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Jeanny150765 antwortete auf psychischer Zustand der Angehörigen - brauche bitte einen Rat
24 März 2011 14:17
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
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Hallo,
mir ging es ebend genauso....Das macht Mut:D:D:DWau...17,5 Jahre
LG
Jeanny
mir ging es ebend genauso....Das macht Mut:D:D:DWau...17,5 Jahre
LG
Jeanny
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rudi antwortete auf psychischer Zustand der Angehörigen - brauche bitte einen Rat
24 März 2011 13:49
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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chrsa schrieb: Mehr als eine PR kam dabei nie zustande.
Nun sind 17.5 Jahre ins Land gegangen, und der Kerl lebt immer noch.
Das sind ja wieder mutmachende Nachrichten
Und man sieht auch, daß es nicht immer eine CR sein muß um lange zu überleben
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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chrsa antwortete auf psychischer Zustand der Angehörigen - brauche bitte einen Rat
24 März 2011 13:29
- chrsa
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11 September 2026
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Hallo Verena,
vielleicht können Beispiele ja ein wenig Hoffnung machen.
Im Oktober 1993, d.h. vor 17.5 Jahren, bekam ich meine MM-Diagnose, damals Stadium Ia. Ich war 54 Jahre alt. Nach 5 Jahren, im Sept. 1998 und inzwischen Stadium IIIa mit Löcher in den Knochen, ging es mit Chemo los, ähnlich wie bei Deinem Vater. Erst Standard-Therapie zur Vorbereitung einer SZT. Dann Stammzellen sammeln (reichte für 3 Transplantationen), dann Hochdosis und Stammzellen-Rückgabe. Im Laufe der Jahre kam es natürlich zu Rückfällen in immer kürzeren Abständen. So habe ich 2 weitere SZT und etliche Standard-Chemos mit allen möglichen Medikamenten absolviert. Mehr als eine PR kam dabei nie zustande.
Nun sind 17.5 Jahre ins Land gegangen, und der Kerl lebt immer noch. Zwar mit zunehmend eingeschränkter Lebensqualität, aber ich kann mich immer noch selbst versorgen, ich lebe allein.
Meine Devise war stets: optimistisch bleiben, sich gut informieren (das Forum leistete dabei gute Dienste), den Ärzten kritisch auf die Finger sehen und ggf. auch mal den Arzt wechseln und versuchen, das Leben so gut wie möglich zu genießen. Es kamen immer wieder neue Medikamente zur Zulassung, gerade in den letzten Jahren, die mir dann wieder ein Stück weiter geholfen haben.
Und so ähnlich wird es vermutlich auch Deinem Vater gehen. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen und aufgeben!
Alles Gute,
Christian
vielleicht können Beispiele ja ein wenig Hoffnung machen.
Im Oktober 1993, d.h. vor 17.5 Jahren, bekam ich meine MM-Diagnose, damals Stadium Ia. Ich war 54 Jahre alt. Nach 5 Jahren, im Sept. 1998 und inzwischen Stadium IIIa mit Löcher in den Knochen, ging es mit Chemo los, ähnlich wie bei Deinem Vater. Erst Standard-Therapie zur Vorbereitung einer SZT. Dann Stammzellen sammeln (reichte für 3 Transplantationen), dann Hochdosis und Stammzellen-Rückgabe. Im Laufe der Jahre kam es natürlich zu Rückfällen in immer kürzeren Abständen. So habe ich 2 weitere SZT und etliche Standard-Chemos mit allen möglichen Medikamenten absolviert. Mehr als eine PR kam dabei nie zustande.
Nun sind 17.5 Jahre ins Land gegangen, und der Kerl lebt immer noch. Zwar mit zunehmend eingeschränkter Lebensqualität, aber ich kann mich immer noch selbst versorgen, ich lebe allein.
Meine Devise war stets: optimistisch bleiben, sich gut informieren (das Forum leistete dabei gute Dienste), den Ärzten kritisch auf die Finger sehen und ggf. auch mal den Arzt wechseln und versuchen, das Leben so gut wie möglich zu genießen. Es kamen immer wieder neue Medikamente zur Zulassung, gerade in den letzten Jahren, die mir dann wieder ein Stück weiter geholfen haben.
Und so ähnlich wird es vermutlich auch Deinem Vater gehen. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen und aufgeben!
Alles Gute,
Christian
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Caro antwortete auf psychischer Zustand der Angehörigen - brauche bitte einen Rat
24 März 2011 13:26
- Caro
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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Hallo Verena,
auch ich würde sagen, dass deine Mutter und deine Schwester professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Irgendwer muss ja für deinen Vater da sein und so verständlich die Ängste auch sind - sie nützen niemandem.
Mein Lebensgefährte hatte in 2007 die Diagnose IIIA und es geht ihm nach etlichen Hochs und Tiefs doch recht gut.
Dein Vater kann noch viele gute Jahre vor sich haben, eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber die hat niemand zu keiner Zeit.
