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GiselaKöenig antwortete auf Knochenmarkbiobsie
24 Sep. 2012 21:18
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
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Hallo Joseph,

natürlich kann jeder seine eigene Meinung haben das stand nie zur Diskussion. Man sollte doch vermeiden in Texte irgendetwas herein zu interpretieren was gar nicht der Fall ist.
Zum Schluß noch ein kleines Beispiel : Wenn man mit dem Finger in der Nase bohrt kann man sich diesen abbrechen........:P
Es gibt nichts ohne Risiko, daher muß man immer den Nutzen und das Risiko abwägen.
Mit freundlichen Grüßen
Gisela

joseph antwortete auf Knochenmarkbiobsie
24 Sep. 2012 19:36
  • joseph
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    11 September 2026
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Hi Margret

====> Die Knochenpunktion/-biopsie ist heutzutage ein risikoarmes Routineverfahren. Trotz größter Sorgfalt kann es dennoch in Einzelfällen zu Komplikationen kommen ...........weiter lesen bei

www.dr-hoffmeister.de/01FVA.pdf

Frage :

Warum soll ich mich persöhnlich dem Risiko des "Einzelfalls" aussetzen ?

Warum soll ich für mich persöhnlich nicht die Risken minimieren dürfen, bleibt immer noch meine freie, persöhnliche Entscheidung, so wie oben angedeutet.

Was schlafende Hunde wecken anbelangt, die kleinste Infektion treibt die Stammis an, ob da die Myelomis aussenvor bleiben ? , kann ich nicht beantworten, aber bis zum heutigen Tage blieb mir noch jeder Onkologe oder Arzt eine korrekte Antwort auf solche Frage schuldig.

Im Gegenteil, das Absicherungsdokument für den ausführenden Arzt zeigt doch klar und deutlich, dass Knochenpunktionen nicht ohne Risiko sind, es steht lediglich da, RISIKOARM, nicht OHNE RISIKO

Ich hab jetzt genug zu diesem Thema geschrieben

Mit freundlichen Grüssen

Joseph

Margret antwortete auf Knochenmarkbiobsie
24 Sep. 2012 17:18
  • Margret
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    11 September 2026
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Ja Joseph,

natürlich hat hier jeder das Recht auf seine Meinung. Das hat doch niemand bestritten. Ich finde, man sollte seine Meinung auf Nachfrage auch vernünftig begründen können.

Eine nachvollziehbare Begründung für Deine Vermutung, man könnte mit der Biospie "schlafende Hunde wecken" fehlt bisher.

Liebe Grüße,
Margret

joseph antwortete auf Knochenmarkbiobsie
24 Sep. 2012 16:50
  • joseph
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    11 September 2026
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Hi Rudi

Alles schön und gut, aber trotzdem muss doch jeder hier im Forum das Recht auf eigene Meinung haben, stand doch ganz klar formuliert in meinem Posting.

Oder hat das sich geändert die letzten Wochen meiner Abwesenheit

Mit freundlichen Grüssen

Joseph

rudi antwortete auf Knochenmarkbiobsie
24 Sep. 2012 16:16
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Warum wird eine Knochenmark-Biopsie durchgeführt.
1. Im einfachsten diagnostischen Fall zur Bestimmung der Plasmazellinfiltration im Knochenmark um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben, ob mit einer systemischen Therapie begonnen weden muss (sollte).

2. Im weiteren diagnostischen Fall werden sogenannte Durchflusszytometrien mit dem gewonnenen Knochenmark durchgeführt. Hier kann man dann erkennen welche Marker die Myelomzellen exprimieren. Da gibt es zum Beispiel die Marker CD 56, CD 117, CD 19, CD 28, CD 38 um nur einige der wichtigsten zu nennen.
Daraus kann der Myelomexperte (behandelnde Onkologe) erkennen, ob das gerade therapierte Myelom noch "kranke" Charakteristik zeigt oder ob die gefundenen Plasmazellen vorwiegend normale (gesunde) Plasmazellen sind.
Aus diesen Markern kann der Experte sozusagen "Kaffesatzlesen" machen und spekulieren, aber dem Patienten bringt es nicht unmittelbar was. Wenn er die CD Marker nicht interpretieren kann, dann bringen sie nur dem Arzt was und der benützt sie entweder für statistische Zwecke oder zur Entscheidung "abwarten" oder wieder früh mit einer "Konsolidierungs-Therapie" starten.

