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Niki antwortete auf Leichtketten steigen
12 Dez. 2023 18:40 - 12 Dez. 2023 22:25
- Niki
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25 August 2019
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Laut der International Myeloma Working Group (IMWG) ein Rezidiv ist da, wenn das M-Protein wieder mehr als 5 g/l beträgt.
Bei Patienten, die kein messbares M-Protein aufweisen, schaut man nicht auf das Leichtketten-Verhältnis sondern auf die Differenz zwischen der involvierten und der nicht involvierten Leichtkette. Von einem Rezidiv spricht man wenn diese Differenz 100 mg/l überschreitet.
www.myeloma.org/treatment/relapse-definition
Während man auf die Therapie wartet, kann man verschiedene Methoden zur Stärkung der Gesundheit und Verlangsamung der Krankheit probieren: regelmäßig Sport treiben, für guten Schlaf sorgen, sich richtig ernähren, Stress so viel wie möglich reduzieren, soziale Verbindungen pflegen...
healthtree.org/myeloma/community/article...medicine-dr-odonnell
Ich wünsche Dir eine sehr lange Wartezeit
Alles Gute
Niki
Bei Patienten, die kein messbares M-Protein aufweisen, schaut man nicht auf das Leichtketten-Verhältnis sondern auf die Differenz zwischen der involvierten und der nicht involvierten Leichtkette. Von einem Rezidiv spricht man wenn diese Differenz 100 mg/l überschreitet.
www.myeloma.org/treatment/relapse-definition
Während man auf die Therapie wartet, kann man verschiedene Methoden zur Stärkung der Gesundheit und Verlangsamung der Krankheit probieren: regelmäßig Sport treiben, für guten Schlaf sorgen, sich richtig ernähren, Stress so viel wie möglich reduzieren, soziale Verbindungen pflegen...
healthtree.org/myeloma/community/article...medicine-dr-odonnell
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Niki
Letzte Änderung: 12 Dez. 2023 22:25 von Niki.
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Callosum62 antwortete auf Leichtketten steigen
12 Dez. 2023 09:54
- Callosum62
255 Beiträge seit
18 September 2023
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Hallo,
ich habe ein Kappa-MM und hatte meine Stammzelltransplantation 09/2019, direkt danach waren die Leichtketten und die Ratio traumhaft niedrig, Kappa 4,47-Lambda 10,42-K/L 0,42. Erhaltungstherapie mit Lenalidomid 10 mg, erst durchgenommen, 6 Monate später 3 Wochen-1 Woche Pause, 6 Monate später dasselbe wie bei Dir, zwei Wochen-1 Woche Pause.
Die niedrigen Leichtketten hätte ich gerne beibehalten, aber das blieb nicht so, schon 4 Monate später waren die Leichtketten über der Norm, in dreimonatigen Kontrollen Kappa seitdem immer so 30-50, Lambda 25-40, K/L 1,5-2,5. Die Aussage meiner Ärzte (Zentrum für Immuntherapie Uni-Klinik Erlangen) war und ist: das ist immer noch eine stabile Remission. Und das geht nun seit über 3 1/2 Jahren so.
Aber Vorsicht ist die Mutter aller Porzellankisten, also habe ich mir eine Excel-Tabelle gebastelt und trage meine Blutwerte Werte 3-monatlich fortlaufend ein, um einen Überblick zu behalten, und mittlerweile bin ich an die erhöhten Werte gewöhnt, für die habe nur noch ein müdes Lächeln übrig. Ich werde daher erst irgendwelche Alarmknöpfe drücken, sobald die Kappa LK stabil über 100 steigen - nach SLIM-Kriterien eben. Auch viele andere Werte schwanken bei mir, meine Niere tanzt anscheinend zwischendurch mal Polka, aber der Körper ist ja mehr als die Summe seiner Einzelwerte und kann da erstaunlich querkompensieren und sich dennoch des Lebens erfreuen. Mir hat mal jemand erklärt, dass es für einen erhöhten Leichtketten auch eine Menge andere Ursachen geben kann, aber so einfach lasse ich mich nicht beruhigen. Als alter Argwöhner habe ich dann doch letztes Jahr im Frühjahr mal eine MRD-Diagnostik machen lassen, und die war negativ, seeeehr beruhigend (da habe ich ne Flasche Sekt geköpft und kann mich an den Resttag nur wenig erinnern).
Deine Besorgnis finde ich allerdings sehr angemessen, denn das steigert die Wachsamkeit, die kann ja bei längeren Remissionen mal verlorengehen Ich kenne MM-Kollegen, die da einer Kontroll-Illusion anheim gefallen sind und meinten, sie gehören zu denen, die die Götter das Privileg einer sehr langen Remissionszeit gewähren (da gibt es ja Leute mit 20 Jahren und mehr, es kann durchaus gefährlich werden, sich an denen ein Beispiel zu nehmen). Ich denke, man darf das Visier nie ganz runterlassen beim MM, ja, schade um die Unbefangenheit. Meine Meinung: weiter beobachten, aber noch nicht die Kavallerie rufen - der Vorteil bei den meisten MM-Erkrankungen ist ja, dass für Interventionen genug Zeit bleibt...
ich habe ein Kappa-MM und hatte meine Stammzelltransplantation 09/2019, direkt danach waren die Leichtketten und die Ratio traumhaft niedrig, Kappa 4,47-Lambda 10,42-K/L 0,42. Erhaltungstherapie mit Lenalidomid 10 mg, erst durchgenommen, 6 Monate später 3 Wochen-1 Woche Pause, 6 Monate später dasselbe wie bei Dir, zwei Wochen-1 Woche Pause.
