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Caro antwortete auf Job verloren
13 März 2013 17:03
- Caro
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Liebe Angela,
ich kann sehr gut verstehen, dass deine Situation übel ist, bzw. ohne Job noch schlimmer wird.
Aber so dramatisch ist das mit dem Sozialamt zumindest nicht gleich. Du fliegst nicht aus der Wohnung direkt raus, du bekommst erst einmal eine Ankündigung zur Kürzung der Nettomiete mit der Frist von etliche Monaten, dir etwas anderes zu suchen. Dafür zahlt das Sozialamt auch einen Makler. Ich kenne dies aus eigener Erfahrung. Die eine Möglichkeit ist, du findest mit Glück etwas dir passendes zum Preis, den das Sozialamt zahlt, oder du musst die Kürzung hinnehmen. Das entscheidet der Mietspiegel des Ortes / der Stadt, wo du wohnst. Die Differenz könnten vielleicht deine Kinder aufbringen ?
Mit dem GdB solltest du auch noch etwas unternehmen. Bist du in einem Krankenhaus in Behandlung ? Dort gibt es immer einen Sozialdienst, der sich gut auskennt, bei Anträgen hilft etc.
Oder den VdK, der gegen einen glaube ich nicht allzu hohen Beitrag auch bei diesen Dingen behilflich ist. Damit habe ich allerdings keine Erfahrung, weiß dies nur von anderen hier im Forum, z.B. Margret.
Also zum Verzweifeln ist das noch nicht und einen Physiotherapie kann man sich doch verschreiben lassen, das zahlt dann die Kasse.
Ich drück dir auf alle Fälle die Daumen, dass sich für dich alles zum besseren wendet.
Ganz liebe Grüße
Caro
ich kann sehr gut verstehen, dass deine Situation übel ist, bzw. ohne Job noch schlimmer wird.
Aber so dramatisch ist das mit dem Sozialamt zumindest nicht gleich. Du fliegst nicht aus der Wohnung direkt raus, du bekommst erst einmal eine Ankündigung zur Kürzung der Nettomiete mit der Frist von etliche Monaten, dir etwas anderes zu suchen. Dafür zahlt das Sozialamt auch einen Makler. Ich kenne dies aus eigener Erfahrung. Die eine Möglichkeit ist, du findest mit Glück etwas dir passendes zum Preis, den das Sozialamt zahlt, oder du musst die Kürzung hinnehmen. Das entscheidet der Mietspiegel des Ortes / der Stadt, wo du wohnst. Die Differenz könnten vielleicht deine Kinder aufbringen ?
Mit dem GdB solltest du auch noch etwas unternehmen. Bist du in einem Krankenhaus in Behandlung ? Dort gibt es immer einen Sozialdienst, der sich gut auskennt, bei Anträgen hilft etc.
Oder den VdK, der gegen einen glaube ich nicht allzu hohen Beitrag auch bei diesen Dingen behilflich ist. Damit habe ich allerdings keine Erfahrung, weiß dies nur von anderen hier im Forum, z.B. Margret.
Also zum Verzweifeln ist das noch nicht und einen Physiotherapie kann man sich doch verschreiben lassen, das zahlt dann die Kasse.
Ich drück dir auf alle Fälle die Daumen, dass sich für dich alles zum besseren wendet.
Ganz liebe Grüße
Caro
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Job verloren wurde erstellt von AngelaR
13 März 2013 16:02
- AngelaR
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Liebe Forist/innen,
Jetzt muß ich Euch mal um Hilfe ersuchen, oder einen guten Rat.
Ich verliere im Sommer meinen Job. (':bang:')
3 Jahre Honorar weisungsgebunden an einem Theater bedeuten trotzdem sofort Sozialamt. Da ich 2 Zimmer bewohne ( ich möchte ganz gern mal meine Kinder zu Besuch haben, besitze einen großen Zeichnungsschrank, Unmengen Bücher ect) fliege ich vom Sozialamt aus raus ( es stehen einem nur 45 m/2 zu).
Also habe ich mir überlegt, ich gehe nach Frankreich, dort kann ich mir eine große Wohnung für 10 Jahre mietfrei ausbauen. In der Sicherheit, ich bekomme 2014 eine neue Arbeit, mit der ich mich auch wieder präsentieren kann, also irgendwie würde ich mit dem Honorar das nächste Jahr überleben können. Da ich dann etwas zum herzeigen habe, würde vielleicht die nächste Arbeit draus erwachsen. Jetzt hat man sich gegen mich entschieden und mir rutscht gerade der Boden unter den Füßen weg....
