Persönliche Sichtweise zum Jahresende 2020 wurde erstellt von UndineD.
29 Dez. 2020 12:35 - 29 Dez. 2020 12:38
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11 September 2026
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Meine persönliche Sichtweise zum Jahresende 2020
Für uns alle geht ein Jahr zu Ende, wie wir es noch nie erlebt hatten. Selbst die Ältesten unter uns hatten ähnliche Erfahrungen noch nie machen müssen. Wir hätten alle gut darauf verzichten können, aber niemand ist gefragt worden.
Ich persönlich sehe zwischen „Corona“ und unserer Krankheit „MM“ Parallelen.
Beides brach plötzlich über uns herein. Unaufgefordert, unerwünscht, völlig überflüssig war es mit einem Mal da. Man war unvorbereitet, ratlos, hilflos, völlig überfordert. Man konnte auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen. Man fühlte sich ausgeliefert. Alle „Maßnahmen“/ „Therapien“ waren hilflose Versuche mit ungewissem Erfolg/Ergebnis. Auch die führenden Virologen/ Politiker ec., in unserem Fall die Ärzte, hatten keine wirklich sicheren Lösungen/ Heilungen parat. Und alles, was versucht wurde, um die Sache in den Griff zu bekommen, hatte Nebenwirkungen, z.T. schwer oder nicht akzeptable. Wie bei unseren Therapien auch.
Und allmählich setzt sich der Verdacht durch, dass es keine endgültige Lösung / Heilung gibt. Sowohl bei Corona als auch beim Multiplen Myelom. Alle werden irgendwie damit leben müssen- wir hier mit beidem. Eine latente Lebensgefahr besteht auch in beiden Bereichen. Wir hoffen auf wirksame Impfungen und Medikamente., und dadurch auf etwas bessere Zeiten. Im Alltag passen wir unser Leben der Situation an, nun bei Corona, wie wir es beim MM gewöhnt sind. Wir denken nicht pausenlos daran, versuchen, unser Restleben nicht völlig davon bestimmen zu lassen.
Dazu brauchen wir die berühmte Kraft, die Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können.
Der Unterschied ist, dass von Corona alle betroffen sind. Vom MM sind hier im Forum alle betroffen. Für die Existenz dieses Forums bin ich sehr dankbar. Auch für dessen “Leitung“ und für viele hilfreiche Mitglieder, für Infos, Tipps, Verständnis. Ohne dies wären wir oft sehr allein mit all unseren Problemen.
Folgenden Spruch (er ist NICHT von mir) habe ich gefunden:
„Ich habe in diesem Jahr
gelacht, geweint, gelebt und geliebt…
Vieles akzeptiert, Vieles verziehen und selbst Fehler gemacht…
Leute kennengelernt, die mir nun wichtig sind, aber auch Leute aus meinem Leben geschmissen, die es nicht wert waren.
Aus Erfahrungen gelernt und auch Manches bereut.
Aber all das, ist Teil des Menschen, der ich heute bin.
Ich finde ihn recht passend , vielleicht sehen es einige von euch ähnlich.
Ich wünsche euch, dass ihr trotz allem einigermaßen optimistisch in das neue Jahr gehen könnt!
L.G.
Undine
Für uns alle geht ein Jahr zu Ende, wie wir es noch nie erlebt hatten. Selbst die Ältesten unter uns hatten ähnliche Erfahrungen noch nie machen müssen. Wir hätten alle gut darauf verzichten können, aber niemand ist gefragt worden.
Ich persönlich sehe zwischen „Corona“ und unserer Krankheit „MM“ Parallelen.
Beides brach plötzlich über uns herein. Unaufgefordert, unerwünscht, völlig überflüssig war es mit einem Mal da. Man war unvorbereitet, ratlos, hilflos, völlig überfordert. Man konnte auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen. Man fühlte sich ausgeliefert. Alle „Maßnahmen“/ „Therapien“ waren hilflose Versuche mit ungewissem Erfolg/Ergebnis. Auch die führenden Virologen/ Politiker ec., in unserem Fall die Ärzte, hatten keine wirklich sicheren Lösungen/ Heilungen parat. Und alles, was versucht wurde, um die Sache in den Griff zu bekommen, hatte Nebenwirkungen, z.T. schwer oder nicht akzeptable. Wie bei unseren Therapien auch.
Und allmählich setzt sich der Verdacht durch, dass es keine endgültige Lösung / Heilung gibt. Sowohl bei Corona als auch beim Multiplen Myelom. Alle werden irgendwie damit leben müssen- wir hier mit beidem. Eine latente Lebensgefahr besteht auch in beiden Bereichen. Wir hoffen auf wirksame Impfungen und Medikamente., und dadurch auf etwas bessere Zeiten. Im Alltag passen wir unser Leben der Situation an, nun bei Corona, wie wir es beim MM gewöhnt sind. Wir denken nicht pausenlos daran, versuchen, unser Restleben nicht völlig davon bestimmen zu lassen.
Dazu brauchen wir die berühmte Kraft, die Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können.
Der Unterschied ist, dass von Corona alle betroffen sind. Vom MM sind hier im Forum alle betroffen. Für die Existenz dieses Forums bin ich sehr dankbar. Auch für dessen “Leitung“ und für viele hilfreiche Mitglieder, für Infos, Tipps, Verständnis. Ohne dies wären wir oft sehr allein mit all unseren Problemen.
Folgenden Spruch (er ist NICHT von mir) habe ich gefunden:
gelacht, geweint, gelebt und geliebt…
Vieles akzeptiert, Vieles verziehen und selbst Fehler gemacht…
Leute kennengelernt, die mir nun wichtig sind, aber auch Leute aus meinem Leben geschmissen, die es nicht wert waren.
Aus Erfahrungen gelernt und auch Manches bereut.
Aber all das, ist Teil des Menschen, der ich heute bin.
Ich finde ihn recht passend , vielleicht sehen es einige von euch ähnlich.
Ich wünsche euch, dass ihr trotz allem einigermaßen optimistisch in das neue Jahr gehen könnt!
L.G.
Undine
Letzte Änderung: 29 Dez. 2020 12:38 von UndineD..
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