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carina antwortete auf Wie gehts Euch nach einer Allo ?
10 Aug. 2010 17:19
  • carina
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    11 September 2026
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Hallo Ralf,
meine allo liegt jetzt ein Jahr hinter mir. Und ich kann den anderen nur zustimmen, gegen die autologen war auch meine ein Spaziergang.
Gut die anschießenden 100 Tage sind nicht so nett, das meine ich aber in Bezug auf die Aktivitäten, die man ja alle noch einschränken sollte - nicht auf die Lebensqualität. Und das mit dem Essen ist deine Frau ja schon von den autologen gewohnt, vielleicht nur noch bisschen mehr drauf achten. Den Mundschutz durfte ich draussen immer ablassen, nur sobald man auf "Menschen" trifft ................Ich hatte immer noch eine Flache Sterillium(kann man bei hygi.de bestellen) in der Tasche. Sobald ich was angefasst habe (Geld, Klinken etc. sprüh-sprüh) das mache ich auch heute noch.
Leider hat meine allo nur ein Jahr gehalten. Ich will euch aber keine Angst machen, denn es kann
1. ja auch anders sein und
2. man muss es so sehen - ich hatte eine Jahr keine Behandlung bei guter Lebensqualität.
Ich für meinen Teil würde es immer wieder machen.
Euch alles Gute und verlasst euch auf euer Gefühl.........................
LG Andrea.

Kuddel57 antwortete auf Wie gehts Euch nach einer Allo ?
10 Aug. 2010 10:15
  • Kuddel57
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    11 September 2026
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Hallo Ralf,

die allogene Transplantation empfand ich als Spaziergang im Vergleich zu den vorherigen Behandlungen. Am Tag 18 entschloss man sich zur Entlassung mit guter Prognose.
GvHD zeigte sich unter Sandimmun nur gering und kurze Zeit an der Haut, vermutlich auch an den Schleimhäuten.
Den Mundschutz empfand ich als lästig und „vergas“ ihn mit Beginn der Arbeit –vielleicht zehn Wochen nach der Entlassung – immer häufiger. Weitgehend finde ich mich in der Schilderung von Leopoldi wieder.
Kraft, Kondition und Appetit kamen nur langsam zurück.
Die Transplantation war im Sommer 2003, seither ließ mich der Krebs fast in Ruhe.

Deiner Frau wünsche ich einen vergleichbaren Verlauf.

Grüße

Jürgen

leopoldi antwortete auf Wie gehts Euch nach einer Allo ?
09 Aug. 2010 22:14
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Ralf,

mein Mann bekam die Allo Anfang Mai 10, RIC unmittelbar nach einer 2. Autologen und hat sich während der Allo um Welten besser gefühlt als bei der Autologen. Lästig sind im Moment die vielen Medikamente und das Angestarrt-werden auf der Straße wegen dem Mundschutz. Die körperliche Belastbarkeit ist noch eingeschränkt, ähnlich wie nach der Autologen. Auch der Appetit lässt sehr zu wünschen übrig.
Er hatte bisher keinerlei GvH. In vielen Fällen ist GvH ein Zeichen für einen besseren Anti-Myelom-Effekt, muss aber nicht zwangsläufig so sein.
Mein Mann hat Translokation 4;14, die CR nach der ersten Autologe hielt ein Jahr. Bisher gab es seitens der Allo keine Komplikationen. Alles in allem würden wir uns wieder dafür entscheiden. Wenn herkömmliche Therapien nur so kurzen Erfolg bringen, scheint uns das die hoffnungsvollste Alternative.
Bei uns kam kürzlich ein Schlaganfall hinzu, der vermutlich nichts mit der Behandlung zu tun hat und von dem er sich recht gut erholt hat.
Ich wünsche Deiner Frau alles erdenklich Gute für die kommenden Monate und abschließend nochmal: Die Behandlung an sich war bei der Autologen schlimmer.

LGe
Leopoldi

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Wie gehts Euch nach einer Allo ? wurde erstellt von ralf090665
09 Aug. 2010 21:05
  • ralf090665
  • Autor
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    11 September 2026
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Meine Frau soll Anfang September eine allo erhalten. Ihr Verlauf : Diagnose Okt 08. Erste Hochdosis mit autologer Tr. März 09. CR aber nur kurz bis ca Dez.09. Dann Weichteil Myelombefall in der Brust. Im April 10 zweite HD mit autloger Tr. Jetzt Überbrückung mit Revlimid.
Dann wie erwähnt in 3 Wochen die allogene Tr.
Meine Frage ist: Wer von Euch hat schon eine allo hinter sich und wie ist sie verkraftet worden? Viele GvHds ? War die allo schlimmer als die auto in der Klinik?
Gruß Ralf