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rudi antwortete auf Revlimid für neu diagnostizierte Myelompatienten gut oder schlecht????
08 Juli 2012 23:52
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Hallo Jürgen,
ich glaube du musst dir keine Sorgen machen, daß du Revlimid nicht mehr bekommst. Bei Dir ist es eine Therapie nach Rezidiv und keine Erhaltungstherapie.
Erhaltungstherapien werden definiert als Folgetherapie nach einer Erstlinientherapie und hier typischerweise meißt nach autologer SZT.
Als Erstlinientherapie ist ja wie oben schon erwähnt wurde Revlimid ausserhalb von Studien noch nicht in Europa zugelassen sondern der Antrag lief gerade und dieser ist jetzt zurückgezogen worden.
Nicht weil Celgene bedenken hatte, sondern weil die Europäische Zulassungsbehörde bedenken hatte aufgrund der Vorkommnisse und Celgene hat zurückgezogen.
Ich selbst bin ja voll "Versuchskaninchen" mit der DSMM XII Studie. 4 Zyklen Induktion mit Revlimid und 12 Monate Erhaltungstherapie.
Mal sehen wie es ausgeht ca. 2 Jahre nach der autologen, denn dann treten typischerweise die ersten Symtome eines Zweittumors auf laut den Studienergebnissen.
Aber Melphalan HD hat ja auch das Potential für Zweittumore - also ein Risiko muss man immer gehen mit MM.
Kein Melphalan und kein Revlimid könnte wesentlich schlimmer ausgehen.
ich glaube du musst dir keine Sorgen machen, daß du Revlimid nicht mehr bekommst. Bei Dir ist es eine Therapie nach Rezidiv und keine Erhaltungstherapie.
Erhaltungstherapien werden definiert als Folgetherapie nach einer Erstlinientherapie und hier typischerweise meißt nach autologer SZT.
Als Erstlinientherapie ist ja wie oben schon erwähnt wurde Revlimid ausserhalb von Studien noch nicht in Europa zugelassen sondern der Antrag lief gerade und dieser ist jetzt zurückgezogen worden.
Nicht weil Celgene bedenken hatte, sondern weil die Europäische Zulassungsbehörde bedenken hatte aufgrund der Vorkommnisse und Celgene hat zurückgezogen.
Ich selbst bin ja voll "Versuchskaninchen" mit der DSMM XII Studie. 4 Zyklen Induktion mit Revlimid und 12 Monate Erhaltungstherapie.
Mal sehen wie es ausgeht ca. 2 Jahre nach der autologen, denn dann treten typischerweise die ersten Symtome eines Zweittumors auf laut den Studienergebnissen.
Aber Melphalan HD hat ja auch das Potential für Zweittumore - also ein Risiko muss man immer gehen mit MM.
Kein Melphalan und kein Revlimid könnte wesentlich schlimmer ausgehen.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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GiselaKöenig antwortete auf Revlimid für neu diagnostizierte Myelompatienten gut oder schlecht????
08 Juli 2012 23:31
- GiselaKöenig
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26 Oktober 2009
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Hallo Jürgen,
Es kommt auf die Definition der Studie an.
Ich denke das muß jeder Patient mit seinem Studienarzt absprechen wie es weiter geht. Wenn ich Revlimid bekommen würde oder bekommen hätte würde ich mir auch Gedanken machen, mehr allerdings über die Wirkweise und seine Folgen. :bang:
Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt.
Viele Grüße
Gisela
Es kommt auf die Definition der Studie an.
Ich denke das muß jeder Patient mit seinem Studienarzt absprechen wie es weiter geht. Wenn ich Revlimid bekommen würde oder bekommen hätte würde ich mir auch Gedanken machen, mehr allerdings über die Wirkweise und seine Folgen. :bang:
Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt.
Viele Grüße
Gisela
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jürgenk antwortete auf Revlimid für neu diagnostizierte Myelompatienten gut oder schlecht????
08 Juli 2012 22:43
- jürgenk
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25 August 2011
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Hallo Gisela, hallo Monika
Ich bin 2001 in einer Studie gewesen. Daraus mag es noch Nachbeobachtungen geben, an die Verordnung von Revlimid wegen dieser Studie glaube ich nicht. Hier liegt daher auch mein Verständnisproblem bezüglich einer Erhaltungstherapie. Bisher gehe ich davon aus, Revlimid zur Erhaltung zu bekommen, das wäre nun vorbei. Es sei denn, man unterscheidet wie Monika zwischen Erhaltung nach SZT und jener nach Rezidiv.
