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Rosi antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 22:31
- Rosi
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13 April 2013
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Margit, Marion, Mäuschen - Ihr sprecht mir aus dem Herzen. Ich bin ebenso hin- und hergerissen. Ralf, aus Sicht eines Zurückgebliebenen geschrieben, hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Wieder einmal steht Weihnachten vor der Tür und die Gedanken sind bei vielen Erkrankten und auch Angehörigen widersprüchlich. Was kommt danach? Wie werden es unsere Lieben verkraften? :roll:
Jedoch - was passiert da, wo ein Unfall plötzlich Leben auslöscht?
Dennoch - das Leben jeden Tag leben, als ob es der Letzte wäre? Leider finden die meisten den Knopf nicht, auf den man drücken kann, damit man plötzlich unbeschwert und sorgenfrei ist. :bang:
Ich wünsche Allen gute Gedanken.
Herzliche Grüße - Rosi
Jedoch - was passiert da, wo ein Unfall plötzlich Leben auslöscht?
Dennoch - das Leben jeden Tag leben, als ob es der Letzte wäre? Leider finden die meisten den Knopf nicht, auf den man drücken kann, damit man plötzlich unbeschwert und sorgenfrei ist. :bang:
Ich wünsche Allen gute Gedanken.
Herzliche Grüße - Rosi
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Tina antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 21:36
- Tina
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11 September 2026
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Hallo Ihr Lieben,
ich bin kein Patient , ich bin ein Angehöriger. Ich habe nicht Eure Todesängste aber ich kann Euch meine Erfahrungen erzählen. Meine Frau ist im Mai nach 6 Jahren MM mit 41 Jahren gestorben. Jetzt bin ich mit meinen Töchtern ( 10 und 17 Jahre) alleine . Auch meine Frau hatte eine Zeit, in der sie gedacht und so gehandelt hat, wenn ich gemein bin, dann ist es nicht so schlimm für meine Fam. wenn ich weg bin. Das funktioniert nicht . Wenn eine Mama stirbt bleibt bei den Kindern nur die Liebe und die Trauer. Kein Kind denkt: meine Mama war gemein, gut das sie weg ist. Kinder suchen dann den Fehler eher noch bei sich. Meine kleinere Tochter hat im Abschiedsbrief für die Urne geschrieben: Entschuldigung für alles Böse was ich gemacht habe Mama. Sie ist das liebste Kind, was man sich vorstellen kann und hat nie was "böses " gemacht. Auch meine große Tochter hat ( pubertäts bedingt) ab und zu mit meiner Frau gestritten . Das ist nicht mehr da. Nur Liebe unendlich und unendliche Sehnsucht.
Was mir fehlt sind Bilder von meiner Frau. Wir hatten die letzte Zeit nur Krankheit, Allos, usw im Kopf .Ich habe 1000 Bilder von unserer Hochzeit aber wenige aus dem letzten Jahr. Uns fehlt ihre Stimme vieleicht nehmt Ihr eine Casette oder CD auf. Mit einer Geschichte für Eure Lieben. Natürlich sollt ihr "normal" leben wenn es geht. Meine Frau wurde angeblich nur für ein -zwei Tage sediert wegen der Lungenentzündung. Aber daraus wurden 8 Wochen ohne Rückkehr. Wenn Ihr wüßtet wie sehr ich mir wünsche, dass sie noch einmal eine Stunde da ist, damit ich ihr so viele Sachen sagen kann...Also redet, redet ,redet sagt was Ihr denkt, was Ihr fühlt, was Euch Angst macht, was Euch vieleicht auch freut.
Gebt soviel Liebe wie Ihr könnt. Bei uns ist soviel untergegangen wegen der 2. Allo( kleine Küßchen wegen Infektionsgefahr , kuscheln mit den Kindern)
Es wird schwer für die , die zurück bleiben und wir sind nach einem halben Jahr noch jeden Tag wieder ganz am Anfang der Trauer. Es ist wichtig, für die Hinterbliebenen sich Hilfe zu holen . Jemand der selber trauert z.b eine Ehefrau oder ein Ehemann ist kein profi um auch noch die Kinder aufzufangen. Als meine Frau gestorben war ,habe ich die Kinder immer mit einbezogen . Wir haben uns von ihr verabschiedet, ihre Urne bemalt, die grabstelle ausgesucht, zusammen mit dem Bestatter geprochen, Wünsche der Kinder berücksichtigt. Das ist wichtig damit sich die Kinder verabschieden können, das gilt natürlich für Enkelkinder genauso.