Die niedrigen Leichtketten hätte ich gerne beibehalten, aber das blieb nicht so, schon 4 Monate später waren die Leichtketten über der Norm, in dreimonatigen Kontrollen Kappa seitdem immer so 30-50, Lambda 25-40, K/L 1,5-2,5. Die Aussage meiner Ärzte (Zentrum für Immuntherapie Uni-Klinik Erlangen) war und ist: das ist immer noch eine stabile Remission. Und das geht nun seit über 3 1/2 Jahren so.
Aber Vorsicht ist die Mutter aller Porzellankisten, also habe ich mir eine Excel-Tabelle gebastelt und trage meine Blutwerte Werte 3-monatlich fortlaufend ein, um einen Überblick zu behalten, und mittlerweile bin ich an die erhöhten Werte gewöhnt, für die habe nur noch ein müdes Lächeln übrig. Ich werde daher erst irgendwelche Alarmknöpfe drücken, sobald die Kappa LK stabil über 100 steigen - nach SLIM-Kriterien eben. Auch viele andere Werte schwanken bei mir, meine Niere tanzt anscheinend zwischendurch mal Polka, aber der Körper ist ja mehr als die Summe seiner Einzelwerte und kann da erstaunlich querkompensieren und sich dennoch des Lebens erfreuen. Mir hat mal jemand erklärt, dass es für einen erhöhten Leichtketten auch eine Menge andere Ursachen geben kann, aber so einfach lasse ich mich nicht beruhigen. Als alter Argwöhner habe ich dann doch letztes Jahr im Frühjahr mal eine MRD-Diagnostik machen lassen, und die war negativ, seeeehr beruhigend (da habe ich ne Flasche Sekt geköpft und kann mich an den Resttag nur wenig erinnern).
Deine Besorgnis finde ich allerdings sehr angemessen, denn das steigert die Wachsamkeit, die kann ja bei längeren Remissionen mal verlorengehen Ich kenne MM-Kollegen, die da einer Kontroll-Illusion anheim gefallen sind und meinten, sie gehören zu denen, die die Götter das Privileg einer sehr langen Remissionszeit gewähren (da gibt es ja Leute mit 20 Jahren und mehr, es kann durchaus gefährlich werden, sich an denen ein Beispiel zu nehmen). Ich denke, man darf das Visier nie ganz runterlassen beim MM, ja, schade um die Unbefangenheit. Meine Meinung: weiter beobachten, aber noch nicht die Kavallerie rufen - der Vorteil bei den meisten MM-Erkrankungen ist ja, dass für Interventionen genug Zeit bleibt...
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)
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miregal antwortete auf Leichtketten steigen
11 Dez. 2023 16:52 - 11 Dez. 2023 16:53
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
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- Beiträge: 1025
Ich glaube das musst du mit deinem Onkologen besprechen wann du mit einer neuen Therapie beginnst. Evtl. einen etablierten AK dazunehmen zB Daratumumab oder Elotuzumab? aber wie geschrieben, wir sind Laien hier, und es macht bei so geringem Wiederanstieg wohl noch keinen Sinn die Strapazen/Nebenwirkungen wieder auf sich zu nehmen
Letzte Änderung: 11 Dez. 2023 16:53 von miregal.
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Leichtketten steigen wurde erstellt von Stefmyel
11 Dez. 2023 14:58
- Stefmyel
- Autor
57 Beiträge seit
20 Juni 2019
20 Juni 2019
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- Beiträge: 57
Hallo, nach meiner SZT im März 2020 steigen jetzt leider meine Leichtketten langsam, aber stetig. Sie liegen etwas über dem Normwert, nämlich Kappa 35 und Lamda 20, was zu einer Ratio von 1,7 führt. Derzeit nehme ich im Rahmen meiner Erhaltungstherapie zweiwöchentlich 10g Lenalidomid ein. Eine längere Zeitspanne von drei Wochen wäre problematisch, da meine Leukos und Neutros zu stark absinken würden. Diese werden wöchentlich überwacht. Ich war von 2020-2023 in der Heidelberger HD-7 Studie, leider im Studienarm ohne den Antikörper Isatuximab.
Momentan besteht zwar kein unmittelbarer Handlungsbedarf, aber aufgrund des Anstiegs befürchte ich, dass in naher Zukunft eine Therapie notwendig sein könnte. Gibt es Möglichkeiten oder Therapien, um den Fortschritt zu verlangsamen oder zu verzögern? Hat jemand hier Erfahrung oder einen Tipp, den er mit mir teilen könnte?
Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
Momentan besteht zwar kein unmittelbarer Handlungsbedarf, aber aufgrund des Anstiegs befürchte ich, dass in naher Zukunft eine Therapie notwendig sein könnte. Gibt es Möglichkeiten oder Therapien, um den Fortschritt zu verlangsamen oder zu verzögern? Hat jemand hier Erfahrung oder einen Tipp, den er mit mir teilen könnte?
Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
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