- Pat
- Autor
12 September 2026
Jeanny150765 schrieb: Hallo Pat,
wenn man die Diagnose bekommt und gesagt kriegt,eine Therapie muss dringend sein,dann dreht man fast durch,weil viele Ärzte einem auch garnicht so richtig erklären,was auf einem zukommt.
Ich war so froh mich hier angemeldet zu haben und gleich nach all meinen Fragen immer Antwort bekommen habe.Das Internet war auch hilfreich,obwohl man bei manch veralteten Beiträgen es mit der Angst zu tun bekam.
Jeder schreit nach HD.......Das ist wohl die beste Therapie.???!!!
Sicher bei jüngeren Patienten die Therapie der Wahl.
Meine Mutti ist 67 ,bei Diagnose 65 Jahre alt.Eine HD sollte gemacht werden.
Sie hat Sie nicht gemacht.Wie schon erwähnt,hat Sie über 9 Monate die VMP Therapie ,welche ab diesem Alter die erste Wahl ist,gemacht.
Erst heute haben wir uns darüber unterhalten,wie die Zeit war,wie Sie es empfunden hat?Sie meinte,Sie hatte es sich schlimmer ausgemalt vorher,die Angst war riesig.Aber im Nachhinein war es garnicht soooooooo schlimm.Sicher gab es Tage,da hatte Sie die Schn... voll,wegen der Schwäche und der Beeinträchtigungen im Alltagsleben.Aber es geht Ihr heute gut.
Ich finde ...schiebt es nicht hinaus,das belastet Euch dann noch 3 Wochen...fangt einfach an und Ihr werdet sehen,es geht irgentwie und um so schneller ist die Therapie vorbei.Ob Deine Mutti eine SZT macht,das steht mir nicht zu,das zu beurteilen oder etwas zu raten.Wir haben es nicht gemacht,obwohl angeraten.Was richtig ist,ist das man Melphalan vermeiden sollte,für den Fall es müssen Stammzellen später gesammelt werden.Aber es gibt andere Kombinationen.
Ich bitte Euch wirklich,nicht allzu große Angst davor zu haben,es ist nicht so schwarz wie es Euch im Moment erscheint.
LG
Jeanny
Hallo Jeanny,
ja du hast ja Recht, aber eine Woche mehr oder weniger wird ja keinen großen Unterschied machen.
Wie gehts deiner Mama jetzt und wie ist denn die Prognose?
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- Jeanny150765
17 Juni 2010
- Beiträge: 1161
wenn man die Diagnose bekommt und gesagt kriegt,eine Therapie muss dringend sein,dann dreht man fast durch,weil viele Ärzte einem auch garnicht so richtig erklären,was auf einem zukommt.
Ich war so froh mich hier angemeldet zu haben und gleich nach all meinen Fragen immer Antwort bekommen habe.Das Internet war auch hilfreich,obwohl man bei manch veralteten Beiträgen es mit der Angst zu tun bekam.
Jeder schreit nach HD.......Das ist wohl die beste Therapie.???!!!
Sicher bei jüngeren Patienten die Therapie der Wahl.
Meine Mutti ist 67 ,bei Diagnose 65 Jahre alt.Eine HD sollte gemacht werden.
Sie hat Sie nicht gemacht.Wie schon erwähnt,hat Sie über 9 Monate die VMP Therapie ,welche ab diesem Alter die erste Wahl ist,gemacht.
Erst heute haben wir uns darüber unterhalten,wie die Zeit war,wie Sie es empfunden hat?Sie meinte,Sie hatte es sich schlimmer ausgemalt vorher,die Angst war riesig.Aber im Nachhinein war es garnicht soooooooo schlimm.Sicher gab es Tage,da hatte Sie die Schn... voll,wegen der Schwäche und der Beeinträchtigungen im Alltagsleben.Aber es geht Ihr heute gut.
Ich finde ...schiebt es nicht hinaus,das belastet Euch dann noch 3 Wochen...fangt einfach an und Ihr werdet sehen,es geht irgentwie und um so schneller ist die Therapie vorbei.Ob Deine Mutti eine SZT macht,das steht mir nicht zu,das zu beurteilen oder etwas zu raten.Wir haben es nicht gemacht,obwohl angeraten.Was richtig ist,ist das man Melphalan vermeiden sollte,für den Fall es müssen Stammzellen später gesammelt werden.Aber es gibt andere Kombinationen.
Ich bitte Euch wirklich,nicht allzu große Angst davor zu haben,es ist nicht so schwarz wie es Euch im Moment erscheint.