Das war jetzt wohl kein Beitrag zum Thema Leben nach dem Tod. Aber auch die Hinterbliebenen haben ein Leben nach dem Tod .
Ich wünsch Euch alles Glück der Erde.
Ralf
ich bin kein Patient , ich bin ein Angehöriger. Ich habe nicht Eure Todesängste aber ich kann Euch meine Erfahrungen erzählen. Meine Frau ist im Mai nach 6 Jahren MM mit 41 Jahren gestorben. Jetzt bin ich mit meinen Töchtern ( 10 und 17 Jahre) alleine . Auch meine Frau hatte eine Zeit, in der sie gedacht und so gehandelt hat, wenn ich gemein bin, dann ist es nicht so schlimm für meine Fam. wenn ich weg bin. Das funktioniert nicht . Wenn eine Mama stirbt bleibt bei den Kindern nur die Liebe und die Trauer. Kein Kind denkt: meine Mama war gemein, gut das sie weg ist. Kinder suchen dann den Fehler eher noch bei sich. Meine kleinere Tochter hat im Abschiedsbrief für die Urne geschrieben: Entschuldigung für alles Böse was ich gemacht habe Mama. Sie ist das liebste Kind, was man sich vorstellen kann und hat nie was "böses " gemacht. Auch meine große Tochter hat ( pubertäts bedingt) ab und zu mit meiner Frau gestritten . Das ist nicht mehr da. Nur Liebe unendlich und unendliche Sehnsucht.
Was mir fehlt sind Bilder von meiner Frau. Wir hatten die letzte Zeit nur Krankheit, Allos, usw im Kopf .Ich habe 1000 Bilder von unserer Hochzeit aber wenige aus dem letzten Jahr. Uns fehlt ihre Stimme vieleicht nehmt Ihr eine Casette oder CD auf. Mit einer Geschichte für Eure Lieben. Natürlich sollt ihr "normal" leben wenn es geht. Meine Frau wurde angeblich nur für ein -zwei Tage sediert wegen der Lungenentzündung. Aber daraus wurden 8 Wochen ohne Rückkehr. Wenn Ihr wüßtet wie sehr ich mir wünsche, dass sie noch einmal eine Stunde da ist, damit ich ihr so viele Sachen sagen kann...Also redet, redet ,redet sagt was Ihr denkt, was Ihr fühlt, was Euch Angst macht, was Euch vieleicht auch freut.
Gebt soviel Liebe wie Ihr könnt. Bei uns ist soviel untergegangen wegen der 2. Allo( kleine Küßchen wegen Infektionsgefahr , kuscheln mit den Kindern)
Es wird schwer für die , die zurück bleiben und wir sind nach einem halben Jahr noch jeden Tag wieder ganz am Anfang der Trauer. Es ist wichtig, für die Hinterbliebenen sich Hilfe zu holen . Jemand der selber trauert z.b eine Ehefrau oder ein Ehemann ist kein profi um auch noch die Kinder aufzufangen. Als meine Frau gestorben war ,habe ich die Kinder immer mit einbezogen . Wir haben uns von ihr verabschiedet, ihre Urne bemalt, die grabstelle ausgesucht, zusammen mit dem Bestatter geprochen, Wünsche der Kinder berücksichtigt. Das ist wichtig damit sich die Kinder verabschieden können, das gilt natürlich für Enkelkinder genauso.
Das war jetzt wohl kein Beitrag zum Thema Leben nach dem Tod. Aber auch die Hinterbliebenen haben ein Leben nach dem Tod .
Ich wünsch Euch alles Glück der Erde.
