schon wenig? und kann man da nicht eine andere Therapie anhängen, bevor man den Schritt wagt, sein letztes Pulver zu verschießen???
lg Fefi
mein Lebensgefährte hat ja ein aggressives Myelom, also kein schwelendes. Nach 4 Zyklen Revlimid, Dexa und Velcade wurde erstmals im Knochenmark nachgeschaut, da die Blutwerte sehr vielversprechend waren (erhöhte Eiweißwerte waren nur noch bei der genauen Blutuntersuchung feststellbar). Nach der 1. HD mit autologer SZT hatte er noch 7-8 % Plasmazellen, jetzt ist er durch die 4 Zyklen auf gerade mal 5 % gefallen, obwohl die Blutwerte sehr vielversprechend waren, d.h. es ist noch immer zu viel da, jedoch produzieren sie weniger Eiweiß. Es ist dennoch geplant, dass er die vorher geplanten 6 Zyklen noch fertig macht, d.h. er hat noch 2 Zyklen vor sich. In der Chemopause ist er jedoch mit starken neuropathien geplagt (die nach dem 4 zyklus wirklich schlimm waren, er fürchtet sich schon vor der nächsten Pause). Ausserdem ist der Darm mittlerweile sehr beleidigt, es ist immer blutig.
Nach unserem letzten Gespräch schlug unsere Ärztin vor, im Anschluss die 2. HD mit autologer SZT zu machen (das wären dann die letzten eigenen Stammzellen). Wir sind jedoch sehr vorsichtig dem gegenüber. wir stellen uns doch einige Fragen: Verschießt er sein letztes Pulver? Nützt die 2. autologe überhaupt etwas, wenn bei der letzten die Zellen auch nur von 10 auf 7-8 % zurückgegangen sind? Was dann, wenn wieder nicht alles weg ist, was wir befürchten? Lt. unserer Ärztin sind die neuen Mittel auch noch nicht zugelassen. Welche Möglichkeiten gibt es noch?? Ging es jemanden von euch vielleicht so ähnlich oder hat irgendwelche Tipps oder Ratschläge???
Langsam zerrt schon alles und die Hoffnung schwindet mit jedem Rückschlag bei meinem Lebensgefährten ;-(
Ich denke mir jedoch, sind 5 % nicht schon wenig? und kann man da nicht eine andere Therapie anhängen, bevor man den Schritt wagt, sein letztes Pulver zu verschießen???
lg Fefi
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