LG
Jeanny
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- Pat
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12 September 2026
joseph schrieb: Hi Pat
Nirgends steht geschrieben, dass ein direktes Handeln angesagt ist, keiner kann jemanden zu irgendwas zwingen, auch kein Arzt.
Internet und Ärzte , da kommt die geballte Kraft von zwei Meinungen zusammen, früher wars für die Weisskittel einfach, was Dieser sagte muss halt gemacht werden, war ja schliesslich die "Hoffnung" in Weiss, heute ist dem nicht mehr so
Troztdem sollte man nie vergessen, ein Patient bleibt ein Patient und der kann "NIE" virtuel geheilt werden
Meine persöhnliche Erfahrung mit dem MM, dem Internet und dem behandelnden Onkologen haben mir es ermöglicht genügend Freiraum für mich und meine Familie kombiniert mit der jeweiligen Therapie aufzubauen, was ich sehr begrüsst habe.
Natürlich könnte eine Zweitmeinung bei Euch auch noch einen Sinn ergeben und bringt zusätzlich etwas Zeit .............. ein Myelom baut sich nicht von Heut auf Morgen auf, ist ein langsamer Prozess und bei älteren Patienten ist das Zellwachstum noch langsamer als zbs. bei mir
In diesem Sinne : Zeit = Lebensqualität
MFG
Joseph
Ja eben, danke!
Man muss sich das so vorstellen. Seit Ende März erzähle ich meiner Mutter was wohl auf uns zukommen wird.
Sie konnte es wohl nicht glauben und wie vorgestern die Ärztin ihr das alles an den Kopf geworfen hat, hat sie fast nichts gesagt/gefragt, sondern die Ärztin und ich haben geredet als wäre meine Mutter gar nicht im Zimmer (was ich der Ärztin ziemlich ankreide, aber fachlich ist sie sicher sehr gut, das zählt wahrscheinlich mehr).
Sie hat dann so lapidar gesagt:"...wann wollen Sie die Chemo anfangen? Nach den Feiertgagen (1.Mai) ? Länger als 3 Wochen möchte ich jedoch nicht warten.
Darauf haben wir natürlich gar nichts gesagt, sondern nur ja und amen.
Ich glaube schon, daß 2-3 Wochen mentale Vorbereitung nicht schaden können, aber natürlich muss man auch mal springen und nicht nur in die Tiefe blicken.
Meine Mutter hat sehr große Angst!
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- joseph
12 September 2026
Nirgends steht geschrieben, dass ein direktes Handeln angesagt ist, keiner kann jemanden zu irgendwas zwingen, auch kein Arzt.
Internet und Ärzte , da kommt die geballte Kraft von zwei Meinungen zusammen, früher wars für die Weisskittel einfach, was Dieser sagte muss halt gemacht werden, war ja schliesslich die "Hoffnung" in Weiss, heute ist dem nicht mehr so
Troztdem sollte man nie vergessen, ein Patient bleibt ein Patient und der kann "NIE" virtuel geheilt werden
Meine persöhnliche Erfahrung mit dem MM, dem Internet und dem behandelnden Onkologen haben mir es ermöglicht genügend Freiraum für mich und meine Familie kombiniert mit der jeweiligen Therapie aufzubauen, was ich sehr begrüsst habe.
Natürlich könnte eine Zweitmeinung bei Euch auch noch einen Sinn ergeben und bringt zusätzlich etwas Zeit .............. ein Myelom baut sich nicht von Heut auf Morgen auf, ist ein langsamer Prozess und bei älteren Patienten ist das Zellwachstum noch langsamer als zbs. bei mir
In diesem Sinne : Zeit = Lebensqualität
MFG
Joseph
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- Pat
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12 September 2026
christine schrieb: Ich meine, das steht sogar in einer Einleitung einer Patientenbroschure hier im Forum: Man hat ein wenig Zeit, sich umzudenken und es scheint ja nichts dagegen zusprechen.
Also lass Ihr ruhig ein paar Wochen Zeit. (..aber check das mit dem Arzt ab, nicht dass doch Dringlichkeit besteht:-))
Zum Glück haben wir übermorgen ein Gespräch mit einem zweiten Arzt dort.
Eine große Sorge ist auch das Gewicht meiner Mutter. Meine Mutter ist sehr schlank (50kg bei 1,70m) und wenn sie stark abnimmt wird sie die Behandlung nicht überstehen.
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- christine
12 September 2026
Also lass Ihr ruhig ein paar Wochen Zeit. (..aber check das mit dem Arzt ab, nicht dass doch Dringlichkeit besteht:-))
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