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gex antwortete auf Vom MGUS zu MM
23 Jan. 2018 00:32
- gex
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15 Juni 2016
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Diese Studie bestätigt wie bisher schon bekannt, dass das Risiko jährlich 1% beträgt, dass MGUS in MM übergeht. Wenn man z.B. mit 40 die MGUS Diagnose bekommt, wird daraus bis zum Alter von 70, also in den nächsten 30 Jahren, mit ca. 30% Wahrscheinlichkeit MM.
Laut Robert-Koch-Institut ist das Risiko in D, irgendwann im Leben MM zu bekommen, etwa 0.7% also etwa jeder 140ste hat es irgendwann. Vergleicht man das mit der MGUS Inzidenz in der Studie von 5% über 70 Jahre, also jeder 20ste, so sieht man, dass etwa jeder 7te Mensch mit MGUS daraus MM entwickelt. Also um 14-15% der MGUSler. Das passt mit der Studie ganz gut zusammen, wenn man annimmt, dass das Durchschnittsalter bei MGUS Diagnose um 70 Jahre liegt, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung dann um 15 Jahre liegt.
Aber Klaus hat das wirklich Wichtigste und Interessanteste dieser Studie auf den Punkt gebracht. Menschen mit MGUS sterben gut 1/3 früher als Menschen ohne MGUS, und das kann nicht an den ca. 15% liegen, die MM bekommen. MGUS sterben also überdurchschnittlich oft an was anderem, bevor MM entsteht. Das eventuell drohende Myelom scheint die geringere Gefahr zu sein, im Vergleich zu Vor- und Nebenerkrankungen. Schade, dass in der Studie nicht mitdokumentiert wurde, an was genau die MGUS Patienten starben.
Sieht als ziemlich danach aus, dass die Bedeutung der MGUS-Diagnose bisher unterschätzt wurde und zu sehr aufs drohende Myelom bezogen wurde.
Es wäre wohl angebracht, MGUS nicht nur unter dem Aspekt MM/Krebs zu betrachten, sondern vielmehr als ernsthaftes Anzeichen dafür, dass allgemein die Gesundheit und das Immunsystem nicht mehr in Ordnung sind. Und daraus sollte eine aufmerksame und regelmäßige ärztliche Betreuung abgeleitet werden.
Seltsam lesen sich die einleitenden Sätze im Ärzteblatt-Artikel, den Lisa gepostet hat: „Patienten mit (MGUS) haben keinerlei Beschwerden (Punkt!) Die Diagnose wird meist zufällig gestellt, wenn aus anderen Gründen eine Elektrophorese veranlasst wird.“ (????)
Ich frage: Welche „anderen Gründe“ als Beschwerden gibt es denn dafür, dass eine Elektrophorese veranlasst wird? Dass Patienten zum Arzt gehen und sagen: „Herr Doktor, Ich habe keinerlei Beschwerden.“ Und der Arzt dann sagt: „Na dann machen wir doch gleich mal eine E-Phorese“ halte ich für selten. Mir scheint eher, dass diese einleitenden Worte schon Anzeichen dafür sind, dass Beschwerden zu oft nicht ernst genommen werden, nach dem Motto: solange es noch kein Krebs ist, ist doch alles super.
Richtig ist, dass MGUSler noch zwar keine schweren MM-spezifischen CRAB-Beschwerden aufweisen, aber Infekte, Entzündungen, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, unspezifische Schmerzen usw. etc. pp. sind häufige Anlässe für die E-Phorese-Untersuchung.
MGUS-Patienten sollten ihre eigenen Beschwerden ernst nehmen und ärztliche Hilfe suchen. Hämatologen/Onkologen sind da allerdings erstmal meist nicht die besten Ansprechpartner, denn für die ist alles außer Krebs nicht im Fachgebiet (dort lediglich die regelmäßige Blutuntersuchung auf Entwicklung der MM-Tumormarker machen), eher erstmal Hausärzte, HNO-Ärzte, Pneumologen, Endikrinologen, Nephrologen usw., je nach Art der Beschwerden.
