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Margret antwortete auf Tina hat es leider nicht geschafft
31 Mai 2014 22:43
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Lieber Ralf,

ich sende dir und den Kindern mein herzliches Mitgefühl.

Wirklichen Trost habe ich nicht und mit "das Leben muss weitergehen" will ich dich nicht abspeisen.

Du sollst aber wissen, dass hier viele deinen Schmerz verstehen und teilen.

Ich umarme euch schweigend.

Mit einem stillen und mitfühlenden Gruss,
Margret

31 Mai 2014 22:25
  • Rosi
  • 76 Beiträge seit
    13 April 2013
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Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern viel Kraft - mein herzliches Beileid.

In stillem Gruß

Rosi

leopoldi antwortete auf Tina hat es leider nicht geschafft
31 Mai 2014 21:42
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hier ringe ich immer um passende Worte ...
Es tut mir so leid, für Sie und für Ihre beiden tapferen Mädels.
Möge der Schmerz verblassen und schönen Erinnerungen weichen.

Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

christine antwortete auf Tina hat es leider nicht geschafft
31 Mai 2014 21:21
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ihre Frau hat wie eine Löwin gekämft und darauf können Sie und Ihre Familie sehr stolz sein - wir als Mitpatienten sind es auch!
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Stärke, Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit!
Christine

Tina hat es leider nicht geschafft wurde erstellt von Tina
31 Mai 2014 20:56
  • Tina
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo,
mein Name ist Ralf Hansen. Meine Frau und ich haben hier wenige Arikel geschrieben, aber viele gelesen und Ihr habt uns oft weitergeholfen.

Leider ist meine Frau letzte Woche im Alter von nur 41 Jahren gestorben.

Sie hat 6 Jahre gekämpft mit 2 autologen und 2 allogene Transp. Die letzte allo war im Januar und es sah auch sehr gut aus. Kurz vor Ihrem Tod war sie in CR.
Doch wie so oft, kam leider eine Infektion dazu. Sie bekam Ende März Schüttelfrost und Fieber. In der klinik wurde es eine schwere Lungenentzündung in Folge ARDS.

Zwei Tage nachdem sie in der Klinik war wurde sie sediert und intubiert.
Die Lunge wurde immer schlechter, die Beatmungsdrücke immer höher. Der Sauerstoffanteil lag die letzten tage bei 100 %.

Dazu kam, dass die Nieren nicht mehr arbeiteten, aber das war das kleinste Problem.

Nach 8 Wochen Sedierung und Beatmung haben sich laut den Ärzten auch neurologische Probleme ( veränderungen im Gehirn) ergeben.
Obwohl sie über 2 Wochen völlig ohne Narkosemittel war wurde sie überhaupt nicht wacher.

Die Ärzte haben dann nach 8 Wochen künstliches Koma gesagt, dass es überhaupt keine Aussicht auf Besserung gibt. Ihrer Patientenverfügung entsprechend haben wir dann die Kreislaufunterstützenden Medikamente reduziert, worauf sie innerhalb von 1 Stunde eingeschlafen war.

Meine beiden Mädels ( 9 und 17) sind unentlich traurig. Und unentlich stolz weil sie so eine große Kämpferin war.

Ich schreibe das nicht um Euch Angst zu machen sondern um Euch Mut zuzusprechen das sich das kämpfen dennoch lohnt. Sie hatte noch 6 jahre mit vielen auch schönen Tagen. Irgendwann kommt DAS Mittel auch wenn es Tina nicht mehr hilft. Vieleicht hilft es anderen....