Noch bin ich nicht beunruhigt, spätestens in zwei Wochen erfahre ich mehr.
LG
Jürgen
Ich bin 2001 in einer Studie gewesen. Daraus mag es noch Nachbeobachtungen geben, an die Verordnung von Revlimid wegen dieser Studie glaube ich nicht. Hier liegt daher auch mein Verständnisproblem bezüglich einer Erhaltungstherapie. Bisher gehe ich davon aus, Revlimid zur Erhaltung zu bekommen, das wäre nun vorbei. Es sei denn, man unterscheidet wie Monika zwischen Erhaltung nach SZT und jener nach Rezidiv.
Noch bin ich nicht beunruhigt, spätestens in zwei Wochen erfahre ich mehr.
LG
Jürgen
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GiselaKöenig antwortete auf Revlimid für neu diagnostizierte Myelompatienten gut oder schlecht????
08 Juli 2012 21:33
- GiselaKöenig
378 Beiträge seit
26 Oktober 2009
26 Oktober 2009
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So viel ich weiß laufen die Erhaltungstherapien doch alle in einer Studie. Daher laufen diese auch alle weiter, nur sollte das Präparat außerhalb einer Studienbenutzung zugelassen werden und der Antrag ist wieder zurückgezogen worden.
Gisela
Gisela
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leopoldi antwortete auf Revlimid für neu diagnostizierte Myelompatienten gut oder schlecht????
08 Juli 2012 21:24
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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Hallo beisammen,
ich hatte ähnliche Fragen, als ich die Neuigkeit diese Tage gelesen hatte.
Aber ich lieg doch nicht falsch? Es wurden lediglich die Zulassungsanträge für Initial- und Erhaltunstherapien zurückgenommen. Darunter fallen für mich die Erhaltungstherapien nach der ersten Autologen? Patienten, die schon mindestens eine Vorbehandlung hatten, und Revlimid im Rezidiv erhalten, sind meiner Auffassung nach davon nicht betroffen?
Zu denken gibt das Ganze trotzdem. Die Nebenwirkungen werden ja bei einem vorbehandelten Patienten nicht harmloser, nur mit zunehmender Anzahl an Behandlung werden die Alternativen weniger und muss der Patient risikobereiter werden.
LGe
Monika
ich hatte ähnliche Fragen, als ich die Neuigkeit diese Tage gelesen hatte.
Aber ich lieg doch nicht falsch? Es wurden lediglich die Zulassungsanträge für Initial- und Erhaltunstherapien zurückgenommen. Darunter fallen für mich die Erhaltungstherapien nach der ersten Autologen? Patienten, die schon mindestens eine Vorbehandlung hatten, und Revlimid im Rezidiv erhalten, sind meiner Auffassung nach davon nicht betroffen?
Zu denken gibt das Ganze trotzdem. Die Nebenwirkungen werden ja bei einem vorbehandelten Patienten nicht harmloser, nur mit zunehmender Anzahl an Behandlung werden die Alternativen weniger und muss der Patient risikobereiter werden.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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GiselaKöenig antwortete auf Revlimid für neu diagnostizierte Myelompatienten gut oder schlecht????
08 Juli 2012 21:05
- GiselaKöenig
378 Beiträge seit
26 Oktober 2009
26 Oktober 2009
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- Beiträge: 378
Hallo,
Ich kenne mich da zwar nicht aus, aber ich denke das alle Patienten die zur Zeit in einer Studie sind das Rev. weiter bekommen, auch in einer Erhaltungstherapie, aber nur in der entsprechenden Studie. In dem Link von Joseph steht unter anderem dass sie weitere Infos sammeln müssen und woher sollte die Firma die weiteren Infos bekommen? Bis das Mittel wieder zur Zulassung gebracht wird, werden evtl. sogar neue Studien laufen.
Warten wir mal bis nächste Woche.
Viele Grüße
Gisela
Ich kenne mich da zwar nicht aus, aber ich denke das alle Patienten die zur Zeit in einer Studie sind das Rev. weiter bekommen, auch in einer Erhaltungstherapie, aber nur in der entsprechenden Studie. In dem Link von Joseph steht unter anderem dass sie weitere Infos sammeln müssen und woher sollte die Firma die weiteren Infos bekommen? Bis das Mittel wieder zur Zulassung gebracht wird, werden evtl. sogar neue Studien laufen.
Warten wir mal bis nächste Woche.
Viele Grüße
Gisela
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