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rudi antwortete auf Wie kommen kleine Kinder mit der Krankheit zurecht?
08 Nov. 2010 13:49
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Hallo,
meine Kinder waren bei der Diagnose 6 und 11 Jahre.
Ich dachte damals (1999) ich sehe sie vieleicht nicht mehr aufwachsen und als Erwachsene.
Hier sind ein paar Links, die eventuell weiterhelfen können:
www.kinder-krebskranker-eltern.de
www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de
meine Kinder waren bei der Diagnose 6 und 11 Jahre.
Ich dachte damals (1999) ich sehe sie vieleicht nicht mehr aufwachsen und als Erwachsene.
Hier sind ein paar Links, die eventuell weiterhelfen können:
www.kinder-krebskranker-eltern.de
www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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sergio antwortete auf Wie kommen kleine Kinder mit der Krankheit zurecht?
08 Nov. 2010 12:44
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
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- Beiträge: 479
Hallo Sandra,
bei mir war ED im Juni 08, auch LK Kappa, habe zwei autologe hinter mir in 2009.
Wir haben zwei kl. Kinder, jetzt 5 und 7 jahre alt. Ich versuche viel Normalitaet vorzuleben und es gelingt momentan auch, da ja keine Therapie ansteht.
Das sind aber Fragen die mich/uns auch beschaeftigen, und Kinder nehmen viel mehr auf, als uns bewusst ist.
Ich denke aber, dass jedes Kind das anders aufnimmt und verarbeitet. Wir haben aber nie auf den Ernst der Krankheit hingewiesen, ich denke, das wuerden sie auch nicht verstehen in dem Alter.
Es ist ein heikles Thema und ich denke auch, dass eine professionelle Hilfe fuer den richtigen Umgang angebracht waere, das habe ich mir auch ueberlegt, andererseits ist die Hoffnung doch da, darueber vielleicht in -zig jahren mit den kindern das Thema selbst angehen zu koennen.
bei mir war ED im Juni 08, auch LK Kappa, habe zwei autologe hinter mir in 2009.
Wir haben zwei kl. Kinder, jetzt 5 und 7 jahre alt. Ich versuche viel Normalitaet vorzuleben und es gelingt momentan auch, da ja keine Therapie ansteht.
Das sind aber Fragen die mich/uns auch beschaeftigen, und Kinder nehmen viel mehr auf, als uns bewusst ist.
Ich denke aber, dass jedes Kind das anders aufnimmt und verarbeitet. Wir haben aber nie auf den Ernst der Krankheit hingewiesen, ich denke, das wuerden sie auch nicht verstehen in dem Alter.
Es ist ein heikles Thema und ich denke auch, dass eine professionelle Hilfe fuer den richtigen Umgang angebracht waere, das habe ich mir auch ueberlegt, andererseits ist die Hoffnung doch da, darueber vielleicht in -zig jahren mit den kindern das Thema selbst angehen zu koennen.
Sergio
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Katrin antwortete auf Wie kommen kleine Kinder mit der Krankheit zurecht?
07 Nov. 2010 21:24
- Katrin
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Hallo liebe Sandra,
aus meiner Sicht,nämlich der der Pädagogin und selbst betroffenen Angehörigen würde ich meinen,
dass euer Sohn unbedingt eine Therapie braucht, wo er/ihr Methoden lernt, das Erlebte zu bearbeiten.
Kinder verstehen nicht, was eine Tumorerkankung ist,welche Auswirkungen das haben kann........
sie wissen nur,dass Mama und Papa traurig sind, weil Papa "krank" ist.
Kinder verstehen nur was sie selber erlebt haben.....deshalb ist es auch schwierig Kindern eine "Krankheit" zu erklären die nicht mehr "heilt", obwohl aus Kindessicht ja jedes "Fieber" oder der" Husten"wieder gut wird.
Ich glaube es ist für dich leichter eine fachlich kompetente Ansprechperson zu haben, als auch für deinen Sohn, der das Erlebte bearbeiten kann.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute für die Allo!!!!!!
glg
Katrin
aus meiner Sicht,nämlich der der Pädagogin und selbst betroffenen Angehörigen würde ich meinen,
dass euer Sohn unbedingt eine Therapie braucht, wo er/ihr Methoden lernt, das Erlebte zu bearbeiten.
Kinder verstehen nicht, was eine Tumorerkankung ist,welche Auswirkungen das haben kann........
sie wissen nur,dass Mama und Papa traurig sind, weil Papa "krank" ist.
Kinder verstehen nur was sie selber erlebt haben.....deshalb ist es auch schwierig Kindern eine "Krankheit" zu erklären die nicht mehr "heilt", obwohl aus Kindessicht ja jedes "Fieber" oder der" Husten"wieder gut wird.
