- Beiträge: 1197
leopoldi antwortete auf künstliches Koma
02 Feb. 2013 21:44
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Weniger
Mehr
Hallo Gast,
jeder "darf" hier schreiben, ungefragt und immer und jederzeit.
Von welchem Pilz Deine Mutter nun betroffen ist bzw. was die irreversiblen Schädigungen anbelangt, kann ich nicht beurteilen. Mein Mann wurde vor 1 1/4 Jahren auch ins künstliche Koma versetzt. Er hatte eine Lungenentzündung mit atypischen Infiltraten. Welcher Erreger letztendlich auslösend war, weiß ich nicht genau. Aber er hat auch eine ganze Menge verschiedene Antibiotika bekommen und diverse Infusionen gegen Viren. Irgendwann fand man auch pneumocystis carinii, ich denke aber nicht dass der die Ursache war. Einige Tage schien man echt ratlos und ich sah überhaupt kein Vorwärtskommen. Immerzu wurden Blutkulturen angelegt, Medikation ergänzt bzw. verändert. Und dann plötzlich ging es doch aufwärts und alles ging dann recht schnell. Die Lunge ist so ein bisschen Schwachstelle geblieben.
Wenn an der Sedierung was geändert wird, merkt man ja schnell an den Bildschirmen, wenn der Patient unruhig wird. Ansonsten kannst Du davon ausgehen, dass es Deiner Mutter tatsächlich gut geht. Wenn der Körper so ruhiggestellt ist, kann sie ihre Kräfte am besten für die Genesung nutzen. Mein Mann erinnerte sich abgesehen von unruhigen Träumen in der Aufwachphase nicht an die Zeit im Koma, wobei ich trotzdem davon ausgehe, dass sie Eure Anwesenheit spürt.
Ich wünsche Euch, dass es bald aufwärts geht.
LGe
Monika
jeder "darf" hier schreiben, ungefragt und immer und jederzeit.
Von welchem Pilz Deine Mutter nun betroffen ist bzw. was die irreversiblen Schädigungen anbelangt, kann ich nicht beurteilen. Mein Mann wurde vor 1 1/4 Jahren auch ins künstliche Koma versetzt. Er hatte eine Lungenentzündung mit atypischen Infiltraten. Welcher Erreger letztendlich auslösend war, weiß ich nicht genau. Aber er hat auch eine ganze Menge verschiedene Antibiotika bekommen und diverse Infusionen gegen Viren. Irgendwann fand man auch pneumocystis carinii, ich denke aber nicht dass der die Ursache war. Einige Tage schien man echt ratlos und ich sah überhaupt kein Vorwärtskommen. Immerzu wurden Blutkulturen angelegt, Medikation ergänzt bzw. verändert. Und dann plötzlich ging es doch aufwärts und alles ging dann recht schnell. Die Lunge ist so ein bisschen Schwachstelle geblieben.
Wenn an der Sedierung was geändert wird, merkt man ja schnell an den Bildschirmen, wenn der Patient unruhig wird. Ansonsten kannst Du davon ausgehen, dass es Deiner Mutter tatsächlich gut geht. Wenn der Körper so ruhiggestellt ist, kann sie ihre Kräfte am besten für die Genesung nutzen. Mein Mann erinnerte sich abgesehen von unruhigen Träumen in der Aufwachphase nicht an die Zeit im Koma, wobei ich trotzdem davon ausgehe, dass sie Eure Anwesenheit spürt.
Ich wünsche Euch, dass es bald aufwärts geht.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Diddlmaus antwortete auf künstliches Koma
02 Feb. 2013 21:23
- Diddlmaus
-
1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1300
Hallo!!!
Qualifiziert etwas beitragen kann ich wohl nicht. Aber ich wollte Dich wissen lassen, dass ich an Euch denke und ganz fest die Daumen drücke, dass es Deiner Mutter bald schon besser geht und die Ärzte helfen können.
Fühl Dich unbekannterweise gedrückt!
Diddlmaus
Qualifiziert etwas beitragen kann ich wohl nicht. Aber ich wollte Dich wissen lassen, dass ich an Euch denke und ganz fest die Daumen drücke, dass es Deiner Mutter bald schon besser geht und die Ärzte helfen können.
Fühl Dich unbekannterweise gedrückt!
Diddlmaus
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
künstliches Koma wurde erstellt von gast
02 Feb. 2013 19:58
- gast
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Hallo,ich bin momentan völlig verzweifelt wegen meinr Mama,65J.,seit 3 Jahren MM.Vor 2 Wochen sollte sie in die Uniklinik zwecks Stammzellenentnahme,doch die wurde dann abgesagt,da sie etwas Fieber und starken Husten bekam,außerdem extremes Erbrechen und Durchfall(die Ärzte sagten,das wären noch Nebenwirkungen von den Chemos).Montag früh ging es ihr schon wesentlich besser,Fieber war auch nicht mehr zu messen.Dann hat nachmittags plötzlich ihr Körper verrückt gespielt,Herzrasen,Blutdruck über 200 und starke Atemnot.Man hat sie sofort auf die Intensiv verlegt und in ein künstliches Koma versetzt (Lungenödem).Der Arzt war zuversichtlich,daß man sie schnell wieder aufwecken könnte.Heute waren wir erneut dort,und da sagte uns die "Wochenendärztin",daß zwar kein Wasser mehr in den Lungen wäre,dafür sich aber ein Pilz in den Lungen festgesetzt hätte,und es außerdem schon eine Lungenschädigung gibt durch Eiweiß in den Lungen/Lungenzellen,was irreversibel sei(falls sich hier jemand damit auskennt,denn ich verstehe das absolut nicht....).Man probiere jetzt ein anderes Pilzmedikament,weil das erste nicht angeschlagen hat,doch die Gefahr besteht,daß die Lunge dadurch noch mehr Schaden nimmt.Da meine Mutter sowieso so niedrige Blutwerte hat,weiß die Ärztin auch nicht,ob ihr Körper gegen den Pilz ankämpfen kann.In dieser Situation können ganz schnell Veränderungen auftreten.Wir sollten uns auch schon Gedanken bezüglich eines Luftröhrenschnittes machen,da auf Dauer die Beatmung durch den Mund die Speiseröhre/Luftröhre beschädigt werden können..
Jetzt liegt sie seit 6 Tagen im KK,und wenn ich alles zusammen rechne,wie sich die Ärztin auch ausgedrückt hat,glaube ich daß es nur noch ein paar Tage werden,ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr...meine größte Sorge war die Hochdosis vor der Stammzellentransplantation,daß sie es psychisch vielleicht nicht schafft und abbricht,und jetzt muß ich mich mit ihrem vielleicht anstehend Tod auseinander setzen.Ich hoffe nur,daß es ihr wirklich im Koma gut geht....
Danke daß ich hier mal schreiben darf
Jetzt liegt sie seit 6 Tagen im KK,und wenn ich alles zusammen rechne,wie sich die Ärztin auch ausgedrückt hat,glaube ich daß es nur noch ein paar Tage werden,ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr...meine größte Sorge war die Hochdosis vor der Stammzellentransplantation,daß sie es psychisch vielleicht nicht schafft und abbricht,und jetzt muß ich mich mit ihrem vielleicht anstehend Tod auseinander setzen.Ich hoffe nur,daß es ihr wirklich im Koma gut geht....
Danke daß ich hier mal schreiben darf
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.