Ralf
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AngelaR antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 13:47
- AngelaR
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11 September 2026
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Ihr Lieben,
Ihr habt ja alle so recht, aber man kann immer nur so gut Mutter sein, wie man ist!
Mehr oder weniger geht gar nicht, wiel ich eben nicht weiß, wie das mehr oder das weniger ist und sich anfühlt.
Jetzt sind meine Kinder aus dem Haus und meine Tochter hat mir letztens eröffnet, sie will mich nicht mehr umarmen, das sei ihr zu sexuell und sie hätte ja einen Freund, mit dem sie kuscheln würde.
Ergo genießt es, solange sie sich noch anfassen lassen!
Mich hat das unendlich traurig gemacht und ich habe schon gedacht, ich habe so viel falsch gemacht, aber es gibt eben nur mich und eine andere Mutter hätte es anders gemacht oder anders gelebt oder wie auch immer.
Meine Krankheit interessiert leider Niemanden außer mich, da wird es glaube ich auch keine Verluste geben....
Wir sehen uns nicht einmal Weihnachten, weil alle kein Geld haben und zu weit auseinander sind...Ich bin die Einzige mit Platz, aber es kommt Niemand.
Ich finde, so etwas reicht auch zur Trauer auch ohne Krankheit, sagen wir mal, und die Trauer habe ich.
Aber ich habe letztens Khalil Gibran gelesen über die Kinder: gedichte-lyrik-poesie.de/Khalil_Gibran_V...n_Kindern/index.html
Das gibt mir ein wenig die Ruhe zurück.
Alles Liebe Euch allen ob vor oder nach dem Tod,
Angela
Ihr habt ja alle so recht, aber man kann immer nur so gut Mutter sein, wie man ist!
Mehr oder weniger geht gar nicht, wiel ich eben nicht weiß, wie das mehr oder das weniger ist und sich anfühlt.
Jetzt sind meine Kinder aus dem Haus und meine Tochter hat mir letztens eröffnet, sie will mich nicht mehr umarmen, das sei ihr zu sexuell und sie hätte ja einen Freund, mit dem sie kuscheln würde.
Ergo genießt es, solange sie sich noch anfassen lassen!
Mich hat das unendlich traurig gemacht und ich habe schon gedacht, ich habe so viel falsch gemacht, aber es gibt eben nur mich und eine andere Mutter hätte es anders gemacht oder anders gelebt oder wie auch immer.
Meine Krankheit interessiert leider Niemanden außer mich, da wird es glaube ich auch keine Verluste geben....
Wir sehen uns nicht einmal Weihnachten, weil alle kein Geld haben und zu weit auseinander sind...Ich bin die Einzige mit Platz, aber es kommt Niemand.
Ich finde, so etwas reicht auch zur Trauer auch ohne Krankheit, sagen wir mal, und die Trauer habe ich.
Aber ich habe letztens Khalil Gibran gelesen über die Kinder: gedichte-lyrik-poesie.de/Khalil_Gibran_V...n_Kindern/index.html
Das gibt mir ein wenig die Ruhe zurück.
Alles Liebe Euch allen ob vor oder nach dem Tod,
Angela
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Diddlmaus antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 12:08
- Diddlmaus
-
1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
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Eýyyyyyyyyy!!!! *drück*
Ich hab das auch gar nicht bös aufgefasst!!! Es gibt gar keinen Grund zur Entschuldigung!!!
Diese schwarzen Löcher kenn ich sehr gut! Dunkle Nacht wirds zwischendurch....aber...die dunkelste Stunde ist jeweils die vor dem Sonnenaufgang!!!
Ich schick Dir Wärme, Licht und einen zuckersüssen Weihnachtskeks
)))))))))
Ich hab das auch gar nicht bös aufgefasst!!! Es gibt gar keinen Grund zur Entschuldigung!!!
Diese schwarzen Löcher kenn ich sehr gut! Dunkle Nacht wirds zwischendurch....aber...die dunkelste Stunde ist jeweils die vor dem Sonnenaufgang!!!