Liebe Grüße Gex
Diese Studie bestätigt wie bisher schon bekannt, dass das Risiko jährlich 1% beträgt, dass MGUS in MM übergeht. Wenn man z.B. mit 40 die MGUS Diagnose bekommt, wird daraus bis zum Alter von 70, also in den nächsten 30 Jahren, mit ca. 30% Wahrscheinlichkeit MM.
Laut Robert-Koch-Institut ist das Risiko in D, irgendwann im Leben MM zu bekommen, etwa 0.7% also etwa jeder 140ste hat es irgendwann. Vergleicht man das mit der MGUS Inzidenz in der Studie von 5% über 70 Jahre, also jeder 20ste, so sieht man, dass etwa jeder 7te Mensch mit MGUS daraus MM entwickelt. Also um 14-15% der MGUSler. Das passt mit der Studie ganz gut zusammen, wenn man annimmt, dass das Durchschnittsalter bei MGUS Diagnose um 70 Jahre liegt, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung dann um 15 Jahre liegt.
Aber Klaus hat das wirklich Wichtigste und Interessanteste dieser Studie auf den Punkt gebracht. Menschen mit MGUS sterben gut 1/3 früher als Menschen ohne MGUS, und das kann nicht an den ca. 15% liegen, die MM bekommen. MGUS sterben also überdurchschnittlich oft an was anderem, bevor MM entsteht. Das eventuell drohende Myelom scheint die geringere Gefahr zu sein, im Vergleich zu Vor- und Nebenerkrankungen. Schade, dass in der Studie nicht mitdokumentiert wurde, an was genau die MGUS Patienten starben.
Sieht als ziemlich danach aus, dass die Bedeutung der MGUS-Diagnose bisher unterschätzt wurde und zu sehr aufs drohende Myelom bezogen wurde.
Es wäre wohl angebracht, MGUS nicht nur unter dem Aspekt MM/Krebs zu betrachten, sondern vielmehr als ernsthaftes Anzeichen dafür, dass allgemein die Gesundheit und das Immunsystem nicht mehr in Ordnung sind. Und daraus sollte eine aufmerksame und regelmäßige ärztliche Betreuung abgeleitet werden.
Seltsam lesen sich die einleitenden Sätze im Ärzteblatt-Artikel, den Lisa gepostet hat: „Patienten mit (MGUS) haben keinerlei Beschwerden (Punkt!) Die Diagnose wird meist zufällig gestellt, wenn aus anderen Gründen eine Elektrophorese veranlasst wird.“ (????)
Ich frage: Welche „anderen Gründe“ als Beschwerden gibt es denn dafür, dass eine Elektrophorese veranlasst wird? Dass Patienten zum Arzt gehen und sagen: „Herr Doktor, Ich habe keinerlei Beschwerden.“ Und der Arzt dann sagt: „Na dann machen wir doch gleich mal eine E-Phorese“ halte ich für selten. Mir scheint eher, dass diese einleitenden Worte schon Anzeichen dafür sind, dass Beschwerden zu oft nicht ernst genommen werden, nach dem Motto: solange es noch kein Krebs ist, ist doch alles super.
Richtig ist, dass MGUSler noch zwar keine schweren MM-spezifischen CRAB-Beschwerden aufweisen, aber Infekte, Entzündungen, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, unspezifische Schmerzen usw. etc. pp. sind häufige Anlässe für die E-Phorese-Untersuchung.
MGUS-Patienten sollten ihre eigenen Beschwerden ernst nehmen und ärztliche Hilfe suchen. Hämatologen/Onkologen sind da allerdings erstmal meist nicht die besten Ansprechpartner, denn für die ist alles außer Krebs nicht im Fachgebiet (dort lediglich die regelmäßige Blutuntersuchung auf Entwicklung der MM-Tumormarker machen), eher erstmal Hausärzte, HNO-Ärzte, Pneumologen, Endikrinologen, Nephrologen usw., je nach Art der Beschwerden.
