Zum Hauptinhalt springen
MarcWen antwortete auf Panikattacken
31 Mai 2016 11:49 - 31 Mai 2016 11:50
  • MarcWen
  • 364 Beiträge seit
    09 Juni 2011
Mehr
Nehme seit April Mirtazapin Tabletten. Dosis 15mg, auf 30mg aktuell gesteigert.
Die Tabletten sollte man nin 2-3 Wochen am Stück nehmen, damit ein Spiegel aufgenommen wird.

Dazu alle 4 Wochen Physo Onko Termin. Wichtig ist Ablenkung, gerade wenn man alleine ist. Eine Aufgabe, Beschäftigung.

Komme aktuell recht gut über den Tag, war im April in einem tiefen Loch.
Letzte Änderung: 31 Mai 2016 11:50 von MarcWen.

Tetti1958 antwortete auf Panikattacken
31 Mai 2016 10:07
  • Tetti1958
  • 335 Beiträge seit
    27 Dezember 2015
Mehr
Liebe Angelika,

Auch ich habe am Anfag "Scheißegaltropfen" geschluckt um meine Ängste zu zügeln. Während der Autologen Trans. , ich hatte die Tropfen abgesetzt, haben mich meine Gefühle eingeholt und habe ich mich zur ängstlichen Heulsuse entwickelt.
Mir helfen lange Spaziergänge und Gespräche mit Kinder, Partner, Freunden. Und eine Sache ist mir klar geworden: lebe im hier und jetzt, genieße jeden, beschwerdefreien Augenblick. Wie die Krankheit verläuft oder in deinem Fall, wann sie behandlungsbedürftig wird, steht in den Sternen, darauf haben wir keinen Einfluß. Außer viel trinken um die Nieren gut durchzuspülen und einigermaßen vernünftig und gesund leben, können wir eh nix machen.
Versuche dir nicht dein Leben mit negativen Gedanken zu vermiesen sondern jeden schönen Augenblick wahrzunehmen und zu genießen.
Ich wünsche dir einen wunderschönen, erholsamen Urlaub und mir eine heulsusenfreie Zeit, wenn ich im Juli meine 100 Tagen Kontrolle und sehr wahrscheinlich zweite Transplantation haben werde.
Alles Liebe, Kirsten

Et häät noch immer joot jejangen

dani999 antwortete auf Panikattacken
31 Mai 2016 09:44
  • dani999
  • 416 Beiträge seit
    09 Juni 2013
Mehr
Liebe Angelika,

nun ist die Diagnose da. Scheiße!!!:angry:

Ich denke mal du kannst mom nicht gut schlafen und das entzieht dir Kraft. In der Anfangszeit der Diagnose habe ich zum einschlafen und auch wen ich wieder sowas von aufgeregt war Zoplicon verschrieben bekommen. Diese Tabletten machen eigentlich nicht süchtig. Pass auf was sie dir verschreiben!!! Nimm keine Antidepressiva wen das möglich ist, du schaffst das auch so!!!

Jetzt versuche Ruhe einkehren zu lassen, wen das irgendwie möglich ist, beschäftige dich mit anderen Dingen. Hausarbeit (Bügeln z.b. da denkst an nichts anderes)

Meine Diagnose liegt ja jetzt fast 3 Jahre zurück und ja ich bin immer noch da.:P

Die Therapien sind kein Zuckerschlecken, aber man kann sie überstehen!!! Ich werde weiter machen und du auch!!!

Schritt für Schritt wirst du dich immer mehr mit der Krankheit auseinandersetzten. Wen du es geschafft hast Wut zu bekommen auf den ganzen ....., dann wird es dir wesentlich besser gehen. Kämpfen kann man nur mit Wut. Nix mehr brav sein.:whistle:

Lass dir Zeit, sie wird kommen, egal auf wen!!! Diese Kraft ist die stärkste von allen!!! Setzte dir Ziele, dein Leben ist mit der Diagnose nicht zu Ende. Sehe es so, als ob du die Diagnose Diabetis bekommen hättest, da würdest auch nicht gleich denken alles zu Ende.

Ich hoffe ich konnte dir bisserl die Angst nehmen, ich hab am Anfang auch nur noch geschwitzt und war fix und foxi. Du wirst das packen und weiter leben!!!

Bis bald liebe Angela.

Ich wünsche Dir alles alles Gute.