Ich schick Dir Wärme, Licht und einen zuckersüssen Weihnachtskeks
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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Monalisa antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 11:18
- Monalisa
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Liebe Diddlmaus
Ich habe das alles für mich gemeint, weil ich im Augenblick soooo
Unsicher bin.
Du hast in allem recht, was und wie du es tust.
Jeder muß es für sich selbst entscheiden und wie schon gesagt meine Unsicherheit ...........
Bin "normal"nicht so, nur im Moment ist da so ein Loch.
Muß mich am sogenannten Riemen reißen.
Sorry
Ich habe das alles für mich gemeint, weil ich im Augenblick soooo
Unsicher bin.
Du hast in allem recht, was und wie du es tust.
Jeder muß es für sich selbst entscheiden und wie schon gesagt meine Unsicherheit ...........
Bin "normal"nicht so, nur im Moment ist da so ein Loch.
Muß mich am sogenannten Riemen reißen.
Sorry
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Diddlmaus antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
25 Nov. 2014 10:31
- Diddlmaus
-
1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
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- Beiträge: 1300
Monalisa:
Die ersten Wochen nach der Diagnose war das auch mein Gedanke. Klingt absurd, aber ich wollte mich ein abnabeln, damit es für ihn weniger schmerzhaft wird, wenn ich weg bin...
Ich bin aber entschieden der Meinung, dass es in dieser Hinsicht "kein Zuviel" geben kann.
Wir können es den zuküntigen Hinterbliebenen nicht einfacher machen, indem wir uns zu Lebzeiten "weniger liebenswert" machen. Der Schmerz wird enorm sein. Aber sie werden auch daran wachsen und unsere geschenkte Liebe wird die Gehhilfe in ein neue Zukunft sein....
und darum werd ich meinen Kleinen bis zur totalen Erschöpfung lieben. Das heisst aber auch, dass ich mich an ihm reiben muss, ihm Grenzen zeigen muss. Masslos ist nur meine Liebe, nicht aber meine Nerven
Und falls Du das vielleicht gemeint hast: ich will ihn mit meiner Liebe nicht an mich binden, nicht mehr abhängig machen als es naturgegeben der Fall ist. Ich ermutige ihn, selbständig zu sein, unabhängiger zu werden, eigene Wege zu gehen. Ich fördere und fordere dieses sehr. Denn noch kann er all das erlernen mit mir als Halt im Hintergrund und den wärmenden Armen zum Einkuscheln wenn er in der "bösen" Welt stolpert.
Sozusagen "Training für den Ernstfall", natürlich ohne dass er sich dessen bewusst ist...
Die ersten Wochen nach der Diagnose war das auch mein Gedanke. Klingt absurd, aber ich wollte mich ein abnabeln, damit es für ihn weniger schmerzhaft wird, wenn ich weg bin...
Ich bin aber entschieden der Meinung, dass es in dieser Hinsicht "kein Zuviel" geben kann.
Wir können es den zuküntigen Hinterbliebenen nicht einfacher machen, indem wir uns zu Lebzeiten "weniger liebenswert" machen. Der Schmerz wird enorm sein. Aber sie werden auch daran wachsen und unsere geschenkte Liebe wird die Gehhilfe in ein neue Zukunft sein....
und darum werd ich meinen Kleinen bis zur totalen Erschöpfung lieben. Das heisst aber auch, dass ich mich an ihm reiben muss, ihm Grenzen zeigen muss. Masslos ist nur meine Liebe, nicht aber meine Nerven
Und falls Du das vielleicht gemeint hast: ich will ihn mit meiner Liebe nicht an mich binden, nicht mehr abhängig machen als es naturgegeben der Fall ist. Ich ermutige ihn, selbständig zu sein, unabhängiger zu werden, eigene Wege zu gehen. Ich fördere und fordere dieses sehr. Denn noch kann er all das erlernen mit mir als Halt im Hintergrund und den wärmenden Armen zum Einkuscheln wenn er in der "bösen" Welt stolpert.
Sozusagen "Training für den Ernstfall", natürlich ohne dass er sich dessen bewusst ist...
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"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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