Zum Hauptinhalt springen
Karsten antwortete auf Wann startet man eine Zweit-Therapie?
18 Apr. 2013 09:22
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Mehr
Hallo Hannes,

deine Werte ähneln meinen im Moment.
Ich hatte daraufhin einen Termin in Leipzig und habe mich beim Oberarzt über die weitere Vorgehensweise beraten lassen.

Allerdings möchte ich das jetzt noch nicht hier im Forum bekanntgeben.
Über Persönliche Nachricht würde ich es bei dir machen, dazu musst du dich aber hier richtig anmelden.

Beste Grüße
Karsten

17 Apr. 2013 13:17
  • abifiz
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo gast.

Sofort einleiten, wenn keine massiven Gegengründe, sagt

abifiz

jürgenk antwortete auf Wann startet man eine Zweit-Therapie?
17 Apr. 2013 12:49
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Mehr
Hallo Hannes,
eine medizinische Frage an deren Beantwortung ich mich kaum heranwage.
Lasse ich also den fachlichen Teil unberücksichtigt und schaue auf den möglichen Therapiebeginn.
Sofort handeln, warten bis Grenzwerte erreicht sind oder bis zum letzen Moment der Bedrohung sehe ich dabei als Startpunkte.
Für sofort spricht Deine jetzt gute Verfassung bei recht kleiner Tumorlast. Damit kann mit kleinem Aufwand viel erreicht werden.
Warten auf einen Grenzwert ist wie Wecker stellen zum schlafen gehen. Davon halte ich nicht viel.
Eine Therapie bis zum Äußersten hinaus zu zögern hat den Vorteil, dass dieser Zeitpunkt eventuell nie kommt. Niemand kann die künftige Entwicklung bei Dir klar bestimmen. Damit könntest Du tatsächlich die Hände in den Schoß legen und warten bis ein Ereignis Handeln erfordert.
Gleich für welche Therapieform Du Dich entscheidest, sie wird damit eventuell gegen Dein Myelom verbraucht und für die künftigen Behandlungen nicht mehr verfügbar sein.
Jetzt an Deiner Stelle ließe ich mich vom Onkologen über die Therapievorschläge beraten und wählte danach meine Chance.
Alles Gute
Jürgen

Wann startet man eine Zweit-Therapie? wurde erstellt von gast
17 Apr. 2013 09:47
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Liebe Forum-Teilnehmer!

Wonach entscheidet man nach Eurer Erfahrung, wann eine Zweite Therapie gestartet wird, und welche Behandlungsoptionen habt Ihr dabei kennengelernt?
Ich hatte Anfang 2011 eine Induktionstherapie mit Cyclophosphamid, Velcade und Dexamethason. Im Mai 2011 Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation mit dem Ergebnis: VGPR. Seit einem Jahr steigen die Werte allmählich wieder an.

Die Elektrophorese zeigt einen Anstieg in der Gamma-Fraktion. Die Werte von April 2012 bis April 2013 sind: 9,9 % - 10,6 % - 12,0 % - 14,5 % - 17,3 %. Der Anteil des IGG oder des M-Proteins wurde nicht einzeln erhoben.
Das Gesamteiweiß dazu: 69 – 70 – 68 – 73 – 75 g/l.
Auch die Freien Leichtketten im Serum und der Quotient Kappa/Lambda steigen an. (Zuletzt 1,2 – 1,8 – 2,5)

Gibt es einen bestimmten Grenzwert, ab dem Handlungsbedarf besteht? Oder wartet man auf einen neuen Wirbeleinbruch, oder sonst ein Ereignis? Morgen habe ich einen Termin mit dem Onkologen. Ich wüsste aber gerne schon vorher etwas mehr über die verschiedenen Optionen.

Vielen Dank für Eure Antworten!
Hannes