Liebe Grüße Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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Ado antwortete auf Vom MGUS zu MM
19 Jan. 2018 21:38 - 19 Jan. 2018 21:41
- Ado
62 Beiträge seit
21 August 2016
21 August 2016
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- Beiträge: 62
Hallo Lisa,
die Untersuchung habe ich mir auch gerade angeschaut. Die entscheidende Aussage steck m.E. in der Graphik #2 mit dem Vergleich der kumulierten Inzidenzen der Progression. Die Wahrscheinlichkeit im Beobachtungszeitraum einen alternativen Tod zu erleiden ist ungleich höher, als in eine lymphoproliferative Erkrankung zu laufen.
Unschöner ist da die Beobachtung, dass die Kohorte der MGUS-Patienten insgesamt eine kürzere Überlebensdauer im Durchschnitt hatten. Da liegt nicht zwingend eine Kausalität mit der MGUS vor. Eine mögliche Erklärung wäre z.B. das Vorliegen einer gemeinsam verursachenden oder gleichzeitig vorliegenden Erkrankung (z.B. Autoimmunerkrankungen usf.) . Hier stellen sich noch eine Vielzahl von Fragen für die zukünftige hämatologische Forschung (incl. sauberer Untersuchungsmodelle und den adäquaten statistischen Aufbereitungen).
P.S.: Die Personenjahre sind die Normierung um die Ergebnisse vergleichen zu können.
Herzliche Grüße
Klaus
die Untersuchung habe ich mir auch gerade angeschaut. Die entscheidende Aussage steck m.E. in der Graphik #2 mit dem Vergleich der kumulierten Inzidenzen der Progression. Die Wahrscheinlichkeit im Beobachtungszeitraum einen alternativen Tod zu erleiden ist ungleich höher, als in eine lymphoproliferative Erkrankung zu laufen.
Unschöner ist da die Beobachtung, dass die Kohorte der MGUS-Patienten insgesamt eine kürzere Überlebensdauer im Durchschnitt hatten. Da liegt nicht zwingend eine Kausalität mit der MGUS vor. Eine mögliche Erklärung wäre z.B. das Vorliegen einer gemeinsam verursachenden oder gleichzeitig vorliegenden Erkrankung (z.B. Autoimmunerkrankungen usf.) . Hier stellen sich noch eine Vielzahl von Fragen für die zukünftige hämatologische Forschung (incl. sauberer Untersuchungsmodelle und den adäquaten statistischen Aufbereitungen).
P.S.: Die Personenjahre sind die Normierung um die Ergebnisse vergleichen zu können.
Herzliche Grüße
Klaus
Letzte Änderung: 19 Jan. 2018 21:41 von Ado. Begründung: Postscriptum & Verbesserung eines Schreibfehlers
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lisa_kotschi antwortete auf Vom MGUS zu MM
19 Jan. 2018 15:57
- lisa_kotschi
-
1139 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
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- Beiträge: 1139
Liebe MGUSler,
ich greife hier einen schon etwas älteren Faden wieder auf, da der Titel passend ist.
Im kürzlich erschienen Ärzteblatt wird über eine Studie der Mayo-Klinik in Rochester über das mögliche Risiko einer Entwicklung vom MGUS zum Myelom oder zu Morbus Waldenström berichtet. dabei wird u.a. festgestellt, dass es "in den ersten zehn Jahren nach der Diagnose des MGUS (...) bei 10 % zu einer lymphoproliferativen Erkrankung" kam. "Nach 20 Jahren war die Rate auf 18 % und nach 30 Jahren auf 28 % gestiegen."
Hier der Link: www.aerzteblatt.de/nachrichten/87654/Lab...ahrzehnte-frueher-an .
Weiter heißt es: "In den folgenden 14.130 Personenjahren ist es bei 147 Patienten zu einer lymphoproliferativen Erkrankung gekommen."
Da ich gar kein Gefühl für "Personenjahre vs. Patienten" hatte, bin ich ins Original gegangen. Dort wird es für mich schon klarer. Die Mayo-Klinik "überwachte" 1.384 Patienten, die zwischen 1960 und 1994 mit MGUS diagnostiziert wurden. Davon erkrankten im Verlauf dieser 34 Jahre 147 Personen an einem MGUS oder einem Morbus Waldenström oder 10,6% über einen Gesamtzeitraum von 34 Jahren.
