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02 Mai 2016 07:40
  • Kelufi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Guten Morgen,
also ich fand Großhadern furchtbar - hab mich dann für die Schönklinik in Berg am Starnberer See entschieden. Klein und fein und sehr kompetent ! Kann ich nur empfehlen. 2-Bett-Zimmer mit Reinluft.
Viele Grüße Kerstin

01 Mai 2016 20:41 - 01 Mai 2016 20:41
  • Emi
  • 230 Beiträge seit
    17 Dezember 2015
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Hallo, wie versprochen mein Bericht:
Mein Mann bekommt gerade die autologe SZT in Augsburg. Die erste Nacht war er noch im DZ, dann ging es in die Isolierstation und dort ins Einzelzimmer. Das ist bei allen SZT Patienten so üblich. Die isolierStation im 10. OG umfasst etwa 8 Zimmer. Weil ihr ja gar nicht so weit von A. Weg seid: falls du mehr wissen willst, melde dich mal mit einer PN.

Liebe Grüße,
Emi

We don't know how strong we are until being strong is the only choice we have.
Letzte Änderung: 01 Mai 2016 20:41 von Emi.

21 Apr. 2016 12:31
  • Hackelberri
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Vielen Dank Euch allen für die Infos. Ich werde mich da jetzt nochmal genau erkundigen, wie das in Großhadern abläuft.
Liebe Grüße
Carola

21 Apr. 2016 09:08
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Carola,

mein Mann lag sowohl bei der Autologen in Ulm als auch bei der Allogenen in Würzburg im Doppelzimmer, aber eben schon mit gewissen Hygienemaßnahmen - Besuch und Schwestern mit Mundschutz, Händedesinfektion.

Wenn die Chemie halbwegs stimmt, finde ich das sogar von Vorteil. Z.B. hat die Frau des Zimmerkollegen einmal bemerkt, als er im Schlaf wegen einer herausgerutschten Infusionsnadel geblutet hat. Einmal ist mein Mann vom Weg aus dem Bad zurück ins Bett ohnmächtig geworden. Da war ich anwesend, aber wäre das außerhalb der Besuchszeit gewesen, die Schwestern schauen zwar immer wieder mal nach dem rechten ... genau wie Marion schon sagt ist dann jemand da der schnell Hilfe holt.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

21 Apr. 2016 05:42
  • pinocchio60
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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hallo carola,

ich hatte in der uni köln auf der transplatationsstation immer ein zweibettzimmer, und ich fand es besser zu zweit zu sein als alleine, aber zu dritt finde ich zuviel.
alleine fände ich auch nicht so gut, weil man zwischendurch auch depri-phasen hat, und der bettnachbar holt einen wieder hoch, oder man hilft dem bettnachbarn.
auch wenn plötzlich etwas vorfällt, man wird ja nicht permanent videoüberwacht, kann man schnell für den anderen nach hilfe rufen, was bei meiner bettnachbarin tatsächlich eingetroffen ist, alleinen hätte sie sich nicht helfen können.
seitdem plädiere ich für zweibettzimmer.

ansonsten stimme ich den ausführungen von sabine zu.
und ihr schafft das auch, so wie viele hier.

grüße aus köln
marion

21 Apr. 2016 00:07
  • Sabine_D
  • 177 Beiträge seit
    14 Januar 2015
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Emi schrieb: Und jetzt noch eine Frage an Euch alle:
Ist es richtig, dass bei der Hochdosischemo und Transplantation für die 3 oder 4 Wochen stationär kein Einzelzimmer notwendig ist?

Hallo Carola,
mein Mann hatte weder zur Sammlung noch bei den autologen Stammzelltransplantationen ein Einzelzimmer. Das braucht es auch gar nicht und zu zweit lässt sich das dann auch ein wenig kurzweiliger gestalten. In Starnberg z.B. haben alle auf der Station die gleiche Erkrankung gehabt. Mein Mann hatte das Glück, immer einen netten Herren im Zimmer zu haben und sie haben auch aufeinander ein wenig geachtet und sich gegenseitig geholfen - auch psychisch.
Als Privatpatient hätte er darauf bestehen können, alleine zu sein, aber so war es doch für ihn erträglicher, da er Unterhaltung hatte.
Immerhin konnte ich ja auch nicht dauernd da sein, da ich berufstätig bin.

In Zeiten der Aplasie (wenn das Immunsystem im Keller ist und die Infektionsgefahr am höchsten) wurde mit Umkehrisolation vorgegangen. Die Zimmer waren mit Reinluft (mit Filtern gereinigt) und die Fenster kann man nicht öffnen.
Umkehrisolation bedeutet: derjenige der rein geht, hat einen Mundschutz und sterile Kleidung. Und wenn der Patient rausgeht, macht er das selbe. Sobald sich die Blutbildung aber wieder normalisiert, Leukos und Thrombos über eine festgelegte Zahl steigen, wird die Isolation wieder aufgehoben. Das sind nur etwa 5 bis 10 Tage.
Das waren die Erfahrungen, die ich so mitbekommen habe.
Das geht vorbei. Ihr schafft das.

Viele Grüße von
Sabine