Ich glaube es ist für dich leichter eine fachlich kompetente Ansprechperson zu haben, als auch für deinen Sohn, der das Erlebte bearbeiten kann.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute für die Allo!!!!!!
glg
Katrin
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Wie kommen kleine Kinder mit der Krankheit zurecht? wurde erstellt von sandra.l
07 Nov. 2010 19:48
- sandra.l
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Liebe Forummitglieder!
Ich wende mich heute mit einem Thema an Euch, was mich sehr beschäftigt und ich hoffe, dass mir einige von Euch hierbei helfen können.
Bei meinem Mann ist ja nun ein Rezediv eingetreten und er soll Anfang Dez. 2010 wieder mit der Therapie (geplant ist allo) anfangen.
Wir haben einen 5-jährigen Sohn. Wir gehen sehr offen mit der Krankheit um, allerdings weiß ich noch vom letzten Mal, dass es zeitweise schon Außnahmezustände gab und geben wird, ja im Moment sitzt der Schock auch wieder recht tief durch das aufgetretene Rezidiv und die Angst wie es jetzt weiter geht und die Nerven sind recht blank und es wird auch viel geweint. Nicht alles kann man verstecken, nicht immer sind die Tränen rechtzeitig weggewischt bevor der Kleine ins Zimmer kommt.
Wie habt ihr, sofern kleinere Kinder da waren, das gemacht.
Habt ihr Eure Kinder vielleicht auch in Therapie gegeben, wo vielleicht spielerisch das Thema behandelt wurde, um vorzubeugen, dass evtl. Dinge nicht richtig aufgearbeitet werden?
Es ist natürlich schwer für so einen kleinen Fratz, obwohl ich sagen muss, dass er seine Sache wirklich toll macht.
Er kümmert sich immer um seinen Papa wenn es ihm nicht gut geht, bringt ihm Wasser, damit er die Medikamente nehmen kann und hilft, wo er nur kann. Ohne das wir es von ihm erwarten würden oder ihn darum bitten, er schaut sich das "miteinander umgehen" einfach von uns ab und kopiert es.
Ich habe nur bedenken, ob er vielleicht doch nicht alles so gut verkraften wird, wie es im Moment den Anschein macht.
Immerhin war er bei Diagnose gerade mal kurz vor seinem dritten Geburtstag, nun ist er schon 5 und bekommt natürlich einiges mehr mit.
Außerdem wird er nächstes Jahr eingeschult und da wird mein Mann ja noch mitten in der HD sein oder aber zumindest noch in der Erholungsphase danach.
Wer hat Erfahrungen gemacht und kann mir etwas dazu sagen?
Vielen lieben Dank.
Allen wünsche ich alles Gute und noch einen schönen Sonntag Abend.
Eure
Sandra
Ich wende mich heute mit einem Thema an Euch, was mich sehr beschäftigt und ich hoffe, dass mir einige von Euch hierbei helfen können.
Bei meinem Mann ist ja nun ein Rezediv eingetreten und er soll Anfang Dez. 2010 wieder mit der Therapie (geplant ist allo) anfangen.
Wir haben einen 5-jährigen Sohn. Wir gehen sehr offen mit der Krankheit um, allerdings weiß ich noch vom letzten Mal, dass es zeitweise schon Außnahmezustände gab und geben wird, ja im Moment sitzt der Schock auch wieder recht tief durch das aufgetretene Rezidiv und die Angst wie es jetzt weiter geht und die Nerven sind recht blank und es wird auch viel geweint. Nicht alles kann man verstecken, nicht immer sind die Tränen rechtzeitig weggewischt bevor der Kleine ins Zimmer kommt.
Wie habt ihr, sofern kleinere Kinder da waren, das gemacht.
Habt ihr Eure Kinder vielleicht auch in Therapie gegeben, wo vielleicht spielerisch das Thema behandelt wurde, um vorzubeugen, dass evtl. Dinge nicht richtig aufgearbeitet werden?
Es ist natürlich schwer für so einen kleinen Fratz, obwohl ich sagen muss, dass er seine Sache wirklich toll macht.
Er kümmert sich immer um seinen Papa wenn es ihm nicht gut geht, bringt ihm Wasser, damit er die Medikamente nehmen kann und hilft, wo er nur kann. Ohne das wir es von ihm erwarten würden oder ihn darum bitten, er schaut sich das "miteinander umgehen" einfach von uns ab und kopiert es.
Ich habe nur bedenken, ob er vielleicht doch nicht alles so gut verkraften wird, wie es im Moment den Anschein macht.
Immerhin war er bei Diagnose gerade mal kurz vor seinem dritten Geburtstag, nun ist er schon 5 und bekommt natürlich einiges mehr mit.
Außerdem wird er nächstes Jahr eingeschult und da wird mein Mann ja noch mitten in der HD sein oder aber zumindest noch in der Erholungsphase danach.
Wer hat Erfahrungen gemacht und kann mir etwas dazu sagen?
Vielen lieben Dank.
Allen wünsche ich alles Gute und noch einen schönen Sonntag Abend.
Eure
Sandra
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.