Ich bin so müde und will nicht mehr jeden Job annehmen müssen und wie die Maus im Rad drehen, 14 bis 16 Stunden waren die Regel als Assistentin für kleines Geld.....Übrig bleibt eben nix. Immer wieder kein Dach über dem Kopf.
Ich kann mich gar nicht um die Krankheit kümmern, weil ich eben mal wieder nicht weiß, wovon existieren....
Wo liege ich denn dann krank und gemartert von der Chemo?
Untem Brückenbogen, oder im sozial schlimmen Viertel, wo die Sozialhilfeempfänger ghettoisiert werden, in einer Stadt, in der ich Niemanden wirklich kenne?????????
Ich glaube es ist diese Angst in den Knochen, die mich mein Leben lang verfolgt....
Ich versuche jetzt wenigstens noch mit einem neuen Gutachten die Hautkrankheit anerkennen zu lassen, die mich am meisten behindert, damit ich auf 50% komme. Da die Niemand kennt, haben Sie es auch abgelehnt....
Die Angst, was mein Körper weiter macht, kommt noch dazu!
Ich habe gar keine Zeit zum Arzt zu gehen und zur Ruhe zu kommen. Ohne Behandlung kann ich nicht existieren, da ersticke ich binnen einiger Wochen, also in Frankreich immer Vorkasse beim Physiotherapeuten, wovon bezahlen....
Gibt mir mal Jemand einen guten Rat???? Ich sehe mal eben kein Land....
ziemlich verzweifelt
Angela
Jetzt muß ich Euch mal um Hilfe ersuchen, oder einen guten Rat.
Ich verliere im Sommer meinen Job. (':bang:')
3 Jahre Honorar weisungsgebunden an einem Theater bedeuten trotzdem sofort Sozialamt. Da ich 2 Zimmer bewohne ( ich möchte ganz gern mal meine Kinder zu Besuch haben, besitze einen großen Zeichnungsschrank, Unmengen Bücher ect) fliege ich vom Sozialamt aus raus ( es stehen einem nur 45 m/2 zu).
Also habe ich mir überlegt, ich gehe nach Frankreich, dort kann ich mir eine große Wohnung für 10 Jahre mietfrei ausbauen. In der Sicherheit, ich bekomme 2014 eine neue Arbeit, mit der ich mich auch wieder präsentieren kann, also irgendwie würde ich mit dem Honorar das nächste Jahr überleben können. Da ich dann etwas zum herzeigen habe, würde vielleicht die nächste Arbeit draus erwachsen. Jetzt hat man sich gegen mich entschieden und mir rutscht gerade der Boden unter den Füßen weg....
Ich bin so müde und will nicht mehr jeden Job annehmen müssen und wie die Maus im Rad drehen, 14 bis 16 Stunden waren die Regel als Assistentin für kleines Geld.....Übrig bleibt eben nix. Immer wieder kein Dach über dem Kopf.
Ich kann mich gar nicht um die Krankheit kümmern, weil ich eben mal wieder nicht weiß, wovon existieren....
Wo liege ich denn dann krank und gemartert von der Chemo?
Untem Brückenbogen, oder im sozial schlimmen Viertel, wo die Sozialhilfeempfänger ghettoisiert werden, in einer Stadt, in der ich Niemanden wirklich kenne?????????
Ich glaube es ist diese Angst in den Knochen, die mich mein Leben lang verfolgt....
Ich versuche jetzt wenigstens noch mit einem neuen Gutachten die Hautkrankheit anerkennen zu lassen, die mich am meisten behindert, damit ich auf 50% komme. Da die Niemand kennt, haben Sie es auch abgelehnt....
Die Angst, was mein Körper weiter macht, kommt noch dazu!
Ich habe gar keine Zeit zum Arzt zu gehen und zur Ruhe zu kommen. Ohne Behandlung kann ich nicht existieren, da ersticke ich binnen einiger Wochen, also in Frankreich immer Vorkasse beim Physiotherapeuten, wovon bezahlen....
Gibt mir mal Jemand einen guten Rat???? Ich sehe mal eben kein Land....
ziemlich verzweifelt
Angela
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