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Ichduundkerimskuh antwortete auf Diagnose: MM (Im Anfangsstadium)
26 Jan. 2022 14:16 - 26 Jan. 2022 14:17
  • Ichduundkerimskuh
  • Autor
  • 40 Beiträge seit
    14 Dezember 2021
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Hi Alhazred,
Ja wir hatten uns unterhalten. Ich hoffe dir gehts soweit gut?

Das waren die Blutbefunde
Freie Leichtketten im Serum
Freie leichtketten Kappa 57.15 !! ( Norm 3.3-19.4)
Freie leichtketten lambda 18 (Norm 5.71-26.3)
Ratio fr. Kappa/fr. Lambda 3.18 (Norm 0.26-1.65)

Diagnose:
Paraproteinanämie
Monoklonal IgA kappa
Serumproteine
Beta 2 Mikroglobulin 2.65 (Norm 0.8-2.34)
Spezial- Analytik (Rheumatologische/ immun Diagnostik
IgA 15.36 !!! Norm 0.63-4.84
IgG 6.5
IgM 0.65

Weitere Erläuterungen der Ärztin:
- 18% Knocheninfiltration (Sie meinte allerdings es kann in anderen Teilen der Knochen höher sein. Hää??
- Nierenwerte an der Grenze, soll aber an der Zyste liegen, da schon seit über 15 Jahren leicht erhöht.
- CT Aufälligkeit an der Rippe aber das hat auch eine Vorgeschichte (Rippen Anriss im Jahr 1995), auf die die Ärztin NICHT eingegangen ist.

Sonst nix ... keine Schmerzen, kein Unwohlsein, keine anämie außer nun die Psyche plus Angst.

Behandlung finden an der Uni Göttingen statt, die wiederum (habe ich vorhin gelesen) eine neue Studie für die „neue“ MM Patienten durchführt. Was mich wiederum stutzig macht...

Oh man. Ich weiß echt nicht mehr weiter
Letzte Änderung: 26 Jan. 2022 14:17 von Ichduundkerimskuh.

Alhazred antwortete auf Diagnose: MM (Im Anfangsstadium)
26 Jan. 2022 12:40
  • Alhazred
  • 129 Beiträge seit
    21 April 2021
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Hallo Diana,

ich finde das (aus meiner Sicht) etwas komisch in diesem Stadium schon so loszulegen. Wir hatten darüber glaube ich schon einmal gesprochen.
Wo ist dein Vater in Behandlung? Wurde auch ein MRT gemacht? Hast du vielleicht mal die Werte für Kappa/Lambda?
Ich würde mir in diesem Fall eine Zweitmeinung holen.

Diagnose: MM (Im Anfangsstadium) wurde erstellt von Ichduundkerimskuh
25 Jan. 2022 15:16
  • Ichduundkerimskuh
  • Autor
  • 40 Beiträge seit
    14 Dezember 2021
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Hallo an alle,
Ich versuche kurz die Fassung zu wahren:
Heute wurde bei meinen Vater leider doch die Diagnose aktives MM gestellt:

- Blutbild außer die erhöhten Kappa (monoklonale Gammopathie igA Kappa) und der erhöhte Quotient (3,18) sonst i.O
- Knochenmarkpunktion: 18% Infiltration (sie meinte das kann man nicht pauschalisieren, es kann wo anders im Körper mehr sein)
- CT: Rippenbereich eine Auffälligkeit . Sonst nix! Und da hatte mein Papa mal als Jugendlicher einen Bruch gehabt.
- Keine Endorganschäden außer Nieren die langsam arbeiten wegen Zysten aber nicht wegen dem Myleom (meinte sie).

Es wurde sofort ein Behandlungsplan erstellt und die Ärztin meinte wir sollten so schnell wie möglich anfangen.

- 3-4 Zyklen Kombinationstherapie (jwls. Für ca. 4 Wochen)
- Infusion mit Antikörper
- Spritze mit Chemotherapie in die Bauchdecke
- Chemotherapietablette

Danach
- Stammzellentnahme über die Vene
- Hochdosischemo mit Stammzellenrückgabe

Danach
Erhaltungstherapie

Zu meinen Fragen:
- sollten wir uns noch eine Zweitmeinung holen? Warum diese Eile zur Behandlung wenn alles nicht so gravierend aussieht?
- Mein Vater fühlt sich überhaupt nicht krank und hat keine Symptome oder Schmerzen
- Hat jemand schon Erfahrung mit solch einen Behandlungsplan?
- Die Ärztin meinte, wenn er das hinter sich hat, wird er viele Jahre Ruhe haben. Sie will das myleom quasi ausschalten. Aber ich dachte es ist nicht heilbar?
- Irgendwie kommt es mir vor als hätte ich (da Schock) einfach zu wenig Fragen gestellt.

Danke im Voraus für Antworten
Lg
Diana