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29 Nov. 2012 17:20
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Oh Caro, was Ihr alles aushalten müsst!

Revlimid macht leider oft diese schrecklichen Hausausschläge, ich weiss. Meinem Mann hat ein Babypuder geholfen, ohne Duftstoffe etc., ganz sanft. Es nimmt den Juckreiz. Seltsamerweise liessen die Ausschläge immer nach ca. 1 Woche nach. Da Revlimid hervorragend gewirkt hat, hat er das Problem eben zähneknirschend in Kauf genommen.

Ich drücke Euch fest die Daumen und schicke Dir mal eine Extraportion Mut und Kraft!
Margret

GiselaKöenig antwortete auf 2. Versuch mit Revlimid - es wird spannend
29 Nov. 2012 17:16
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
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Liebe Caro,

ich drücke Euch ganz fest die Daumen, langsam muß doch mal etwas Ruhe einkehren.
Liebe Grüße
Gisela

29 Nov. 2012 15:45
  • Caro
  • Autor
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,

nachdem bei meinem LG nach 30 Bestrahlungen, Gesamt 60 Gy, das Schienbein endlich besser wird, hat sich letzte Woche an der rechten Schulter wieder einen Beule - extramedullär - gebildet.
Normalerweise hätten wir nächsten Dienstag wieder ind Krankenhaus gesollt, aber da innerhalb der letzten drei Tage sich noch weitere 6-7 kleine Knoten bzw. Beulen, die sehr schnell wachsen gebildet haben, waren wir heute schon dort.
Wir haben dann mit unserem Prof. besprochen, dass er noch einen Versuch mit Revlimid wagt. Beim letzten Mal, vor drei Jahren, hatte er ja im 4. Zyklus Revlimid starken Ausschlag bekommen. Jetzt nimmt er zwei Tage 3xtäglich Tavegil (Antihistamin) und beginnt am Samstag mit Revlimid, in der Hoffnung dass das auf diese extramedullären Manifestationen auch ähnlich gut wirkt wie Pomalidomid und der Ausschlag sich durch Tavegil in Grenzen hält, oder besser ganz wegbleibt.
Wegen Carfilzomib hatte ich Onyx Pharm nochmal angeschrieben und zwar sofort Antwort bekommen, aber noch keinen Termin für die Zulassung in Deutschland. Die Studien sind z.Zt. alle geschlossen, es wird eine neue geben, aber die ist zur Zeit nur in Frankreich in Lille verfügbar. Das ist denn doch ein bisschen weit.
Anfang nächsten Jahres soll unser Krankenhaus dann eine weitere Studie mit einem oral zu verabreichenden Proteasomeninhibitor (wie Velcade und Carfilzomib) bekommen.
Sonst bliebe bis dahin nur Bendamustin, wovon ich allerdings nicht allzu viel halte.

Hoffentlich,hoffentlich verträgt er das Revlimid und es wirkt auch.

Wieder mal etwas angespannte Grüße in die Runde

Caro