3. Die zusätzliche Möglichkeit ist die Verwendung der Knochenmarkprobe zusätzlich zu wissenschaftlichen Zwecken.
So wird es in der DSMM XII Studie bei mir gemacht. Ich bin bereit dazu, weil es MM Patienten in der Zukunft von Vorteil sein kann und zu neuen und besseren Behandlungswegen für das Myelom in Zukunft führen kann.
In den großen Zentren Würzburg, Heidelberg u.s.w werden Datenbanken mit diesen Knochenmarkuntersuchungen angelegt und später können alle Zentren und Forscher und Kliniken darauf zurückgreifen und müssen das "Rad nicht nochmal neu erfinden".

4. Kann man nur durch eine Knochenmark-Biopsie die Myelomzellen analysieren und begutachten. Wie will ein kompetenter Onkologe eine sinnvolle und zum Patienten passende Therapie anwenden, wenn er im "dunklen tappt" und den "Feind im Datail garnicht kennt".
Patienten wollen eine möglichst gute und individuelle Therapie für sich, aber auf der anderen Seite wollen sie keine Knochenmark-Biopsie machen lassen. Das passt irgendwie nicht zusammen!
Leute überlegt doch mal genau was besser ist !

Als Patient kann ich natürlich sagen, ist mir doch wurscht, wie meine Myelomzellen aussehen und wie ihre "Bösartigkeit" bzw. "Gutmütigkeit" aussieht, aber sollte es der behandelnde Arzt nicht wissen ?:wink:

Die Myelomzellen verändern sich im Laufe der Jahre und nach Therapien. Wenn man nur am Anfang eine einzige Knochenmarkprobe macht, dann weiß man nicht den Status nach der Therapie (besonders nach HD und SZT).

Sicher ist so eine Stanze in den Knochen nicht angenehm, aber es ist ein kleiner Eingriff, der für die Mehrzahl der Patienten gut hinnehmbar ist und von dem sie nur "profitieren" können.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

GiselaKöenig antwortete auf Knochenmarkbiobsie
24 Sep. 2012 14:42
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Hallo Joseph,

es ging nicht um die Zerstörung von Knochengewebe sondern wie Du selbst so schön formuliert hast um "keine schlafenden Hunde zu wecken."
Bei einer normalen Knochenmarkspunktion von Zerstörung von gutem Knochengewebe oder Knochenstruktur zu sprechen ist ja sehr weit hergeholt( man kann auch aus einer Maus einen Elefanten machen). Setzt man der gesamten Masse an Knochengewebe den winzigen Teil bei einer Stanze von Knochen und die geringe Menge von Knochenmark gegenüber dann rechne mal aus wieviel Prozent da wohl raus kommen.
Immer Nutzen und Risiko abgrenzen, leider müssen verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden, auch wenn diese nicht nur Vorteile bringen, Beispiel Chemo Strahlentherapie und und und.
Betreff Deine Stammzellensammlung in voller CR= wo bestand da der Bedarf? Dir muß man sicherlich nicht erklären was Neupogen und Co bewirken. Ferner solltest Du wissen, dass wenn Stammis gesammelt werden dieses nach Chemo passiert. Nur weil Du nach den Laborwerten in voll CR warst, heißt das ja nicht, dass nicht doch befallene Stammis vorhanden waren. Darüber könnte man nun mehrere Seiten lang dozieren........................................was aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hätte.
Wenn eine Knochenmarkspunktion notwendig ist sollte man diese durchführen, wenn nicht dann nicht, aber deshalb muß man nicht aus einem Verfahren geradezu den Weltuntergang herbei schreiben.
schön, dass es ja scheinbar mit dem Sammeln der Stammzellen doch geklappt hat, ich erinnere mich daran, das Du hier im Forum darüber geschrieben hattest, dass es nicht geklappt hat. Aber Du hast völlig Recht, Deine Entscheidung, keine Frage.

Nur schon vorab, ich werde mich hier nicht wieder auf eine endlos Diskussion einlassen. Mir ging es nur darum, Patienten, die schon verunsichert sind, nicht noch mehr zu verunsichern.
Viele Grüße oder wenn Du es lieber ganz förmlich hast
Mit freundlichen Grüßen

Gisela König