Viele Grüße

P.S. Keine Angst du schaffst das!!!

Henrika antwortete auf Panikattacken
31 Mai 2016 08:18
  • Henrika
  • 64 Beiträge seit
    19 Juli 2015
Mehr
Hallo Angelika, das ist doch ein erster, guter Schritt - der Termin beim Psychologen. Vielleicht kannst Du mit ihm gemeinsam einen "Notfallkoffer" packen - also einen Koffer, in den Du alles hineinpackst, was Dich beruhigt. Musik, ein Buch, eine schöne Erinnerung, whatever. Den öffnest Du, wenn Du merkst, dass Du in eine Panikattacke hineindrehst.

Eine weitere Möglichkeit ist, während einer Panikattacke in Kontakt mit einem geliebten/ lieben Menschen zu gehen, also Dich festhalten zu lassen.

Dritte Möglichkeit ist die 5 - 4- 3 - 2 - 1 Methode. Du konzentrierst Dich auf 5 verschiedene Farben, hörst 5 verschiedene Geräusche, fühlst 5 verschiedene Empfindungen (kalte Stellen auf der Haut, Herzklopfen ...) Dann dieselbe Prozedur mit 4, 3, 2, 1 Farben, Geräuschen, Empfindungen. So hole ich mich immer in die gegenwart, wenn ich im Wartebereich des Onkologen sitze, kurz bevor ich meine Laborergebnisse erfahre.

Vierte Möglichkeit: Du lernst die Trigger kennen. Erfahrungsgemäß durchlaufen solche Verengungen ein Ritual, also einen wiederkehrenden Ablauf von Gedanken und körperlichen Empfindungen, Bewertungen usw. Wenn Du den/ die Auslöser kennst und auf das Ritual achtest, kannst Du es eventuell unterbrechen. Durch eine Umarmung bspw.

Fünfte Möglichkeit: Konzentriere Dich auf Deine Atmung. Während einer Panikattacke atmen die Menschen zu flach und zu hastig. Du kannst bewußt tief ein- und ausatmen und auf die einzelnen Pausen dazwischen achten.

Sechste Möglichkeit: Die linke Handfläche über die rechte legen, beide auf den Bauch und in kreisenden Bewegungen den Bauchnabel umfahren. So oft, so lange und richtungswechselnd, wie es Dir gefällt und gut tut.

Langfristig empfehle ich tatsächlich eine Psychotherapie und das Erlernen von Entspannungstechniken. Sehr gute Erfahrungen mache ich mit meinen täglichen QiGong Übungsfolgen, danach bin ich schon am frühen Morgen tiefenentspannt und sehe dem Tag gelassen entgegen.

Grundsätzlich gilt: Panikattacken dürfen sein. Sie sind, wie jedes Problem ein Hinweis auf ein dahinterliegendes Bedürfnis. Und - auch die Erfahrung hast Du ja schon gemacht - sie gehen vorbei. Manchmal reicht es vielleicht schon, dass Du Dir das bewußt machst. Kein Gefühl, kein Zustand bleibt ewig, auch keine Panikattacke.

Alles Gute und einen schönen, entspannten Urlaub.

Panikattacken wurde erstellt von Angelika52
31 Mai 2016 07:16 - 31 Mai 2016 16:33
  • Angelika52
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Hallo liebe Forumsmitglieder...

Ich weiss das ich "NUR" SMM IGA LAMBDA habe.....ich bekomme aber immer wieder Panikattacken und ich bekomme sie nicht in den Griff...ich wache morgens auf und das grübeln beginnt...war am letzten Wochenende beim Notarzt und der hat mich mit viel Reden wieder runter bekommen...mir vieles vor Augen gehalten und das ich mir gratulieren könnte ..es ist erstmal nur eine Laborwert. ...hat mir auch Beruhigungstropfen verschrieben .....wie bekommt Ihr das in den Griff...ich möchte nicht nur an meinen "Laborwert "denken..
Ich habe Morgen einen Termin beim MVZ in Bonn...zum Erstgespräch für den Psychologen. ..am 19.06. soll es in den lange gebuchten Urlaub gehen...mh..wie soll das mit dem Urlaub funktionieren. ..wenn das Grübelmonster wieder kommt.

Lg und einen Guten Morgen

ANGELIKA
Letzte Änderung: 31 Mai 2016 16:33 von Angelika52.