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MyelomaTrier antwortete auf Laborwerte / weitere Maßnahmen
20 Dez. 2019 17:18
  • MyelomaTrier
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo lieber Seemann,
ich kann die Laborwerte nicht beurteilen bzw. denke, dass es viele verschiedene Gründe dafür geben kann. Zur Diagnostik des multiplen Myeloms gehört - wenn ich richtig erinnere - die Elektrophorese und eine Punktion des Knochenmarkes. Wenn der Arzt eine Vorstellung beim Hämatologen empfiehlt, würde ich dem nachgehen, damit der Auffälligkeit auf den Grund gegangen wird und Du den Kopf wieder frei bekommst. Gesundheit geht vor. Sollte tatsächlich ein MM vorliegen, ist eine frühzeitige Diagnose sehr wertvoll.
Alles Gute für Dich!

Laborwerte / weitere Maßnahmen wurde erstellt von Heimathafen
20 Dez. 2019 15:50
  • Heimathafen
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo zusammen,

ich (m, 43J.) habe durch googeln dieses Forum gefunden und bin sehr froh, dass es die Möglichkeit gibt hier Fragen zu stellen. Da ich seit längerer Zeit nervige Schmerzen und auch diffuses Kribbeln in den (Schien-)Beinen, Füßen und Händen hatte, bin ich vor einigen Tagen zum Arzt gegangen, der ein Blutbild hat machen lassen, und etwas von Verdacht auf Polyneuropathie murmelte.

Da ich beruflich fast immer auf See bin (Handelsmarine) kriege ich (Fach-)Ärzte allerdings selten zu Gesicht. Folgenden Zufallsbefund habe ich daher auch nicht im Rahmen eines Gespräches, sondern als Dateianhang erhalten.

Dabei fiel auf:

Gamma-Globulin: 23.5 % (Norm 11.1-18.8 )
CRP: 8 Norm (< 5)
Albumin: 53.7 / Norm 55.8-66.1)
Folsäure: 3.5 (Norm 4.4-31.0)
Kreatinin: 1.53 (Norm 0.67-1.17)
Die anderen Werte (u.a. Alpha 1 und Alpha 2 Globulin, Beta, Beta-1, Beta-2-Globulin, Gesamteiweiß) im Normbereich

Ich muss dazu sagen, dass mein Kreatinin schon seit ca. 6 Jahren immer so um die 1.5 schwankt. Es liegt also seit mindestens 6-7 Jahren eine leichte Nierenschwäche ohne bekannte Ursache vor, ohne dass andere Werte sonderlich auffällig waren.

Aufgrund der aktuellen Laborwerte teilte mir der Arzt als Hinweis schirftlich mit, es wäre sinnvoll, wenn ich mich wegen des erhöhten Gamma-Globulins zum Hämatologen überweisen lassen würde.

Problem ist, dass ich wie erwähnt für einen Facharztbesuch extra ein paar Tage Urlaub nehmen müsste.

Meine Frage daher hier in die Runde:
Wenn man sich diese Werte in der Gesamtschau betrachtet, ist es dann sinnvoll, in den nächsten 1-2 Monaten einen Facharzt aufzusuchen, oder kann ich deutlich länger warten, bis ich sowieso mal wieder in Deutschland "an Land" bin?
Als ich "erhöhtes Gamma-Globulin" gegoogelt habe, bin ich natürlich gleich beim "Myelom usw." gelandet, insofern würde ich halt gerne den rationalen Spagat zwischen Hyperaktionismus und Schludrigkeit hinbekommen.

Was würden Sie mir raten, wie jetzt weiter vorzugehen ist?

Danke schon einmal im Voraus!