Sollte ich das evtl. nicht richtig interpretiert haben, hier der Link zum Nachvollziehen: www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1709974 .
Tja, ist nun das Risiko eher niedrig oder hoch? In jedem Fall je älter, desto größer das Risiko, dass aus einem MGUS ein MM oder MW wird.
Oder wie sehen das andere?
Lisa
ich greife hier einen schon etwas älteren Faden wieder auf, da der Titel passend ist.
Im kürzlich erschienen Ärzteblatt wird über eine Studie der Mayo-Klinik in Rochester über das mögliche Risiko einer Entwicklung vom MGUS zum Myelom oder zu Morbus Waldenström berichtet. dabei wird u.a. festgestellt, dass es "in den ersten zehn Jahren nach der Diagnose des MGUS (...) bei 10 % zu einer lymphoproliferativen Erkrankung" kam. "Nach 20 Jahren war die Rate auf 18 % und nach 30 Jahren auf 28 % gestiegen."
Hier der Link: www.aerzteblatt.de/nachrichten/87654/Lab...ahrzehnte-frueher-an .
Weiter heißt es: "In den folgenden 14.130 Personenjahren ist es bei 147 Patienten zu einer lymphoproliferativen Erkrankung gekommen."
Da ich gar kein Gefühl für "Personenjahre vs. Patienten" hatte, bin ich ins Original gegangen. Dort wird es für mich schon klarer. Die Mayo-Klinik "überwachte" 1.384 Patienten, die zwischen 1960 und 1994 mit MGUS diagnostiziert wurden. Davon erkrankten im Verlauf dieser 34 Jahre 147 Personen an einem MGUS oder einem Morbus Waldenström oder 10,6% über einen Gesamtzeitraum von 34 Jahren.
Sollte ich das evtl. nicht richtig interpretiert haben, hier der Link zum Nachvollziehen: www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1709974 .
Tja, ist nun das Risiko eher niedrig oder hoch? In jedem Fall je älter, desto größer das Risiko, dass aus einem MGUS ein MM oder MW wird.
Oder wie sehen das andere?
Lisa
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Jean-Jacques antwortete auf Vom MGUS zu MM
02 Dez. 2016 15:52
- Jean-Jacques
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Mira,
Danke für den Hinweis.
Ich habe auch vergessen zu schreiben dass ich seit Jahren einen erhöhten Blutdruck habe.
Ich hätte mal schon Werte um 160/110.
Zurzeit ist es aber OK (manchmal über 140/90 aber überwiegen noch in grüne Bereich).
Adventzeit kann also erstmal kommen
Lg
JJ
Danke für den Hinweis.
Ich habe auch vergessen zu schreiben dass ich seit Jahren einen erhöhten Blutdruck habe.
Ich hätte mal schon Werte um 160/110.
Zurzeit ist es aber OK (manchmal über 140/90 aber überwiegen noch in grüne Bereich).
Adventzeit kann also erstmal kommen
Lg
JJ
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Jean-Jacques antwortete auf Vom MGUS zu MM
02 Dez. 2016 15:47
- Jean-Jacques
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Gex,
Ich kann leider diese Werte auf der Nephrologe Blutanalyse (4 Seiten) nicht genau finden.
Eiweiß liegt zum Beispiel bei 127mg/l.
Die Onkologe Blutanalyse liegt auch auf ein sehr klein Zettel mit sehr vielen Werten (WBC,RBC,HGB,MCV,MCH,PLT..usw….)
Es ist für mich alles Neu und ich brauche vielleicht etwas Zeit um das ganze durzuschauen.
Elektrophorese würde gemacht (unten steht „Deutlicher M-Gradient im Bereich der Gamma-Fraktion“). Es steht am Ende des Berichts auch „Geringe Albuminurie“.
Habe übrigens vergessen zu schreiben dass ich auch seit Jahren einen erhöhten Blutdruck habe. Ist aber zurzeit gut in Griff.
Ich werde aber auf jeden Fall das Thema bei meine Hausärztin am 12 ansprechen.
Schaumigen Urin habe ich auf jeden Fall nicht.
