archiv antwortete auf Bisphosphonate bei intakter Knochenstruktur?
26 Nov. 2008 10:00
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "bernd" am 26. November 2008 um 10:00 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "bernd" geschrieben am 25. November 2008 um 21:11 Uhr.
Liebe Ratgeber,
ich bin euch wirklich dankbar für eure Anregungen.
Sie haben mich veranlasst, noch einmal mit Dr.Stuhler (Oberarzt von Prof.Dr.Einsele)in Würzburg Kontakt aufzunehmen. Dort war ich in der Anfangsphase meiner Myelombehandlung zu einer Immuntherapie, die in 2005 leider fehlschlug.Im Moment bin ich hier in Norddeutschland (Oldenburg) in guten medizinischen Händen.
Die Abteilung in Würzburg bekommt noch ständig die Infos vom Klinikum in Oldenburg, so dass sie
immer gut informiert sind und mir auch einen Rat geben können.
Ich glaube auch, dass die Würzburger nicht die Interessen der Bisphosphonathersteller vertreten,
sondern mich wirklich auf meine Situation hin beraten.
Also, sie haben mir empfohlen, das Bisphosphonat
evtl. zu wechseln (von Aredia zu Bondronat), aber es auch nach 2 Jahren noch nicht gänzlich wegzulassen, sondern evtl. die Zeiträume zwischen den Infusionen zu strecken.Allerdings wurde ein Zeitraum von 4 Monaten als das Äußerste
empfohlen.
Begründung der Beibehaltung des BIFIS war, dass
sich meine Blutwerte (IGG 1700, FreieLambdaKetten
23,9) ganz allmählich innerhalb des letzten Jahres wieder nach oben bewegten und der prophylaktische Aspekt hier gesehen werden müsse.
Wir haben vereinbart, dass ich zunächst diesen 4 Monatsrhythmus jetzt beibehalte und nach einem weiteren Jahr eine neue Beurteilung der Einnahme-
situation erfolge.
Eure Ratschläge einbezogen habe ich jetzt eine umfassende medizinische Beratung erfahren und werde danach handeln.
Es ist doch schön, dass es dieses Forum gibt,aber auch noch erfahrene Onkologen, die sich an einem hektischen Klinikmorgen 20 Minuten Zeit nehmen, um mich in dieser Frage telefonisch zu beraten!
Habt vielen Dank !!
Bernd
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archiv antwortete auf Bisphosphonate bei intakter Knochenstruktur?
26 Nov. 2008 09:17
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "sophie" am 26. November 2008 um 09:17 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "bernd" geschrieben am 25. November 2008 um 21:11 Uhr.
Hallo Bernd,
im Juli 07 hatte ich ein Wirbeleinbruch und bekam 2 Monate Bisphosphonate. (Zometa)
Seit über 1 Jahr habe ich keinerlei Knochenscherzen und Osteolysen. Mit Einverständnis der Onkologen die nie weiter das Thema angesprochen haben, sehe ich keinen Sinn mir das verabreichen zu lassen. Auch aufgrund meiner Nierenwerte.
Liebe Grüße
Sohie
Ich nehme seit August 2006 Aredia, zunächst alle 4 Wochen, seit kurzem alle 3 Monate. Ich habe allerdings keine Auffälligkeiten an den Knochen, keine Wirbeleinbrüche oder Osteolysen, nur einige atrosische Ausfälle, die bei mir wohl sport- und verschleißbedingt
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archiv antwortete auf Bisphosphonate bei intakter Knochenstruktur?
26 Nov. 2008 08:45
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "marion" am 26. November 2008 um 08:45 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "bernd" geschrieben am 25. November 2008 um 21:11 Uhr.
Lieber Bernd,
ich bin zur halbjährlichen Kontrolle in Würzburg. Auch bei mir liegt einer stabiler Myelomverlauf ohne Knochenschäden vor.
Bisher lehnt mein behandelnder Arzt die Abgabe von Bifis komplett ab (ist wohl auch nicht notwendig). Auf Nachfrage habe ich bisher nur die Antwort bekommen, wir fangen so spät wie möglich mit jeglicher Medikation an, wegen der Nebenwirkungen.
Aber wie gesagt, meine Blutwerte sind ziemlich gut, und ich habe bisher keinerlei Osteolysen oder dergleichen.
Kopf hoch, Nase in den Wind aus dem total verschneiten Finnland
Marion
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26 Nov. 2008 08:37
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 26. November 2008 um 08:37 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 25. November 2008 um 23:50 Uhr.
Die Empfehlung, die da vor Jahren ausgesprochen
wurde, kam von der Idee, dass "Bifis" auch eine gewisse Anti-Tumor Wirkung haben sollten. Man hat die "Bifis" - so habe ich das verstanden - deshalb auch prophylaktisch immer mit verschrieben, wenn die Therapie erst mal losging. ES wurden ja auch mal Versuche/Studien mit MM-Stadium 1 gemacht. Das ist inzwischen überholt.... wie so manche Theorie über MM-Therapie.
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archiv antwortete auf Bisphosphonate bei intakter Knochenstruktur?
25 Nov. 2008 23:50
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 25. November 2008 um 23:50 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "bernd" geschrieben am 25. November 2008 um 21:11 Uhr.
Hallo,
nach 2 Jahren sollte man mindestens für ein Jahr Pause machen wenn man keine Osteolysen hat.
Die 4 Wochen kommen eigentlich von der ursprünglichen Anwendung der Bisphosphonate gegen Hyperkalzemie. Bei akuter Hyperkalzemie ist es notwendig die BIFIS alle 3 bis 4 Wochen zu geben.
Die BIFIS sind dann später auch gegen Osteolysen verschrieben worden, da hat man sich an die 4 Wochen gehalten um das Mittel eben so oft als möglich an die Frau/den Mann zu bringen.
Wenn keine Hyperkalzemie und keine Osteolysen vorliegen braucht man die BIFIS eigentlich nicht, aber die Ärtze verschreiben eben weil es von den Herstellern "stärkstens empfohlen" wird.
LG
Rudi
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archiv antwortete auf Bisphosphonate bei intakter Knochenstruktur?
25 Nov. 2008 23:32
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Joseph" am 25. November 2008 um 23:32 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "bernd" geschrieben am 25. November 2008 um 21:11 Uhr.
Hi Bernd
Ist eine komische Frage und ich denk, da wirds schwer die richtige Antwort zu finden.
Ich nehme Bondronat wegen 8 vorhandenen Knochenläsionen, die mitlerweile nicht mehr aktiv sind bedingt durch meine zur Zeit C-Remission, aber ich nehms alle 10 Wochen, ab April 2009 geh ich auf 3 Monatsbasis, ungefähr ein Jahr, danach 4 usw.
Die Frage für dich sollte eher lauten : Weshalb verabreicht man dir Die Bisphosphonate, was ist genau der Grund !!!
Ohne Knochenläsion, ist es fast schon Schwachsinn, Bifis zu nehmen, aber schon Osteoporose könnte ein Grund sein oder irgendeine Blut- oder Urin-auswertung die andeutet, dass Kalzium abgebaut wird, ich würd da nochmals Rücksprache nehmen mit dem Onkologen
Wenn Aredia dir Bedenken macht, wechsele einfach auf ein anderes Produkt, es gibt ja Einige
Mit freundlichen Grüssen
Joseph
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