Herliche Grüße
Caro
auch ich würde sagen, dass deine Mutter und deine Schwester professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Irgendwer muss ja für deinen Vater da sein und so verständlich die Ängste auch sind - sie nützen niemandem.
Mein Lebensgefährte hatte in 2007 die Diagnose IIIA und es geht ihm nach etlichen Hochs und Tiefs doch recht gut.
Dein Vater kann noch viele gute Jahre vor sich haben, eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber die hat niemand zu keiner Zeit.
Herliche Grüße
Caro
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rudi antwortete auf psychischer Zustand der Angehörigen - brauche bitte einen Rat
24 März 2011 12:32
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 2203
Hallo Verena,
ich werde im November 59 Jahre alt und bin quasi gleich alt wie dein Vater. Der Verlauf deines Vaters erinnert mich an meinen verlauf, nur war ich 11 Jahre anstelle von 6 Jahren ohne Therapie nur zur Kontrolle.
Vieleicht wäre es gut, wenn diene Mutter und deine Schwester und natürlich auch dein Vater meine Geschichte und Therapie auf meinem Blog durchlesen würden (siehe Link unten).
Auch die Homepage von Stefan (alias Ketem) wäre ein Tipp.
www.melcher-holzminden.de
Und auf dieser APMM Homepage unter Therapien/Erfahrungsberichte-Betroffene findest du noch andere Berichte zum lesen.
Wenn bei deinem Vater das MM über 6 Jahre langsam angestiegen ist, dann ist das ein "gutes" Zeichen für eine eher günstige Prognose bzw. keine Hochrisiko-Genveränderungen.
Die besten Wünsche und guten weiteren Therapieverlauf
ich werde im November 59 Jahre alt und bin quasi gleich alt wie dein Vater. Der Verlauf deines Vaters erinnert mich an meinen verlauf, nur war ich 11 Jahre anstelle von 6 Jahren ohne Therapie nur zur Kontrolle.
Vieleicht wäre es gut, wenn diene Mutter und deine Schwester und natürlich auch dein Vater meine Geschichte und Therapie auf meinem Blog durchlesen würden (siehe Link unten).
Auch die Homepage von Stefan (alias Ketem) wäre ein Tipp.
www.melcher-holzminden.de
Und auf dieser APMM Homepage unter Therapien/Erfahrungsberichte-Betroffene findest du noch andere Berichte zum lesen.
Wenn bei deinem Vater das MM über 6 Jahre langsam angestiegen ist, dann ist das ein "gutes" Zeichen für eine eher günstige Prognose bzw. keine Hochrisiko-Genveränderungen.
Die besten Wünsche und guten weiteren Therapieverlauf
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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dietmar antwortete auf psychischer Zustand der Angehörigen - brauche bitte einen Rat
24 März 2011 12:31
- dietmar
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11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Verena,
mein erster Impuls ist, Dich von dem Übermaß an Verantwortung, die Du wohl übernommen hast, zu entlasten. Du kannst Deine Mutter und Deine Schwester nicht aus diesem "Tief" herausholen, wenn diese nicht selbst danach streben und Hilfe suchen. Jeder hat seine eigene Art, mit einer Extrembelastung umzugehen, und für manche, vielleicht für uns alle irgendwann, gehört eine Phase des "Durchhängens" dazu, bis man sich auf die Belastungssituation eingestellt und einen tragbaren Umgang damit gefunden hat. Wenn Du den Eindruck hast, das ist bei Deiner Mutter und/oder Schwester mehr als eine Durchgangsphase auf dem Weg zur Neuorientierung, dann ist neben einem möglichen Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe vielleicht auch professionelle psychotherapeutische Hilfe angesagt, beides evtl vermittelbar über psychosoziale Krebsberatungsstellen, die übrigens auch Dir in Deiner Sorge um Deine Familie zur Seite stehen könnten. Aber noch einmal, bitte lade Dir nicht zuviel auf, Du brauchst selbst Unterstützung!
LG Dietmar
mein erster Impuls ist, Dich von dem Übermaß an Verantwortung, die Du wohl übernommen hast, zu entlasten. Du kannst Deine Mutter und Deine Schwester nicht aus diesem "Tief" herausholen, wenn diese nicht selbst danach streben und Hilfe suchen. Jeder hat seine eigene Art, mit einer Extrembelastung umzugehen, und für manche, vielleicht für uns alle irgendwann, gehört eine Phase des "Durchhängens" dazu, bis man sich auf die Belastungssituation eingestellt und einen tragbaren Umgang damit gefunden hat. Wenn Du den Eindruck hast, das ist bei Deiner Mutter und/oder Schwester mehr als eine Durchgangsphase auf dem Weg zur Neuorientierung, dann ist neben einem möglichen Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe vielleicht auch professionelle psychotherapeutische Hilfe angesagt, beides evtl vermittelbar über psychosoziale Krebsberatungsstellen, die übrigens auch Dir in Deiner Sorge um Deine Familie zur Seite stehen könnten. Aber noch einmal, bitte lade Dir nicht zuviel auf, Du brauchst selbst Unterstützung!
LG Dietmar
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