Danke für diese Tips.
JJ
Ich kann leider diese Werte auf der Nephrologe Blutanalyse (4 Seiten) nicht genau finden.
Eiweiß liegt zum Beispiel bei 127mg/l.
Die Onkologe Blutanalyse liegt auch auf ein sehr klein Zettel mit sehr vielen Werten (WBC,RBC,HGB,MCV,MCH,PLT..usw….)
Es ist für mich alles Neu und ich brauche vielleicht etwas Zeit um das ganze durzuschauen.
Elektrophorese würde gemacht (unten steht „Deutlicher M-Gradient im Bereich der Gamma-Fraktion“). Es steht am Ende des Berichts auch „Geringe Albuminurie“.
Habe übrigens vergessen zu schreiben dass ich auch seit Jahren einen erhöhten Blutdruck habe. Ist aber zurzeit gut in Griff.
Ich werde aber auf jeden Fall das Thema bei meine Hausärztin am 12 ansprechen.
Schaumigen Urin habe ich auf jeden Fall nicht.
Danke für diese Tips.
JJ
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Mira antwortete auf Vom MGUS zu MM
02 Dez. 2016 13:23
- Mira
419 Beiträge seit
03 Februar 2014
03 Februar 2014
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Mehr
- Beiträge: 419
Hallo Jean-Jacques,
Vielleicht sind Nephrologe und Onkologe so vage geblieben, weil es nur ein Anfangsverdacht auf MGUS gibt?
Und bei mir ist der Grund für den höheren Kreatinwert einfach mein Blutdruck. Sobald die über 120/80 liegt, geht der Kreatinwert auf ca. 1,50. Solange ich mein Wert mit Ramipril bei max. 100/70 halte, liegt der Wert wieder bei 0,9-1,00. Ich kann mit diesen Werten gut leben, weil ich als junges Mädchen immer Niedrigblutdruck hatte. Das war vor der Diagnose MM schon so und ist immer noch so.
Man sucht immer ein Grund, und wenn da vielleicht etwas gefährliches im Busch sein könnte, sucht man halt sofort dort und findet meist nichts. Und auch ein MGUS muss nicht in ein MM endet. Tut es in den meisten Fälle nicht! Die schlechtere Nierenleistungen beim MM werden durch das Eiweiß was bei dieser Erkrankung über die Nieren ausgeschieden wird. Das heisst: erst ist das MM da und dann die schlechte Nierenleistung. Wenn das der Fall wäre, hätte man das MM auch sofort erkannt! Anders herum macht es ja keinem Sinn, oder?
Vertraue darauf das alles OK ist, halte alle vorgeschlagene Kontrollen ein und genieß erst mal die Advendszeit.
LG
Mira
Vielleicht sind Nephrologe und Onkologe so vage geblieben, weil es nur ein Anfangsverdacht auf MGUS gibt?
Und bei mir ist der Grund für den höheren Kreatinwert einfach mein Blutdruck. Sobald die über 120/80 liegt, geht der Kreatinwert auf ca. 1,50. Solange ich mein Wert mit Ramipril bei max. 100/70 halte, liegt der Wert wieder bei 0,9-1,00. Ich kann mit diesen Werten gut leben, weil ich als junges Mädchen immer Niedrigblutdruck hatte. Das war vor der Diagnose MM schon so und ist immer noch so.
Man sucht immer ein Grund, und wenn da vielleicht etwas gefährliches im Busch sein könnte, sucht man halt sofort dort und findet meist nichts. Und auch ein MGUS muss nicht in ein MM endet. Tut es in den meisten Fälle nicht! Die schlechtere Nierenleistungen beim MM werden durch das Eiweiß was bei dieser Erkrankung über die Nieren ausgeschieden wird. Das heisst: erst ist das MM da und dann die schlechte Nierenleistung. Wenn das der Fall wäre, hätte man das MM auch sofort erkannt! Anders herum macht es ja keinem Sinn, oder?
Vertraue darauf das alles OK ist, halte alle vorgeschlagene Kontrollen ein und genieß erst mal die Advendszeit.
LG
Mira
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