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gast antwortete auf Warum jetzt schon Melphalan?
08 Mai 2012 11:56
  • gast
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    11 September 2026
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Kenne jetzt (als Angehöriger) konkret nur eine Induktionstherapie (RAD, DSMMXII) ohne Mel. Aber Plerixafor soll wohl auch dann noch helfen:

www.nature.com/bmt/journal/v46/n3/full/bmt2010128a.html

christine antwortete auf Warum jetzt schon Melphalan?
08 Mai 2012 08:31
  • christine
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    11 September 2026
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Das mit dem Melphalan ist völlig richtig- da muss ein Fehler/ Verwechslung vorliegen! Ist das mit dem 3 Zyclen vcd eigentlich immer so 100% ??? Sollte nicht idealerweise bis zu einem Plateau behandelt werden, also bis zu 5-6 zyklen??

rudi antwortete auf Warum jetzt schon Melphalan?
07 Mai 2012 21:57
  • rudi
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Hallo Anna,
wenn tatsächlich eine autologe Stammzelltransplantation geplant ist, dann darf in der Induktionschemo kein Melphalan enthalten sein.
Übliche Induktionschemos (3 Zyklen) sind heute:
Bortezomib , Cyclophosphamid und Dexamethason (VCD Schema)

Das würde ich mit den Onkologen nochmal absprechen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Warum jetzt schon Melphalan? wurde erstellt von anna78
07 Mai 2012 21:14
  • anna78
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    11 September 2026
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Hallo,

ich schreibe als Angehörige, betroffen ist meine Mutter, 58 Jahre. Diagnosestellung war vor einigen Wochen, die Chemotherapie hat heute begonnen. Leider habe ich kaum Blutwerte vorliegen, ich habe meine Mutter gebeten, diese vollständig noch einmal anzufordern und reiche sie gerne nach. Ich weiß aber, dass zumindest vor einigen Wochen Calcium, Kalium, und Kreatinin im Normbereich waren, HB ganz leicht erniedrigt (vor einer Woche nur bei 9,x, aber durch eine Bluttransfusion nun wieder bei über 12). Ausserdem hat meine Mutter eine gebrochene Rippe.

Nach dem Gespräch mit dem Onkologen hat meine Mutter mir erzählt, dass zunächst eine ambulante Chemotherapie geplant ist und dann eine Hochdosis-Chemo mit anschließender Stammzellentherapie erfolgen soll. Soweit wäre ja auch die Empfehlung für "relativ fitte", jüngere Patienten, richtig? Nun erzählt mir meine Mutter aber heute, dass sie heute Bortezumib bekommen hat und am Donnerstag Melphalan und Prednison folgen sollen. Das wäre dann doch aber die Therapie für Patienten, die HD und SZT nicht in Frage kommt, oder?

Ich werde meine Mutter bitten, vor Donnerstag unbedingt nachzufragen, warum die Therapie nun so geplant ist, mache mir aber aktuell einfach Sorgen und frage mich, was der Grund sein könnte. Habt Ihr Ideen? Meine Mutter hat ziemlich genau vor fünf Jahren mit Therapie für Darmkrebs (Stadium III) abgeschlossen, da ist zum Glück (toitoitoi) nichts nachgekommen. Das wusste der Onkologe aber auch beim Gespräch, seitdem gab es eigentlich keine neuen Untersuchungen.

Mir erscheint es einfach nachteilig, die HD und SZT nicht durchzuführen, aber vielleicht irre ich mich auch?

Bin über Antworten und Ideen sehr dankbar,
viele Grüße
Anna