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Sina antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
10 Jan. 2011 17:57
  • Sina
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    11 September 2026
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Margret schrieb: Ich würde gern wissen:

Warum lehnt er Chemotherapien generell ab?
ich glaube, er möchte lieber das meine Mutter alternative Methode ausprobiert, davon hält er grundsätzlich mehr.

Was ist sein wissenschaftlich gesicherter Alternativvorschlag für eure Mutter?
den gibt es wohl nicht, wissenschaftlich untermauerte Methoden für MM haben wir noch gefunden.

Kennt er das MM und seine Besonderheiten?
er hat sich damit beschäftigt

Was weiss er gesichert über Überlebenszeiten ohne chemotherapeutische Behandlung?
das was im Internet steht!

Wie will er therapeutisch drohende Nierenschäden und Dialysepflicht ohne Chemo ausschliessen?
Gegenfrage: hat es schon mal jemand versucht? Ich glaube nicht, von daher kann niemand etwas dazu sagen...



Liebe Grüße und euch alles Gute,
Margret


Margret antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
10 Jan. 2011 10:18
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Sina,

die Meinung deines Bruders finde ich interessant, zumal er ja, zumnindest am Rande, "vom Fach" ist.

Zu sagen, dass man eine Therapieform ablehnt ist das Eine. Das Andere ist die Alternative.

Ich würde gern wissen:

Warum lehnt er Chemotherapien generell ab?

Was ist sein wissenschaftlich gesicherter Alternativvorschlag für eure Mutter?

Kennt er das MM und seine Besonderheiten?

Was weiss er gesichert über Überlebenszeiten ohne chemotherapeutische Behandlung?

Wie will er therapeutisch drohende Nierenschäden und Dialysepflicht ohne Chemo ausschliessen?



Liebe Grüße und euch alles Gute,
Margret


leopoldi antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
10 Jan. 2011 08:05
  • leopoldi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Sina,

ich muss Jeanny voll und ganz beipflichten!!! Ich kenne niemanden, bei dem sich das Multiple Myelom ohne Therapie wieder gebessert hätte.
Die einzige Frage überhaupt ist, wann der optimale Zeitpunkt zum Beginnen der Chemotherapie ist. Im Rezidiv hat man zu uns gesagt, wir könnten noch etwas warten, so lange keine Schmerzen und keine neuen Osteolysen hinzukämen. Die vorher gewonnene Zeit hätte keinerlei Einfluss auf das Therapieansprechen bzw. die Remissionsdauer. Dies hat mich etwas verwirrt; eigentlich meint man bei Krebs immer, je früher desto besser. Aber wie gesagt, das ist abhängig vom Zustand und der Lebensqualität. Diese Frage ist in gewissem Sinn schon eine Gratwanderung; bei manchen Patienten kam es dann spontan zu einem Knochenbruch, weil die Aktivität in den Knochen eben doch mehr als geahnt war.

Zu Anfang las ich mal etwas von einer Lebenserwartung ohne Therapie von sechs Monaten. Dies hängt sicherlich vom Zeitpunkt der Diagnose und von der Aggressivität der Krankheit ab. Mein Mann hatte unter der Chemo wirklich kaum Nebenwirkungen (mit Cyclophosphamid gingen aber tatsächlich die Haare aus). Verstehe diese Sorge, dann wird einem nochmal alles viel mehr bewusst, weil man die Krankheit so in jedem Augenblick sieht. Aber auch daran gewöhnt man sich. Die Haare wachsen wieder, während Deine Mutter hoffentlich noch lange von der Therapie profitiert.

Es ist bestimmt so; ohne Chemo wird die Zeit sehr begrenzt sein. Das klingt jetzt blöd, man spricht nicht gerne darüber, aber unser aller Zeit ist begrenzt: Mit Behandlung kann Deine Mutter womöglich erst in Jahren ein altersbedingtes Ende mit ganz anderer Ursache erleben.

Liebe Grüße
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Jeanny150765 antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
10 Jan. 2011 02:36
  • Jeanny150765
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    17 Juni 2010
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Liebe Sina,

die Chemo anzuzweifeln halte ich für gefährlich.
Bei dieser Krankheit kommt man nicht drum herum.
Dadurch wird in den meisten Fällen die Krankheit zurück
gedrängt.Deine Mutti ist im Stadium IIa,da scheint doch alles
darauf hinauszulaufen,das die Therapie bestimmt gut anschlägt.
Vielleicht hat Deine Mutti oder Ihr einfach nur Angst was kommen
wird in der nächsten Zeit.Aber man kann es überstehen,die meisten
Medikamente sind ganz gut zu vertragen und gegen Übelkeit oder
Schmerzen gibt es geeignete Mittel.Wahrscheinlich wird Deine
Mutti weil Sie ja keine Hochdosis machen,ja auch ambulant behandelt.
Da muss Sie je nachdem vielleicht 2x die Woche oder vielleicht auch nur einmal zum Onkologen und bekommt die Therapie und kann dann gleich wieder nach Hause.Es gibt auch Pausen zwischen den einzelnen Zyklen,so hat der Körper eine Verschnaufpause und kann sich wieder erholen.Ihr dürft keine Angst davor haben,es muss doch einfach sein.Ohne geht es wirklich nicht.Ich hätte meiner Mutti das auch lieber erspart,aber ich möchte,das Sie noch ganz lange lebt und deshalb unterstütze ich Sie wo ich nur kann, und nun ist auch diese Therapie fast geschafft.
Ich weiß wenn alles so neu ist,ist man verzweifelt.
Und dann noch ein kleiner Trost,die Haare fallen bei den meisten Therapiemethoden nicht aus,fast immer bei Hochdosis.Aber selbst wenn,was sind Haare?Also bitte rede Deiner Mutti gut zu,eine Therapie zu machen und bitte Deinen Bruder dies ebenfalls zu tun.
Es geht nicht ohne.


Ganz liebe Grüße

Jeanny

Sina antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
09 Jan. 2011 21:54
  • Sina
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    11 September 2026
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Ihr Lieben,
ich habe mich jetzt nun registiert und bin somit wohl auch erreichbar.
LG
Sina

gast antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
09 Jan. 2011 21:49
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    11 September 2026
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Hallo Jeanny,
auch dir ein liebes Dankeschön, für dieses MUTMACHEN!
Das man es so nötig hat, ist einem doch sehr bewußt.
Meine Mutter fragte mich heute, ob alle in diesem Forum die Chemo gemacht haben. Sie hatte heute ein Gespräch mit meinem Bruder, der als Krankenpflger die Chemo anzweifelt. Ich weiß nicht, wie die Statistik darüber ist. Gibt es auch Erkrankte, die es ohne Chemo schaffen? Sicherlich nicht, oder?
Viele Grüße
Sina