joseph antwortete auf Besuch in Würzburg - Eine sehr schwere Entscheidung steht an
28 Juli 2011 21:09
- joseph
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Hallo Caro
Das ist eine reine Bauchgefühlentscheidung, die nur der Patient treffen kann
Persöhnlich, kann ich euch nur die Daumen drücken fürs richtige Bauchgefühl.
Joseph
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Persöhnlich, kann ich euch nur die Daumen drücken fürs richtige Bauchgefühl.
Joseph
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Bille antwortete auf Besuch in Würzburg - Eine sehr schwere Entscheidung steht an
28 Juli 2011 20:37
- Bille
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11 September 2026
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Hallo Caro,
ich weiß nicht so recht was ich schreiben soll weil ich im Moment meine Gedanken nicht so fassen kann, aber ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass ihr die für euch "richtige" Entscheidung trefft. Kopf hoch !
ich weiß nicht so recht was ich schreiben soll weil ich im Moment meine Gedanken nicht so fassen kann, aber ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass ihr die für euch "richtige" Entscheidung trefft. Kopf hoch !
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Besuch in Würzburg - Eine sehr schwere Entscheidung steht an wurde erstellt von Caro
28 Juli 2011 16:03
- Caro
- Autor
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 692
Hallo ihr Lieben,
ich habe länger überlegt, ob ich unser aktuelles Problem überhaupt hier reinsetzen soll. Aber es wäre mir doch wertvoll, den einen oder andren Gedanken von jemandem hier zu sehen, da die Entscheidung, die mein LG in den nächsten Tagen treffen muss, sehr sehr schwer ist.
Wir waren gestern bei Prof. Einsele und seinem Kollegen (nicht Dr. Kortüm). Beide sagten meinem LG, dass bei den vielen Weichteilmanifestationen, das MM sich in eine höchst aggressive Form gewandelt hat. Mit Bendamustin oder was auch immer, bleiben ihm allenfalls ein paar Monate.
Was Prof. Einsele meint, dass sie in einem solchen Fall eher eine Therapie wie bei Lymphomen anwenden könnten. (Dexa-Beam oder so ähnlich). Er müsste erst zu einer Art Vortherapie eine Woche nach WÜ, dann zu einer Art Hochdosis, aber nicht mit Melphalan nochmal für 3 Wochen mit Stammzellrückgabe (sind noch 2 Ladungen in Frankfurt auf Lager). Das wäre allerdings eine mindestens so belastende Therapie wie die autologe. Anschließend dann zur Erhaltung die Allo.
Allerdings muss er sich relativ zeitnah, ca. bis Anfang nächster Woche entscheiden, ehe sich sein Zustand noch mehr verschlechtert.
Ich kann ihm auch nicht zum einen oder zum andren raten, habe ihm nur versichert, dass ich den Weg in jedem Falle bis zum Ende mit ihm gehen werde. Sollte er nach WÜ stationär gehen, nehme ich mir da ein Zimmer, dass ich täglich bei ihm sein kann.
Er ist auf der einen Seite halt nach vier Jahren schon recht Therapie müde, hat auch Bedenken, dass das MM nach der ganzen neuen Quälerei doch bald wieder kommt. Das kann natürlich niemand garantieren. Andererseit, so nachdrücklich mit der Tatsache konfrontiert zu sein, dass andernfalls bald Schluss ist, ist auch keine leichte Sache.
Prof. Einsele hat ihm menschlich und fachlich sehr imponiert, auch als er ihm zum Abschied nur gewünscht hat, dass er ihm wünscht, für sich selbst die richtige Entscheidung zu finden.
Ich weiß, dass keiner von Euch diese Entscheidung mit herbeiführen kann, wäre aber für Gedanken schon dankbar. Mann dreht sich so leicht im Kreis.
LG Caro
ich habe länger überlegt, ob ich unser aktuelles Problem überhaupt hier reinsetzen soll. Aber es wäre mir doch wertvoll, den einen oder andren Gedanken von jemandem hier zu sehen, da die Entscheidung, die mein LG in den nächsten Tagen treffen muss, sehr sehr schwer ist.
Wir waren gestern bei Prof. Einsele und seinem Kollegen (nicht Dr. Kortüm). Beide sagten meinem LG, dass bei den vielen Weichteilmanifestationen, das MM sich in eine höchst aggressive Form gewandelt hat. Mit Bendamustin oder was auch immer, bleiben ihm allenfalls ein paar Monate.
Was Prof. Einsele meint, dass sie in einem solchen Fall eher eine Therapie wie bei Lymphomen anwenden könnten. (Dexa-Beam oder so ähnlich). Er müsste erst zu einer Art Vortherapie eine Woche nach WÜ, dann zu einer Art Hochdosis, aber nicht mit Melphalan nochmal für 3 Wochen mit Stammzellrückgabe (sind noch 2 Ladungen in Frankfurt auf Lager). Das wäre allerdings eine mindestens so belastende Therapie wie die autologe. Anschließend dann zur Erhaltung die Allo.
Allerdings muss er sich relativ zeitnah, ca. bis Anfang nächster Woche entscheiden, ehe sich sein Zustand noch mehr verschlechtert.
Ich kann ihm auch nicht zum einen oder zum andren raten, habe ihm nur versichert, dass ich den Weg in jedem Falle bis zum Ende mit ihm gehen werde. Sollte er nach WÜ stationär gehen, nehme ich mir da ein Zimmer, dass ich täglich bei ihm sein kann.
Er ist auf der einen Seite halt nach vier Jahren schon recht Therapie müde, hat auch Bedenken, dass das MM nach der ganzen neuen Quälerei doch bald wieder kommt. Das kann natürlich niemand garantieren. Andererseit, so nachdrücklich mit der Tatsache konfrontiert zu sein, dass andernfalls bald Schluss ist, ist auch keine leichte Sache.
Prof. Einsele hat ihm menschlich und fachlich sehr imponiert, auch als er ihm zum Abschied nur gewünscht hat, dass er ihm wünscht, für sich selbst die richtige Entscheidung zu finden.
Ich weiß, dass keiner von Euch diese Entscheidung mit herbeiführen kann, wäre aber für Gedanken schon dankbar. Mann dreht sich so leicht im Kreis.
LG Caro
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